Loch Lomond (Lied)

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Liedtext[1]
By yon bonnie banks and by yon bonnie braes,
Where the sun shines bright on Loch Lomond.
Where me and my true love were ever wont to gae,
On the bonnie, bonnie banks of Loch Lomond.

Refrain:
Oh ye’ll take the high road and I’ll take the low road,
And I’ll be in Scotland afore ye;
But me and my true love will never meet again
On the bonnie, bonnie banks of Loch Lomond.

’Twas there that we parted in yon shady glen,
On the steep, steep side of Ben Lomond,
Where in deep purple hue the Hieland hills we view,
And the moon comin’ out in the gloamin’.

Refrain

The wee birdies sing and the wild flowers spring,
And in sunshine the waters are sleeping;
But the broken heart will ken nae second spring again,
Tho' the waeful may cease frae their greeting.

Refrain

The Bonnie Banks of Loch Lomond (etwa: Die schönen Ufer des Loch Lomond) ist ein schottisches Traditional. Der Text soll auf einen Brief zurückgehen, den der Soldat Donald McDonald of Clan Keppoch an seine Geliebte Moira geschrieben habe.

Die Melodie wurde erstmals 1841 in Vocal Melodies of Scotland[2] nachgewiesen, allerdings zunächst noch mit einer anderen Textfassung.

Geschichte[Bearbeiten]

Loch Lomond

Nach einer der zahlreichen Legenden zur Entstehung des Textes sollen zwei Männer aus dem Gefolge von Bonnie Prince Charlie 1745 nach dem fehlgeschlagenen zweiten Jakobiteraufstand gefangen genommen worden sein. Einer wurde freigelassen, der andere zum Tod verurteilt: Der Freigelassene geht die High Road (den Weg über die Berge) nach Hause, während der Hingerichtete nur über die Low Road zu seiner Liebsten kommen kann – den Weg der Toten durch die Unterwelt.

Aufnahmen[Bearbeiten]

Loch Lomond wird immer wieder von zahlreichen Folkbands und anderen Künstlern interpretiert. Runrig spielt dieses Lied ebenso wie das Quadriga Consort als traditionellen Abschluss ihrer Konzerte.

Martha Tilton sang es bei The Famous Carnegie Hall Concert 1938 von Benny Goodman & his Orchestra. Den Gesangsteil übernahm Martha Tilton auch auf der zu dieser Zeit bereits veröffentlichten Studioaufnahme, denn das Stück wurde von Benny Goodman bereits 1937 in den USA auf Schellackplatte veröffentlicht. Es erschien auf Victor 25717 zusammen mit dem Swing-Instrumental-Klassiker Camel Hop.[3]

Zu den weiteren Interpreten von Loch Lomond gehören die The King’s Singers, AC/DC, The Real McKenzies, Paddy Schmidt, The Corries, Matt McGinn, Kathy Kelly, An Cat Dubh, Rapalje, Marillion, Judy Collins, The Sandsacks, Dale Wilde Band, Saltatio Mortis und Claymore sowie Kurt Equiluz mit einer deutschen Version. Sogar in der DDR wurde das Lied in den 1970er Jahren von Monika Hauff und Klaus-Dieter Henkler gesungen.

Die Fanhymne des 1. FC Köln Mer stonn zo dir FC Kölle von den Höhnern aus dem Jahr 1998 beruht ebenfalls auf der Melodie von Loch Lomond. Auch Steve Martin hat die Melodie in seinem Song Clawhammer Medley vom Album The Crow: New Songs for the 5-string Banjo verwendet.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Ingeb.org vom 5. September 2008
  2. Eintrag auf der Website der California State University, abgerufen am 12. August 2008
  3. Victor 25500-26000 (1937-1938), 27. Februar 2009