Lynn Margulis
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Lynn Margulis (* 5. März 1938 in Chicago als Lynn Alexander) ist eine US-amerikanische Biologin und Professorin an der University of Massachusetts Amherst.
Ihre bekannteste wissenschaftliche Leistung ist die Wiederentdeckung und Weiterentwicklung der bereits 1883 von Andreas Franz Wilhelm Schimper postulierten und 1905 von Konstantin Sergejewitsch Mereschkowski erneut vorgeschlagenen Endosymbiontentheorie über den Ursprung von Plastiden und Mitochondrien als ursprünglich eigenständige prokaryotische Organismen, welche zu einem evolutionsgeschichtlich frühen Zeitpunkt eine symbiotische Beziehung mit anderen Zellen eingegangen sind, wodurch sich letztere zu eukaryotischen Zellen entwickelten.
Lynn Margulis ist darüber hinaus als Vertreterin der Gaia-Hypothese bekannt, welche vom britischen Mediziner, Kybernetiker und Klimatologen James Lovelock entwickelt worden ist.
Lynn Margulis war verheiratet mit Carl Sagan und ist Mutter von Dorion Sagan.
[Bearbeiten] Literatur
- Lynn Sagan (1967). On the origin of mitosing cells. In: J. Theoretical Biology. Bd. 14, Nr. 3, S. 255-274. PMID 11541392 doi:10.1016/0022-5193(67)90079-3
[Bearbeiten] Weblinks
- Literatur von und über Lynn Margulis im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
- Interview mit Lynn Margulis 5 Minute MP3 aufgenommen im Oktober 2005
| Personendaten | |
|---|---|
| NAME | Margulis, Lynn |
| ALTERNATIVNAMEN | Alexander, Lynn (Geburtsname) |
| KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanische Biologin |
| GEBURTSDATUM | 5. März 1938 |
| GEBURTSORT | Chicago |

