Mark Pryor

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Mark Pryor (2006)

Mark Pryor (* 10. Januar 1963 in Fayetteville, Arkansas) ist ein US-amerikanischer Politiker der Demokratischen Partei. Pryor vertritt den Bundesstaat Arkansas im US-Senat.

Leben[Bearbeiten]

Politische Karriere[Bearbeiten]

Pryor wurde als Sohn von Barbara Lunsford und dem späteren Gouverneur von Arkansas und US-Senator David Hampton Pryor geboren. Nach seiner Schulzeit in Arkansas studierte Pryor an der University of Arkansas Rechtswissenschaften und erreichte den Bachelor und Juris Doctor. Nach seinem Studium war er zunächst als Rechtsanwalt tätig und wurde Mitglied der Demokratischen Partei. 1991 gelang ihm als Politiker der Einzug in das Repräsentantenhaus von Arkansas, dem er als Abgeordneter bis 1994 angehörte. Vom 12. Januar 1999 bis 3. Januar 2003 war Pryor Attorney General im Bundesstaat Arkansas. Bei den Kongresswahlen 2002 gewann er den ehemaligen Senatssitz seines Vaters durch einen Sieg über den republikanischen Amtsinhaber Tim Hutchinson und ist infolgedessen seit dem 3. Januar 2003 Senator der Vereinigten Staaten. 2008 wurde er, ohne republikanischen Gegenkandidaten, mit großer Mehrheit wiedergewählt.

Religiöse Positionen[Bearbeiten]

Laut des Autors Jeff Sharlet, steht Pryor der religiösen Organisation The Family nahe. Sharlet zitiert Pryor, der gesagt haben soll: " die Trennung von Kirche und Staat seien übertrieben und dass Jesus nicht gekommen sei, um Frieden zu bringen, sondern um die Macht zu übernehmen. ("had learned that the separation of church and state was a sort of secular exaggeration" and that "Jesus did not come to bring peace. Jesus came to take over.")[1]

Politische Positionen[Bearbeiten]

Pryor ist dagegen, dass den Gefangenen in Guantanamo Bay ein ordentlicher Prozess mit strafprozessualen Rechten gemacht wird.[2]

Im Jahre 2010 stimmte Pryor gegen die Gesundheitsreform Obamas.[3]

Am 18. Dezember stimmte er für die Erweiterung der Rechte homosexueller US-Soldaten.[4][5]

Er ist gegen das Recht der Frauen, über Abtreibung selbst zu entscheiden.[6]

Religulous[Bearbeiten]

Pryor wurde in Bill Mahers satirischem Dokumentarfilm Religulous interviewt, was ihm eine nationale Bekanntheit einbrachte. Dort zog er die Evolutionstheorie in Zweifel und bekannte sich zum Kreationismus.[7] Er stellte am Anfang fest, dass er ein evangelikaler Christ sei und glaube, das Ende könnte nahe sein. Als Maher ihm daraufhin mitteilt, dass es ihm Sorge mache, dass Religiöse soviel Macht hätten, sagte er den Satz: "You don't need to pass an IQ test to be in the Senate". (dt.: Man braucht keinen IQ-Test zu bestehen, um Senator zu werden).

Mitglied der US-Senatsausschüsse[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. "Behind the closed doors on C Street.". Las Vegas Sun (19. Juli 2009). Abgerufen am 26. Juli 2009.
  2. Lincoln, Pryor back bid to block funding to hold terror suspects in U.S.. Arkansasnews.com. Abgerufen am 29. August 2010.
  3. Roll Call Vote. senate.gov. Abgerufen am 22. April 2012.
  4. Roll Call Vote. senate.gov. Abgerufen am 22. April 2012.
  5. Senate Vote 281 - Repeals ‘Don't Ask, Don't Tell'. In: The New York Times. 
  6. Mark Pryor on Abortion. ontheissues.org. Abgerufen am 22. April 2012.
  7. Patrick Goldstein: Bill Maher hates your (fill in the blank) religion. In: The Big Picture, Los Angeles Times, 7. August 2008. Abgerufen am 22. August 2008. 

Weblinks[Bearbeiten]