Merkys

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Dieser Artikel erläutert den Fluss Merkys. Eine Beschreibung des früheren Premierminister und Präsident Litauens befindet sich unter Antanas Merkys.
Merkys
Мяркіс (Meretsch)
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Merkys (Perloja).jpg
DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Hrodsenskaja Woblasz (Weißrussland),
Litauen
Flusssystem Memel
Abfluss über Memel → Ostsee
Quelle Aschmjany-Höhen in Weißrussland
54° 20′ 49″ N, 25° 40′ 21″ O54.34695225.672374198
Quellhöhe 198 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Mündung In Merkinė in die Memel54.1565324.1848672Koordinaten: 54° 9′ 24″ N, 24° 11′ 5″ O
54° 9′ 24″ N, 24° 11′ 5″ O54.1565324.1848672
Mündungshöhe 72 mVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied 126 m
Länge 203 km[1] (nach anderen Quellen: 206 km)
Einzugsgebiet 4415,7 km²[1] (nach anderen Quellen: 4440 km²)
Abfluss[1]
Lage: 14 km oberhalb der Mündung
MNQ
35,2 m³/s
Linke Nebenflüsse Ūla, Skroblus, Šalčia, Gruda
Rechte Nebenflüsse Varėnė, Duobupis, Spjangla, Gjaluscha, Lukna
Kleinstädte Merkinė
Schiffbar ganze Länge für Paddler
Flusslauf

Flusslauf

Der Merkys (litauisch ) (weißrussisch Мяркіс/ Meretsch; polnisch Mereczanka) ist ein 203 km langer Fluss, der in Weißrussland entspringt und einige Kilometer entlang der Grenze zu Litauen fließt. Der größere Teil, 185 km, liegt in Litauen.

Geographie[Bearbeiten]

Der Merkys fließt über 37 km durch das Territorium des Nationalpark Dzūkija. Es handelt sich um den größten Fluss in der Region Dzūkija. Am Verlauf liegt das Städtchen Merkinė und einige südlitauische ethnographische Dörfer. Der Fluss mündet in die Memel.

Die wichtigsten Nebenflüsse sind Ūla, Šalčia und Varėnė.

Befahrbarkeit[Bearbeiten]

Der Fluss ist unter Paddelvereinen und -fahrern populär. Da der Merkys durch den Nationalpark Dzūkija fließt, gibt es ein beschränkendes Quoten- und Lizenzsystem für Kanufahrer. Darum ist die Erlaubnis vorher zu klären und bei Tourismusämtern oder lokalen Agenturen zu beschaffen.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Merkys – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b c Artikel Merkys in der Großen Sowjetischen Enzyklopädie (BSE), 3. Auflage 1969–1978 (russisch)