Metuje

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Metuje
Mettau
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Überschwemmung an der Metuje/Mettau in Nové Město nad Metují, 1997

Überschwemmung an der Metuje/Mettau in Nové Město nad Metují, 1997

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Lage Tschechien (Královéhradecký kraj)
Flusssystem Elbe
Abfluss über Elbe → Nordsee
Quelle nordöstlich von Hodkovice (Hottendorf), Gemeinde Jívka
50° 36′ 30″ N, 16° 5′ 0″ O50.608417516.083343888889
Mündung bei Jaroměř in die Elbe50.33827638888915.918209722222Koordinaten: 50° 20′ 18″ N, 15° 55′ 6″ O
50° 20′ 18″ N, 15° 55′ 6″ O50.33827638888915.918209722222
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Die Metuje (deutsch Mettau) ist ein linker Nebenfluss der Elbe. In ihrem gesamten Verlauf durchfließt sie das Gebiet des Okres Náchod in Tschechien. Der ursprügliche Name der Metuje war „Medhuje“. Diese Schreibweise ist erstmals für das Jahr 1186 belegt. Sie soll indogermanischen Ursprungs sein und leitet sich vermutlich von „*medh“ ab, das die Bedeutung von „mittig“ hat. Deshalb wird vermutet, dass damals die „Medhuje“ als der mittlere Fluss zwischen der Úpa (Aupa) und der Orlice (Adler) gemeint war, die beide der Elbe zufließen.[1]

Verlauf[Bearbeiten]

Die Metuje entspringt im Waldrevier nordöstlich des Dorfes Hodkovice (Hottendorf) am nordwestlichen Rand der Adersbacher Felsenstadt. Oberhalb dieser ist sie im Adersbacher See angestaut, aus dem sie über einen Wasserfall in den Bereich der inneren Felsenstadt hinabfließt. Dort hat sie eine enge Schlucht in die bis zu 80 m hohen Felsen gesägt. Aus der Felsenstadt hinaustretend nimmt sie von links den aus Oberadersbach kommenden Adršpašský potok (Adersbacher Dorfbach) auf und nach einem Kilometer weiter flussabwärts den im Schömberger Gebirge, einem Ausläufer des Waldenburger Berglands, bei dem Dorf Łączna in Niederschlesien entspringenden Zdoňovský potok (Merkelsdorfer Bach). Danach wendet sie sich nach Süden und durchfließt die Städte Teplice, Police und Hronov. Am südlichen Rand von Velké Poříčí fließt ihr linksseitig die Brlenka zu, die südlich von Brné auf polnischem Gebiet die Czermnica (Tscherbeneyer Bach) aufnimmt. Zwischen Słone und dem Náchoder Ortsteil Běloves (Bielowes) bildet die Mettau auf einer Strecke von 500 Metern die Grenze zwischen Tschechien und Polen. In diesem Bereich nimmt sie als linken Nebenfluss die Bystra (Schnelle) auf, die bei Zimne Wody (Kaltwasser) in den Ausläufern des Adlergebirges entspringt. Nach Náchod durchfließt sie ein tiefes Tal, das als Peklo (Hölle) bezeichnet wird und ein beliebtes Ausflugsziel ist. Danach erreicht sie Nové Město nad Metují, wo sie sich nach Westen wendet und durch die Ebene der ostböhmische Tafel weiterfließt. Nach insgesamt 72,2 Kilometern erreicht sie die Stadt Jaroměř, wo sie in die Elbe mündet.

Nebenflüsse (nicht vollständig)[Bearbeiten]

  • Zdoňovský potok (L)
  • Ledhujka (L)
  • Židovka (L)
  • Dřevíč (R)
  • Zbečnický potok (L)
  • Brlenka (L)
  • Radechovka (R)
  • Olešenka (L)
  • Bystra (L)
  • Rozkoš (R)

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Lydia Baštecká, Ivana Ebelová: Náchod. Náchod 2004, ISBN 80-7106-674-5, S. 13