Mimi Fariña

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Mimi Fariña

Mimi Baez Fariña (* 30. April 1945 als Margarita Mimi Baez; † 18. Juli 2001) war eine Sängerin, Liedermacherin und Aktivistin. Sie war die Tochter des Physikers Albert Baez und die Schwester der Folk-Sängerin Joan Baez.

Fariña heiratete 1963 im Alter von 17 Jahren den Schriftsteller, Musiker und Komponisten Richard Fariña. Sie arbeiteten zusammen an einigen Folk-Musik-Alben, wobei besonders Celebrations for a Grey Day (1965) und Reflections in a Crystal Wind (1966) hervorstechen. Nach dem Tod von Richard Fariña (an Mimis 21. Geburtstag) bei einem Motorradunfall 1966, heiratete Mimi Milan Melvin und machte weiterhin Musik. Sie stand dabei entweder mit ihrer Schwester Joan oder dem Folksänger Tom Jans im Studio oder auf der Bühne.

Bread and Roses[Bearbeiten]

1974 gründete Fariña Bread and Roses, eine Non-Profit-Organisation, die das Ziel verfolgt, freie Musik und Unterhaltung in Spitäler, Alten- und Pflegeheime, aber auch Gefängnisse zu bringen. Bread and Roses arbeitet noch immer und veranstaltet rund 500 Shows pro Jahr. Der Name der Organisation basiert auf dem 1911 erschienenen Gedicht des Autors James Oppenheim. Fariña brachte den Text des Gedichtes in Liedform.

Obwohl sie in ihrer späteren Karriere weiterhin Musik machte und 1985 ein weiteres Album herausbrachte, widmete Fariña ihre meiste Zeit dem Projekt Bread and Roses. Sie starb im Juli 2001 mit 56 Jahren an einer seltenen Krebsart.

Literatur[Bearbeiten]

  • David Hajdu: Positively 4th Street – The Lives And Times Of Joan Baez, Bob Dylan, Mimi Baez Fariña and Richard Fariña. Farrar, Straus & Giroux, New York, 2001 (Rezension)

Weblinks[Bearbeiten]