Mississippi Masala

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Filmdaten
Deutscher Titel Mississippi Masala
Originaltitel Mississippi Masala
Produktionsland USA, Vereinigtes Königreich
Originalsprache Englisch
Erscheinungsjahr 1991
Länge 115 Minuten
Altersfreigabe FSK DVD: 12
Stab
Regie Mira Nair
Drehbuch Sooni Taraporevala
Produktion Michael Nozik
Mira Nair
Musik L. Subramaniam
Kamera Edward Lachman
Schnitt Roberto Silvi
Besetzung

Mississippi Masala ist ein US-amerikanisches Melodrama aus dem Jahr 1991. Regie führte die indische Filmregisseurin Mira Nair.

Handlung[Bearbeiten]

Der Diktator Idi Amin befiehlt die Abschiebung aller Inder aus Kapland, Uganda. Auch der Anwalt Jay, seine Frau Kinnu und Mina, dessen kleine Tochter, müssen gehen.

Nun lebt Jay mit seiner Familie im tiefen Süden der USA. Er arbeitet als Hotelmanager, träumt von der Rückkehr nach Uganda und führt Prozesse um seinen alten Besitz. Im Gegensatz zu Kinnu und Mina will er sich mit dem Leben im schwarzen Greenwood nicht anfreunden, obwohl er viele Freunde hat und versucht alles in seiner Macht Stehende zu tun, um zurück nach Uganda zu können.

Ein Autounfall mit kleinem Blechschaden bringt Mina mit Demetrius zusammen, einem Schwarzen, der im Süden der USA zu Hause ist. Sie verlieben sich ineinander, was viele Probleme zur Folge hat.

Es kommt zu rassistischen Auseinandersetzungen zwischen den Familien, doch die Liebe zwischen Mina und Demetrius ist zu stark.

Mina und Demetrius entfliehen ihrem alten Leben und lassen ihr strenges Elternhaus hinter sich, um ein neues Leben zu beginnen.

Produktion[Bearbeiten]

Die in Mississippi spielenden Szenen wurden in Mississippi gedreht, die in Uganda spielenden Szenen in Kampala.

Kritiken[Bearbeiten]

„"Mississippi Masala" ist vom Budget her ein für Hollywood-Verhältnisse eher bescheidener Film, aber im Hinblick auf sein Talent, seine Landschaften und Themen ist er ein großer Film. Rassismus ist zumindest oberflächlich betrachtet nicht das Hauptthema des Films, stattdessen müssen Mina und Demetrius gegen ein Gefühl kultureller Verwerfungen kämpfen, die aus jeweils unterschiedlichen Gründen ein Teil ihres Erbes sind.“

The New York Times [1]

„Mit ethnologisch-sozialkritischen Untertönen als Plädoyer für die Völkerverständigung inszenierter Film;[...] als Komödie fehlt es ihm an Leichtigkeit, als Studie an Konsequenz.“

Lexikon des Internationalen Films[2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Vincent Canby: Moview review - Mississippi Masala (1991) in der New York Times vom 5. Februar 1992
  2. Mississippi Masala im Lexikon des Internationalen Films, abgerufen 14. Juni 2010