Moskau Biennale

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Die Moskauer Biennale der Zeitgenössischen Kunst (russisch Московская биеннале современного искусства) ist ein Projekt von mehreren Kunstinstallationen, die seit 2004 in etwa zweijährlichem Abstand in Moskau (Russland) durchgeführt werden.

Die erste Biennale unter dem Titel Dialektik der Hoffnung fand vom 28. Januar bis zum 28. Februar 2005 statt. Die Kuratoren der Biennale waren Joseph Backstein, Daniel Birnbaum, Iara Boubnova, Nicolas Bourriaud, Rosa Martinez und Hans-Ulrich Obrist. Insgesamt 300 Künstler aus 21 Ländern nahmen daran teil. Das zentrale Projekt wurde im ehemaligen Leninmuseum nahe dem Roten Platz präsentiert.

Die zweite Moskauer Biennale fand vom 1. März bis 1. April 2007 in der Moscow City in einem sich noch im Bau befindlichen Hochhaus statt.

Die dritte Biennale fand vom 25. September bis 1. November 2009 statt. Als Schauplatz wurde diesmal das 2008 eröffnete Zentrum für Moderne Kultur „Garage“ ausgewählt, bei dem es sich um ein ehemaliges Garagengebäude aus dem Jahr 1927 handelt, das seinerzeit unter Beteiligung des Architekten Konstantin Melnikow und des Ingenieurs Wladimir Schuchow erbaut wurde.

Die 4 Moscow Biennale of Contemporary Art vom 23. September bis 30. Oktober 2011 wurde von Peter Weibel, dem Direktor des ZKM Karlsruhe kuratiert. An der Hauptausstellung unter dem Titel Rewriting Worlds nahmen 64 Künstler und 16 Künstlergruppen aus 33 Ländern teil. Ausstellungsort war das ARTPLAYDesignCenter und die TSUM Art Foundation, beide in Moskau. Außenprojekte in Jekaterinburg, Nischni Nowgorod, Kiew und London. Weibel hat u.a. Kader Attia, Chen Chieh-jen, EVOL, Claire Fontaine, Susan Hiller, Rebecca Horn, Manabu Ikeda, Shilpa Gupta, Armin Linke, Fabian Marcaccio, Neo Rauch, Rosângela Rennó, Timo Toots, Ai Weiwei und Guido Van der Werve eingeladen. Ai Weiwei zeigte sein Video Beijing: The Second Ring von 2005.

Die 5. Moskau Biennale für Zeitgenössische Kunst findet vom 19. September bis 20. Oktober 2013 statt. Kuratorin ist Catherine de Zegher.

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