Myślino

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Myślino
Myślino führt kein Wappen
Myślino (Polen)
Myślino
Myślino
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Westpommern
Landkreis: Kołobrzeg
Gmina: Gościno
Geographische Lage: 54° 2′ N, 15° 42′ O54.02888888888915.696111111111Koordinaten: 54° 1′ 44″ N, 15° 41′ 46″ O
Einwohner: 148 (31. Dezember 2010[1])
Telefonvorwahl: (+48) 94
Kfz-Kennzeichen: ZKL
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Stettin-Goleniów

Myślino (deutsch Moitzlin) ist ein Dorf in der Stadt- und Landgemeinde Gościno (Groß Jestin) im Powiat Kołobrzeski (Kreis Kolberg) der polnischen Woiwodschaft Westpommern.

Geographische Lage[Bearbeiten]

Das Dorf liegt in Hinterpommern, etwa 18 Kilometer südöstlich von Kołobrzeg (Kolberg) und 100 Kilometer nordöstlich der regionalen Metropole Stettin (Szczecin).

Geschichte[Bearbeiten]

Im Jahr 1312 wurde Myślino (ältere Namensformen: Mötzelin, Moizlin) laut einer Urkunde von dem Stettiner Stadt-Deputierten Hermann Rodingher an das Domkapitel zu Kolberg verkauft. Im Jahr 1335 nahm der Ritter Stephan Karkow das Gut Moitzlin von diesem zu Lehen. Seit dem 16. Jahrhundert war Moitzlin ein Allodial-Rittergut der Familie Blankenburg gewesen. Nachdem es Zwischenbesitzer gehabt hatte, befand sich das Gut seit 1770 im Besitz der Familie Gelsdorff.[2][3]

Vor 1945 gehörte Moitzlin zum Landkreis Kolberg-Körlin im Regierungsbezirk Köslin der Provinz Pommern. Gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde die Region im Mai 1945 von der Roten Armee besetzt und anschließend zusammen mit ganz Hinterpommern unter polnische Verwaltung gestellt. Spätestens seit dem deutsch-polnischen Grenzvertrag gehört sie zu Polen. Im Jahr 2010 hatte das Dorf 148 Einwohner.[1]

Kirchspiel[Bearbeiten]

Die evangelische Kirche von Moitzlin gehörte zur Pfarrei von Groß Jestin.

Söhne und Töchter des Orts[Bearbeiten]

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Website der Gmina Gościno, Liczba stałych mieszkańców Gminy Gościno, abgerufen am 29. November 2011
  2. Heinrich Berghaus: Landbuch des Herzogtums Pommern und des Fürstentums Rügen. Teil III, Band 1, Anklam 1867, S. 385-386.
  3. Ludwig Wilhelm Brüggemann: Ausführliche Beschreibung des gegenwärtigen Zustandes des Königlich Preußischen Herzogtums Vor- und Hinterpommern. Teil II, Band 2, Stettin 1784, S. 577-578, Nr. 69.