Nauwalde

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Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Nauwalde führt kein Wappen
Nauwalde
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Nauwalde hervorgehoben
51.41666666666713.41666666666792Koordinaten: 51° 25′ N, 13° 25′ O
Basisdaten
Bundesland: Sachsen
Direktionsbezirk: Dresden
Landkreis: Meißen
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Gröditz
Höhe: 92 m ü. NN
Fläche: 20,35 km²
Einwohner:

1.026 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 50 Einwohner je km²
Postleitzahl: 01609
Vorwahl: 035263
Kfz-Kennzeichen: MEI
Gemeindeschlüssel: 14 6 27 160
Gemeindegliederung: 4 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 35
01609 Nauwalde
Bürgermeisterin: Barbara Hoffmann
Lage der Gemeinde Nauwalde im Landkreis Meißen
Coswig (Sachsen) Diera-Zehren Ebersbach (bei Großenhain) Glaubitz Gröditz Großenhain Hirschstein Käbschütztal Ketzerbachtal Klipphausen Lampertswalde Leuben-Schleinitz Lommatzsch Meißen Moritzburg Nauwalde Niederau Nossen Nünchritz Priestewitz Radebeul Radeburg Riesa Röderaue Schönfeld Stauchitz Strehla Tauscha Thiendorf Triebischtal Weinböhla Lampertswalde Wülknitz Zeithain Sachsen Dresden Landkreis Bautzen Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Landkreis Mittelsachsen Landkreis Nordsachsen BrandenburgKarte
Über dieses Bild

Nauwalde ist eine Gemeinde im äußersten Norden des Landkreises Meißen im Freistaat Sachsen. Sie ist Teil der Verwaltungsgemeinschaft Gröditz.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografie und Verkehr

Die Gemeinde liegt in der Großenhainer Pflege in der Röderaue. Die Nachbarstädte sind die Stadt Großenhain (19 km), Gröditz (3 km) und Riesa (17 km). Die B 169 verläuft südlich der Gemeinde und ist über Gröditz zu erreichen. Die Gemeinde liegt auf der sächsischen Seite der heutigen sächsisch-brandenburgischen und der von 1815 bis 1945 königlich sächsisch-preußischen Grenze. Der Ortsteil Schweinfurth ist der nördlichste Ort im Landkreis Meißen.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Nauwalde, Spansberg, Schweinfurth und Nieska.

[Bearbeiten] Geschichte

Nauwalde wurde 1284 erstmals urkundlich erwähnt. Im Jahr 1974 wurde der Ortsteil Schweinfurth eingemeindet, am 1. Januar 1994 schlossen sich die selbstständigen Gemeinden Spansberg und Nieska mit Nauwalde zusammen.

[Bearbeiten] Entwicklung der Einwohnerzahl

Jahr Einwohnerzahl [2]
1551 027 besessene Mann, 18 Inwohner, 24 Hufen
1764 030 besessene Mann, 4 Gärtner, 11 Häusler, 24½ Hufen
1834 267
1871 373
1890 393
Jahr Einwohnerzahl
1910 490
1925 542
1939 431
1946 768
1950 768
Jahr Einwohnerzahl
1964 0658
1990 0626
2000 1169
2008 1058
2009 1031

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

  • Gedenkstätte Spansberg
  • Denkmal für die Ballonpioniere

[Bearbeiten] Ansässige Vereine

  • SV Saxonia Nauwalde
  • Radlerverein Fahrwohl Nieska
  • Heimatverein Rödertenne

[Bearbeiten] Literatur

  • Cornelius Gurlitt: Nauwalde. In: Beschreibende Darstellung der älteren Bau- und Kunstdenkmäler des Königreichs Sachsen, 37. Heft: Amtshauptmannschaft Großenhain (Land). C. C. Meinhold, Dresden 1914, S. 188.

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Nauwalde – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen – Bevölkerung des Freistaates Sachsen jeweils am Monatsende ausgewählter Berichtsmonate nach Gemeinden (Hilfe dazu)
  2. Nauwalde im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
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