Röderaue
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Landkreis: | Meißen | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Röderaue-Wülknitz | |
| Höhe: | 97 m ü. NN | |
| Fläche: | 28,96 km² | |
| Einwohner: |
2858 (31. Dez. 2012)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 99 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 01609 | |
| Vorwahl: | 035263 | |
| Kfz-Kennzeichen: | MEI, GRH, RG, RIE | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 27 240 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Radener Straße 2 01609 Röderaue |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Lothar Herklotz (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Röderaue im Landkreis Meißen | ||
Röderaue ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Meißen im Freistaat Sachsen. Sie ist Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Röderaue-Wülknitz.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie[Bearbeiten]
Geografische Lage[Bearbeiten]
Die Gemeinde liegt in der Großenhainer Pflege in der Röderaue und wird durch große Wald- und Teichlandschaften geprägt. So sind etwa ein Drittel des Gemeindegebietes Wald- und ca. ein Zehntel Gewässerfläche. Nachbarstädte sind Elsterwerda (14 km), Großenhain (15 km), Gröditz (2 km) und Riesa (16 km). Die Bundesstraßen 169 und 101 verlaufen durch das Gemeindegebiet. Auch die Bahnstrecken Riesa–Cottbus, Dresden–Berlin und Chemnitz–Riesa verlaufen durch das Gemeindegebiet. Durch die Gemeinde führen der Elsterwerda-Grödel-Floßkanal, die Geißlitz und die Große Röder.
Gemeindegliederung[Bearbeiten]
Die Gemeinde Röderaue besteht aus den Ortsteilen Frauenhain, Koselitz, Pulsen und Raden.
Geschichte[Bearbeiten]
Die Gemeinde entstand am 1. Januar 1994 durch den Zusammenschluss der bis dahin selbständigen Gemeinden Frauenhain, Koselitz, Pulsen und Raden.
Politik[Bearbeiten]
Wappen[Bearbeiten]
Oben links: Frauenhain, die Frau am Hain
Oben rechts: Raden, das Mühlenrad zu Raden
Unten links: Koselitz, der Teufel. Basierend auf die Sage vom Teufelsgraben
Unten rechts: Pulsen, der Pflug steht für Ackerbau
Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]
- Getreide- und Sägemühle im Ortsteil Raden
- Landschaftsschutzgebiet Röderaue
- Kirche mit Altargemälde „Die drei Marien“, Koselitz
- zahlreiche Teiche mit Rad- und Wanderwegen
- Alter Schlossfriedhof zu Frauenhain
- Kirche zu Frauenhain mit der ältesten Kirchturmglocke Sachsens[3]
Gedenkstätten[Bearbeiten]
- Grabstätten und Ehrenmal für 27 KZ-Häftlinge des Außenlagers Gröditz des KZ Flossenbürg sowie für 74 Frauen und 69 Kinder des Ostarbeiterinnenlagers Frauenhain, die während des Zweiten Weltkrieges nach Deutschland verschleppt und Opfer von Zwangsarbeit wurden
- Gedenkstätte und Gräber im Ortsteil Pulsen in der Nähe des Freibades Gröditz für mindestens 150 Zwangsarbeiter(innen), vorwiegend aus der Sowjetunion, die im Außenlager Stahlwerk Gröditz des KZ Flossenbürg Zwangsarbeit verrichten mussten
Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]
- März/April: Frauenhainer Katzengebirgslauf
- 30. April: Maifeuer auf der Insel zu Frauenhain
- Juni: Inselfest Frauenhain
- Juli: Saxstock Festival
- September: Naturmarkt „Flora et Herba“ auf der Insel zu Frauenhain
Weblinks[Bearbeiten]
- Röderaue im Digitalen Historischen Ortsverzeichnis von Sachsen
- Naturraum Röderaue
- Gemeinde Röderaue
- Ortsteil Koselitz
Einzelnachweise[Bearbeiten]
- ↑ Aktuelle Einwohnerzahlen nach Gemeinden 2012 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.statistik.sachsen.de/wpr_neu/pkg_w04_ver.prc_ver?p_bz_bzid=GR09&p_ebene=GE&p_ort=14627240
- ↑ http://www.sz-online.de/nachrichten/base.asp?ausgabe=310&etag=14.06.2008
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