Niederroßbach (Haiger)

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50.7897222222228.2286111111111311Koordinaten: 50° 47′ 23″ N, 8° 13′ 43″ O

Niederroßbach
Stadt Haiger
Höhe: 311 m
Fläche: 5,92 km²
Einwohner: 477 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. Oktober 1971
Eingemeindet nach: Roßbachtal
Postleitzahl: 35708
Vorwahl: 02773

Niederroßbach ist der kleinste Stadtteil von Haiger im hessischen Lahn-Dill-Kreis.

Niederroßbach liegt sechs Kilometer nordöstlich von Haiger am namensgebenden Rossbach. Durch den Ort verläuft die Landesstraße 3044.

Erstmals urkundlich erwähnt wurde das Dorf im Jahre 1355. Der Ort gehörte 1939 zum Dillkreis und hatte 318 Einwohner.

Im Rahmen der Gebietsreform in Hessen schlossen sich die Gemeinden Niederroßbach und Oberroßbach am 1. Oktober 1971 freiwillig zur Gemeinde Roßbachtal zusammen, die am 1. Januar 1977 durch ein Landesgesetz in die Stadt Haiger eingegliedert wurde[1][2].

Zwischen Nieder- und Oberroßbach befindet sich die "Grundschule Roßbachtal". Kinder aus Ober- und Niederroßbach, aus Rodenbach und Weidelbach gehen hier zur Schule. Die Schule ist zweizügig.

Hauberg[Bearbeiten]

In Niederroßbach wird jährlich Hauberg gemacht. Wie auch in den anderen Dörfern des Roßbachtals gibt es eine Haubergsgenossenschaft. Die rechtliche Grundlage der Haubergsarbeit geht auf die "Haubergordnung für den Dillkreis und den Oberwesterwaldkreis vom 4. Juni 1887" zurück. Darin heißt es: "Hauberge im Sinne dieses Gesetzes sind die Grundstücke in den Gemarkungen Dillbrecht, Fellerdilln, Ober- und Niederroßbach, Bergebersbach, Eibelshausen, Mandeln, Offdilln, Rittershausen, Steinbrücken, Straßebersbach, Weidelbach und Korb, welche gegenwärtig zu Haubergsverbänden gehören." [3]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Gesetz zur Neugliederung des Dillkreises, der Landkreise Gießen und Wetzlar und der Stadt Gießen vom 13. Mai 1974. In: GVBl. I S. 237
  2. Gerstenmeier, K.-H. (1977): Hessen. Gemeinden und Landkreise nach der Gebietsreform. Eine Dokumentation. Melsungen. S. 295
  3. Haubergsordnung