Lahn-Dill-Kreis
| Wappen | Deutschlandkarte |
|---|---|
| Basisdaten | |
| Bundesland: | Hessen |
| Regierungsbezirk: | Gießen |
| Verwaltungssitz: | Wetzlar |
| Fläche: | 1.066,51 km² |
| Einwohner: |
252.477 (31. Dez. 2011)[1] |
| Bevölkerungsdichte: | 237 Einwohner je km² |
| Kfz-Kennzeichen: | LDK, Wetzlar: WZ |
| Kreisschlüssel: | 06 5 32 |
| NUTS: | DE722 |
| Kreisgliederung: | 23 Gemeinden |
| Adresse der Kreisverwaltung: |
Karl-Kellner-Ring 51 35576 Wetzlar |
| Webpräsenz: | |
| Landrat: | Wolfgang Schuster (SPD) |
| Lage des Lahn-Dill-Kreises in Hessen | |
Der Lahn-Dill-Kreis ist ein Landkreis in Hessen mit Verwaltungssitz in der Kreisstadt Wetzlar und Nebenstellen in Dillenburg, Herborn und Haiger. Namensgebend für den Landkreis sind die beiden Flüsse Lahn und Dill. In den siebziger Jahren wurde der Kreis bei einer großen Gebietsreform aus der Region Lahn-Dill bzw. dem Lahn-Dill-Gebiet gebildet, zuerst 1977 rund um die Stadt Lahn, nach deren Auflösung ein zweites Mal 1979 endgültig in verkleinerter Form, als neuer Landkreis in Mittelhessen, aus Teilen des Altkreises Wetzlar,[2] dem Dillkreis und Randgemeinden des ehemaligen Landkreises Biedenkopf.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Die Dill ist ein rechter Nebenfluss der Lahn, beide verlaufen in landschaftsprägenden Tälern. Die Lahn fließt von Osten durch das südliche Kreisgebiet und die Kreisstadt Wetzlar, wo sie die Dill aufnimmt, Richtung Westen, um das Kreisgebiet bei Leun in Richtung Weilburg wieder zu verlassen.
Das nördliche Kreisgebiet umfasst Ausläufer des Rothaargebirges, das westliche Ausläufer des Westerwaldes, der (Nord-)Osten das (süd)westliche Gladenbacher Bergland und der südliche Teil das mittlere Lahntal und Teile des östlichen Hintertaunus.
Nachbarkreise sind im Nordosten der Landkreis Marburg-Biedenkopf, im Osten der Landkreis Gießen, im Süden der Hochtaunuskreis und der Wetteraukreis, im Südwesten der Landkreis Limburg-Weilburg, im Westen der rheinland-pfälzische Westerwaldkreis sowie im Nordwesten und Norden der nordrhein-westfälische Kreis Siegen-Wittgenstein.
Geografische Extremwerte und Mittelpunkte [Bearbeiten]
Der nördlichste Punkt50.882928.27507 befindet sich in der Gemeinde Dietzhölztal, der östlichste Punkt50.515078.65133 in der Gemeinde Hüttenberg, der südlichste Punkt50.395128.4962 in der Gemeinde Waldsolms und der westlichste Punkt50.657458.1099 in der Gemeinde Driedorf.
Mit diesen Punkten lassen sich zwei unterschiedliche geografische Mittelpunkte des Lahn-Dill-Kreises berechnen. Diese und weitere Berechnungsmethoden sind bei der Berechnung des Mittelpunkt Deutschlands beschrieben.
Mit der Methode Mittelpunkt eines von Breiten- und Längengraden begrenzten Gebietes ergibt sich für den Lahn-Dill-Kreis ein Mittelpunkt50.639058.38033 westlich von Kölschhausen, einem Ortsteil der Gemeinde Ehringshausen.
Mit der Methode Schnittpunktermittlung ergibt sich für den Lahn-Dill-Kreis ein Mittelpunkt50.577628.41345 südwestlich von Berghausen, einem Ortsteil der Stadt Aßlar.
Klima [Bearbeiten]
Durch den Lahn-Dill-Kreis, der wie ganz Deutschland zur gemäßigten Klimazone gehört, verläuft eine Wetterscheide, die sich vor allen in deutlich variierenden jährlichen Niederschlagsmengen [3] zeigt. So fällt im Norden des Kreises mehr als 50 % mehr Niederschlag als an einigen Wetterstationen in der Mitte und im Süden. (Dietzhölztal-Mandeln: 1096,4 mm im Gegensatz zu nur 718,9 mm in Ehringshausen-Kölschhausen, dem niedrigsten Wert im Kreis). Generell fällt auf, dass die Niederschlagswerte vom Norden des Kreigebiets mit den Ausläufern des Rothaargebirges Richtung Süden tendenziell fallen (Dietzhölztal-Mandeln: 1096,4 mm; Eschenburg-Hirzenhain: 965,6 mm; Siegbach-Eisemroth: 841,4mm; Wetzlar-Nauborn: 737,1 mm). Eine noch stärkere Differenz gibt es zwischen den Orten im Westen und im Osten des südlichen Lahn-Dill-Kreises. So fallen im zum Westerwald gehörenden Driedorf ganze 1229,1 mm Niederschlag im Jahr - mehr als 70 % mehr als im nur etwa 15 km Luftlinie entfernten Ehringshausen.
Die Jahresdurchschnittstemperaturen im Lahn-Dill-Kreis liegen in der Nähe des bundesweiten Gebietsmittels von 8,2 °C. (Aßlar-Klein Altenstädten: 8,4 °C, im mit 314 m bereits etwas höher gelegenem Dillenburg liegen sie bei 7,7 °C).
Geschichte [Bearbeiten]
Das südliche Kreisgebiet gehörte den Fürsten zu Solms-Braunfels und der Freien Reichsstadt Wetzlar. Diese musste in der Folge des Reichsdeputationshauptschlusses ihre Reichsfreiheit 1803, danach als Grafschaft Wetzlar, zugunsten des neugeschaffenen Großherzogtums Frankfurt des Fürstprimas und Reichserzkanzlers Karl Theodor von Dalberg aufgeben. Die ehemals solmsischen Gebiete kamen 1806 an Nassau und 1815 im Tausch ebenfalls an Preußen. 1816 entstanden die preußischen Kreise Wetzlar und Braunfels, die 1822 zum Landkreis Wetzlar vereinigt wurden. Der Kreis gehörte bis 1932 als Exklave zur preußischen Rheinprovinz. Das nördliche Kreisgebiet gehörte seit dem Mittelalter zum Fürstentum Nassau bzw. Nassau-Oranien, das ab 1815 Herzogtum Nassau hieß. Dieses bildete die beiden Ämter Herborn und Dillenburg. Nach dem Anschluss des Herzogtums Nassau an Preußen im Jahr 1866 wurden beide Ämter zum Dillkreis vereinigt. (Siehe auch Hauptartikel: Lahn-Dill-Gebiet)
Nach dem Zweiten Weltkrieg kam das ganze heutige Kreisgebiet zum Land Hessen. Die beiden Kreise (Wetzlar und Dillkreis) bestanden noch bis 1976 fort. Am 1. Januar 1977 wurden sie zusammen mit dem Kreis Gießen und fünf Ortschaften des Landkreises Biedenkopf zum neuen Lahn-Dill-Kreis vereinigt. Sitz der Kreisverwaltung wurde die gleichzeitig gebildete kreisfreie Großstadt „Lahn“. Diese entstand durch Vereinigung der kreisfreien Stadt Gießen mit der Stadt Wetzlar und 14 umliegenden Gemeinden.
Wegen heftiger Proteste, im Wesentlichen seitens der Wetzlarer Bevölkerung, wurde die Gebietsreform teilweise rückgängig gemacht. Mit Wirkung vom 1. August 1979 wurde die Stadt „Lahn“ wieder aufgelöst und die wieder errichtete Stadt Wetzlar Kreisstadt des Lahn-Dill-Kreises, welcher durch die Wiedererrichtung des Landkreises Gießen (Kreisstadt Gießen) entsprechend verkleinert wurde. Seither umfasst der Lahn-Dill-Kreis 23 Städte und Gemeinden.
Politik [Bearbeiten]
Kreistag [Bearbeiten]
Die Kommunalwahl am 27. März 2011 lieferte folgendes Ergebnis:[4]
| Parteien und Wählergemeinschaften | % 2011 |
Sitze 2011 |
% 2006 |
Sitze 2006 |
|
|---|---|---|---|---|---|
| CDU | Christlich Demokratische Union Deutschlands | 34,7 | 28 | 38,1 | 31 |
| SPD | Sozialdemokratische Partei Deutschlands | 32,9 | 27 | 35,2 | 28 |
| GRÜNE | Bündnis 90/Die Grünen | 13,6 | 11 | 5,6 | 5 |
| FWG | Freie Wählergemeinschaft | 10,6 | 9 | 11,4 | 9 |
| FDP | Freie Demokratische Partei | 3,1 | 2 | 4,2 | 3 |
| DIE LINKE | Die Linke | 2,7 | 2 | – | – |
| NPD | Nationaldemokratische Partei Deutschlands | 2,4 | 2 | 2,0 | 2 |
| WASG | Arbeit & soziale Gerechtigkeit – Die Wahlalternative | – | – | 2,2 | 2 |
| REP | Die Republikaner | – | – | 1,3 | 1 |
| Gesamt | 100,0 | 81 | 100,0 | 81 | |
| Wahlbeteiligung in % | 41,3 | 40,4 | |||
Landräte [Bearbeiten]
- Ernst Türk (SPD), 1. Januar 1977 bis 15. Juni 1977 (Staatsbeauftragter Landrat nach der Gebietsreform)
- Dr. Karl Rehrmann (CDU), 16. Juni 1977 bis 31. Juli 1979 sowie 1. August 1979 bis 31. Juli 1981 (Staatsbeauftragter Landrat nach der gebietlichen Neugliederung zum 1. August 1979)
- Dr. Franz Demmer (CDU), 1. August 1981 bis 10. Juni 1985
- Gerhard Bökel (SPD), 11. Juni 1985 bis 11. Juli 1994
- Dr. Karl Ihmels (SPD), 7. November 1994 bis 6. November 2006
- Wolfgang Schuster (SPD), seit 7. November 2006
Wappen [Bearbeiten]
Blasonierung: „Geteilt: oben in Gold ein rot bewehrter schwarzer Doppeladler; unten gespalten: vorn in Gold ein blaues Jagdhorn mit rotem Band, hinten in blauem, mit goldenen Schindeln bestreutem Feld ein rot bewehrter goldener Löwe.“ (Wappen-Verleihung: 4. August 1980)
Der Reichsadler symbolisiert die ehemals Freie Reichsstadt Wetzlar, das Jagdhorn die Grafschaft Oranien und der Löwe das Fürstentum Nassau.
Verkehr [Bearbeiten]
Durch das Kreisgebiet führen die Bundesautobahnen 45 (Aschaffenburg–Dortmund) und 480 (Wetzlar–Reiskirchen; Teilstück ab dem Wetzlarer Kreuz bis zur derzeitigen Ausfahrt nach Wetzlar-Blasbach). Ferner erschließen mehrere Bundesstraßen und Kreisstraßen das Kreisgebiet, darunter die B 49, B 253, B 255, B 277 und die ehemalige B 277a.
Der Verkehrsverbund Lahn Dill (VLD) und die Lokale Nahverkehrsgesellschaft Kreis Limburg-Weilburg GmbH (LNG) sind Anfang September 2011 zur Verkehrsgesellschaft Lahn-Dill-Weil mbH (VLDW) fusioniert. Sie ist als Zweckverband zuständig für den öffentlichen Personennahverkehr im Lahn-Dill-Kreis und im Kreis Limburg-Weilburg, mit Ausnahme des Gebietes der Stadt Wetzlar, die den ÖPNV selbständig durch ihre Lokale Nahverkehrsorganisation organisiert. An Schultagen verkehren gesamt täglich in der Spitze 250 Fahrzeuge auf 120-, als regionale und lokale Linien. Der VLD betreibt im Gebiet des Lahn-Dill-Kreises 554 Haltestellen. Derzeit fahren 6 Verkehrsunternehmen im Auftrag des VLD. Die Zahl der im Fahrplan gefahrenen Kilometer beträgt ca. 5,7 Mio. pro Jahr. In Wetzlar fahren die Wetzlarer Verkehrsbetriebe GmbH im Auftrag der Lokalen Nahverkehrsorganisation der Stadt Wetzlar auf 10 lokalen Linien 220 Haltestellen mit einer jährlichen Verkehrsleistung von ca. 1,4 Mio. Nutzwagenkilometern an. [5]
Durch das Kreisgebiet führt die Dillstrecke der Deutschen Bahn AG mit Regional-Express-Verbindungen von Frankfurt am Main bzw. Gießen über Wetzlar und Dillenburg nach Siegen (Anschluss in Richtung Hagen) und weiter über die Siegstrecke nach Köln und Aachen, sowie mit dem Mittelhessen-Express, der die Gemeinden des mittleren Lahn-Dill-Kreises umsteigefrei mit Frankfurt verbindet. Seit dem Fahrplanwechsel im Dezember 2009 wurden Wetzlar, Herborn und Dillenburg werktäglich von einem Zugpaar des internationalen Fernzugs EuroCity angefahren, der von Siegen über Frankfurt, Stuttgart und München nach Klagenfurt sowie Ljubljana und Zagreb fuhr. Diese Verbindung wurde zum Fahrplanwechsel 2011 wieder eingestellt. Außerdem verkehren die Züge auf der Lahntalbahn von Gießen über Wetzlar–Weilburg–Limburg nach Koblenz. Am Rande berührt die Hellertalbahn von Dillenburg über Haiger nach Betzdorf noch das Kreisgebiet. Im Süden besteht von Waldsolms-Brandoberndorf über die Taunusbahn Anschluss nach Bad Homburg und Frankfurt. Den im Kreisgebiet liegenden Teil der Strecke hatte der VLD im Jahr 1996 von der DB AG gekauft. Größere Bahnhöfe befinden sich in Wetzlar, Herborn und Dillenburg.
Städte und Gemeinden [Bearbeiten]
(Einwohner am 31. Dezember 2011[6])
|
|
Gemeinden im Kreis |
Sehenswürdigkeiten (Auswahl) [Bearbeiten]
- Der Aartalsee bei Bischoffen
- Das Schloss Braunfels
- Die Tropfsteinhöhle „Herbstlabyrinth“ bei Breitscheid
- Der Wildpark in Donsbach
- Der Wilhelmsturm in Dillenburg
- Die Krombachtalsperre bei Driedorf
- Die Burg Greifenstein im Westerwald
- Die historische Altstadt von Herborn mit einer Vielzahl an Baudenkmalen und Fachwerkhäusern
- Der Vogelpark in Herborn-Uckersdorf
- Die Villa Haas, um 1892 erbaut, ist ein denkmalgeschütztes Gebäude des Historismus in Sinn
- Das Besucherbergwerk Grube Fortuna bei Solms-Oberbiel/Wetzlar
- Die alte Reichsstadt Wetzlar, Dom und Altstadt
- Museen in Wetzlar
Sonstiges [Bearbeiten]
Bei der Gründung des Lahn-Dill-Kreises bekam dieser ebenso wie die kreisfreie Stadt Lahn das Kfz-Kennzeichen „L“, das ursprünglich jedoch für Leipzig reserviert war. Obwohl die Stadt Lahn nicht lange existierte, behielt der Lahn-Dill-Kreis zunächst das „L“ als Kennzeichen bei. Nachdem die Wiedervereinigung stattfand, musste das „L“ 1991 an Leipzig abgetreten werden. Der Lahn-Dill-Kreis erhielt danach das neue Kennzeichen LDK. Die vorher im Lahn-Dill-Kreis zugelassenen Kennzeichen mit dem Buchstaben „L“ behalten aber ihre Gültigkeit unbegrenzt weiter. Die Leipziger und „Lahner“ Kennzeichen können ab 1990 voneinander anhand der Ziffernanzahl unterschieden werden. Leipziger Kennzeichen (ohne B, F, G, I, O, Q) haben vier Ziffern. Die alten Kennzeichen des Lahn-Dill-Kreises hatten Kennzeichen aus dem Nummernbereich L-AA 100 bis L-ZZ 100, während der übrige Nummernbereich zuzüglich L-A 1000 ff. der Stadt Lahn bis 31. Juli 1979 vorbehalten war. Zum Ausschluss von Verwechslungen werden von der Stadt Leipzig nur Kennzeichenkombinationen von L- AA 1000 bis L-TZ 1000 und L-F 1000 bis L-T 1000 und vom Landkreis Leipzig nur Kennzeichenkombinationen von L-UA 1000 bis L-ZZ 1000 und L-U 1000 bis L-Z 1000 vergeben. Da die Buchstaben B, F, G, I, O, Q zur Zeit des Lahn-Dill-Kreises noch nicht ausgeteilt wurden, stehen weitere Kombinationen, die diese Buchstaben enthalten, für Leipzig zur Verfügung. Für die Stadt Wetzlar wurde zum 1. Juli 2012 das Kfz-Kennzeichen WZ wieder eingeführt[7].
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011 (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.verwaltungsgeschichte.de/wetzlar.html.
- ↑ Klimadaten Hessen. Abgerufen am 16. Juli 2012.
- ↑ Endgültiges Ergebnis der Kreiswahl am 27. März 2011, Lahn-Dill-Kreis, Hessisches Statistisches Landesamt. Abgerufen am 6. April 2011.
- ↑ Selbstdarstellung des Verkehrsverbunds Lahn Dill auf seiner Webpräsenz
- ↑ Bevölkerung der hessischen Gemeinden am 31. Dezember 2011
- ↑ mittelhessen.de: Wetzlar fährt wieder WZ. 29. Juni 2012, abgerufen am 21. September 2012.
Weblinks [Bearbeiten]
Bergstraße | Darmstadt | Darmstadt-Dieburg | Frankfurt am Main | Fulda | Gießen | Groß-Gerau | Hersfeld-Rotenburg | Hochtaunuskreis | Kassel (Land) | Kassel (Stadt) | Lahn-Dill-Kreis | Limburg-Weilburg | Main-Kinzig-Kreis | Main-Taunus-Kreis | Marburg-Biedenkopf | Odenwaldkreis | Offenbach (Land) | Offenbach am Main (Stadt) | Rheingau-Taunus-Kreis | Schwalm-Eder-Kreis | Vogelsbergkreis | Waldeck-Frankenberg | Werra-Meißner-Kreis | Wetteraukreis | Wiesbaden
Aßlar | Bischoffen | Braunfels | Breitscheid | Dietzhölztal | Dillenburg | Driedorf | Ehringshausen | Eschenburg | Greifenstein | Haiger | Herborn | Hohenahr | Hüttenberg | Lahnau | Leun | Mittenaar | Schöffengrund | Siegbach | Sinn | Solms | Waldsolms | Wetzlar
