Nokturnal Mortum
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| Nokturnal Mortum | |
|---|---|
| Gründung | 1991 |
| Genre | NS-Black-/Pagan-Metal |
| Aktuelle Besetzung | |
| Gesang, E-Gitarre | Knjaz Varggoth |
| Keyboard | Saturious |
| E-Bass | Xaarquath |
| E-Gitarre | Vrolok |
| Schlagzeug | Odalv |
Nokturnal Mortum ist eine NS-Black-/Pagan-Metal-Band aus der Ukraine.
[Bearbeiten] Bandgeschichte
Die Band wurde 1991 in Charkiw gegründet und spielte zunächst als Death-Metal-Band unter dem Namen „Suppuration“, bevor sie sich 1993 in „Crystaline Darkness“ und wegen einer gleichnamigen Gruppe noch im selben Jahr zuerst in Nocturnal Mortum umbenannte, und dann das „C“ durch ein „K“ ersetzte, um eine mögliche erneute Namensgleichheit ausschließen zu können.[1] Mit ihrem 1996 erschienen Album „Goat Horns“ schaffte die Gruppe auch den Durchbruch im westlichen Ausland. Durch die Vermischung von traditionellen ukrainischen Instrumenten mit Black Metal erlangte die Band einen recht hohen Bekanntheitsgrad innerhalb der Black-Metal-Szene. Da die traditionellen Instrumente einen immer größeren Stellenwert in der Musik der Band einnahmen und die textlichen Konzepte sich stark von den im Black Metal üblichen Schemata entfernten, werden die neueren Veröffentlichungen der Band in der Regel zum Pagan Metal gezählt.
Die ersten Alben der Band wurden über The End Records und als Lizenzpressungen auch über Nuclear Blast veröffentlicht,[2] allerdings trennte sich das Label nach der Veröffentlichung des Albums „NeChrist“ und der Wiederveröffentlichung des Demos „Lunar Poetry“ wegen der Gesinnung der Band von dieser.
Die Ideologie des Sängers und die Texte des Albums „Weltanschauung“ sind beeinflusst von den Ansichten des „esoterischen Hitleristen“ und Holocaustleugners Miguel Serrano.[3] Im Jahr 2002 gründete der Sänger und Gitarrist der Band, Knjaz Varggoth, neben seinem bisherigen Solo-Nebenprojekt „Mistigo Varggoth Darkestra“ ein weiteres Musikprojekt namens „Aryan Terrorism“. Ebenso nahm Varggoth auch an Aufnahmen und Live-Auftritten der russischen neonazistischen Pagan-Metal-Band „Temnozor“ teil. Das ehemalige Mitglied Khaoth spielte auch bei „Hate Forest“ mit.
[Bearbeiten] Diskografie
- „Ecclesiastical Blasphemy“ (Demo), 1992 (als „Suppuration“)
- „Mi Agama Khaz Mifisto“ (Demo), 1993 (als „Crystaline Darkness“)
- „Twilightfall“ (Demo), 1995
- „Black Clouds over Slavonic Lands“ (Demo), 1995
- „Lunar Poetry“ (Demo), 1996
- „Path of the Wolf/Return of the Vampire Lord“ (Split-Demo mit „Lucifugum“), 1996
- „Goat Horns“, 1997
- „Return of the Vampire Lord“ (EP), 1997
- „Marble Moon“ (Demo), 1997
- „To the Gates of Blasphemous Fire“, 1999
- „NeChrist“ (auch unter dem Titel „Нехристь“ erschienen), 2000
- „The Taste of Victory“ (EP), 2003
- „Eleven Years Among the Sheep“ (Best-of), 2004
- „Weltanschauung“ (mit russischen statt englischen Texten unter dem Titel „Мировоззрение“ erschienen), 2005
- „Eastern Hammer“ (Split mit Graveland, North und Temnozor), 2008
- „Live in Katowice“ (Live-CD / -DVD), 2009

