Nordtiroler Kalkalpen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist eine alte Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 19. Oktober 2016 um 23:12 Uhr durch Reinhard Müller (Diskussion | Beiträge) (→‎Literatur: BibISBN verwenden). Sie kann sich erheblich von der aktuellen Version unterscheiden.
Zur Navigation springen Zur Suche springen
Nordtiroler Kalkalpen
Die Nordtiroler Kalkalpen (Abschnitt 21) nach SOIUSA innerhalb der Ostalpen
Die Nordtiroler Kalkalpen (Abschnitt 21) nach SOIUSA innerhalb der Ostalpen

Die Nordtiroler Kalkalpen (Abschnitt 21) nach SOIUSA innerhalb der Ostalpen

die Parseierspitze, der höchste Gipfel in den Nordtiroler Kalkalpen
die Parseierspitze, der höchste Gipfel in den Nordtiroler Kalkalpen

die Parseierspitze, der höchste Gipfel in den Nordtiroler Kalkalpen

Höchster Gipfel Parseierspitze (3040 m ü. A.)
Lage Vorarlberg und Tirol (Österreich),
Bayern (Deutschland)
Teil der Nördlichen Ostalpen
Einteilung nach SOIUSA: 21
Koordinaten 47° 20′ N, 11° 0′ OKoordinaten: 47° 20′ N, 11° 0′ O

Die Nordtiroler Kalkalpen sind ein Abschnitt der Nördlichen Ostalpen in der internationalen vereinheitlichten orographischen Einteilung der Alpen (SOIUSA) nach Sergio Marazzi.

Einordnung

Einordnung nach SOIUSA
Teil II Ostalpen
Sektor II/B Nördliche Ostalpen
Abschnitt 21 Nordtiroler Kalkalpen

Die Nordtiroler Kalkalpen haben in anderen Gliederungssystemen keine direkte Entsprechung. Die Unterabschnitte der Nordtiroler Kalkalpen entsprechen jeweils einer Gruppe der Alpenvereinseinteilung der Ostalpen (AVE). Die Partizione delle Alpi verwendet den Begriff Bayerische Alpen für das Gesamtgebiet der SOIUSA-Abschnitte der Nordtiroler Kalkalpen und Bayerischen Alpen westlich des Inn.

Umgrenzung

Die Begrenzung der Nordtiroler Kalkalpen läuft im Uhrzeigersinn entlang der Linie Lutz - Seebergbach - Faschinabach - Faschinajoch - Argenbach - Bregenzer Ach - Hochtannbergpass - Krumbach - Lech - Archbach - Plansee - Heiterwanger See - Zwischentoren - Loisach - Partnach - Kankerbach - Köchelgraben - Kranzbach - Isar - Seeache - Ampelsbach - Filzmoosbach - Gufferthütte - Sattelbach - Bairache - Brandenberger Ache - Ellbach - Glemmbach - Thierseer Ache/Klausenbach/Kieferbach - Inn - Jennbach - Walchsee - Walchseebach - Weißenbach - Kohlenbach - Großache - Reither Ache - Goinger Bach - Ellmauer Sattel - Weißache - Inn - Sanna - Rosanna - Arlbergpass - Alfenz - Ill.

Angrenzende Abschnitte
Bayerische Alpen
Nachbargebirge Salzburger Nordalpen
Westliche Rätische Alpen Östliche Rätische Alpen Tiroler Schieferalpen

Untergliederung

Die Nordtiroler Kalkalpen werden in drei Sektoren und sechs Unterabschnitte eingeteilt.

Sektor Unterabschnitt Entsprechung in der AVE Höchster Gipfel Höhe
A Lechtaler Alpen i.w.S.
(Westliche Nordtiroler Kalkalpen)
I Lechtaler Alpen i.e.S. 3b Lechtaler Alpen Parseierspitze 3036 m ü. A.
II Klostertaler Alpen
(Lechquellengebirge)
3a Lechquellengebirge Untere Wildgrubenspitze 2753 m ü. A.
B Innsbrucker Alpen
(Zentrale Nordtiroler Kalkalpen)
III Mieminger und Wetterstein-Gebirge 4 Wettersteingebirge und Mieminger Kette Zugspitze 2962 m
IV Karwendelgebirge i.w.S.
(Karwendel- und Risser Gebirge)
5 Karwendel Birkkarspitze 2749 m ü. A.
C Rofan- und Kaisergebirge
(Östliche Nordtiroler Kalkalpen)
V Brandenberger Alpen
(Rofangebirge i.w.S.)
6 Brandenberger Alpen Hochiss 2299 m ü. A.
VI Kaisergebirge 8 Kaisergebirge Ellmauer Halt 2344 m ü. A.

Literatur

  • Sergio Marazzi: Atlante orografico delle Alpi. SOIUSA – Suddivisione orografica internazionale unificata del Sistema Alpino. 1. Auflage. Priuli & Verlucca, Scarmagno 2005, ISBN 88-8068-273-3 (italienisch, fioridimontagna.it [PDF; 1,6 MB; abgerufen am 26. Dezember 2016]).