Oberkommando der Luftwaffe

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Das Oberkommando der Luftwaffe (OKL) war die Oberste Kommandobehörde der deutschen Luftwaffe im Zweiten Weltkrieg. Es wurde in Analogie zum Oberkommando des Heeres im Februar 1944 eingeführt und endete mit der deutschen Kapitulation 1945. Zuvor unterstand die am 26. Februar 1935 von Adolf Hitler als eigene Teilstreitkraft errichtete Luftwaffe direkt dem 1933 gegründeten Reichsluftfahrtministerium.

Oberbefehlshaber[Bearbeiten]

Oberbefehlshaber der Luftwaffe waren

Flaggen[Bearbeiten]

Kommandoflagge des Reichsluftfahrtministers[Bearbeiten]

Die Flagge des Ministeriums wurde von 1933 bis 1935 geführt.

Vorderseite rot; mittig ein silberner Lorbeerkranz mit gleichfarbenen, nach unten je verkürzten vierfedrigen Schwingen, darin in Weiß ein schwarzer Adler mit nach rechts gewendetem roten Schnabel und goldenen Fängen; hängend daran naturfarben das Pour le Mérite; vom Kranz ausgehend geständert vier weiße sich verbreiternde Strahlen mit schwarzem Rand; im Eck je ein schwarzes Hakenkreuz. Rückseite mit gewechselten Plätzen von Hakenkreuz und Adlern. (Varianten)

Kommandoflagge des Reichsluftfahrtministers und Oberbefehlshabers der Luftwaffe[Bearbeiten]

Im Spätjahr 1935 wurde die Flagge geändert: Vorder- und Rückseite vertauscht, Hakenkreuze jetzt sämtlich golden, Kranz ohne Schwingen, nunmehr belegt mit ganzgoldenem Adler mit ausgebreiteten Schwingen, von rechts auf einem Hakenkreuz landend. Rand aus Hakenkreuzen. Ab 1938 wurden über dem rückseitigen Orden zwei einander dachförmig berührende Marschallsstäbe hinzugefügt.

Das operative Hauptquartier war in der Bunkeranlage Kurfürst in Potsdam angesiedelt.

Siehe auch[Bearbeiten]