Otto Eberhard

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Otto Eberhard (* 28. November 1875 in Ludwigslust; † 26. September 1966 in Hohen Neuendorf) war ein deutscher evangelischer Theologe und Religionspädagoge.

Leben

Eberhard studierte evangelische Theologie in Erlangen, Greifswald und Rostock.[1] 1901 wurde er Rektor der Volksschule in Zarrentin (Mecklenburg) und zugleich Leiter der Fortbildungsschule (einem Vorläufer der heutigen Berufsschule). 1908 wurde er von der Landesregierung als Seminardirektor nach Greiz zur Reorganisation des Lehrerseminars berufen. Zudem wurde er mit der Einführung der staatlichen Fortbildungsschule betraut. 1914 wurde er zum Schulrat ernannt. Nach Abbau des Seminars trat er 1927 in den beamtenrechtlichen Wartestand und siedelte nach Hohen Neuendorf um. 1927–1930 wurde er Dozent am Religionspädagogischen Institut in Berlin. 1933 wurde er vom Gauleiter Fritz Sauckel vom Warte- in den Ruhestand versetzt. Ab 1945 war Otto Eberhard für kurze Zeit in Berlin-Pankow als Dozent für Religionsmethodik im ersten katechetischen Laienlehrgang tätig. Von 1947 bis 1949 arbeitete er als Lateinlehrer an einer Berliner Oberschule und von 1951 bis 1952 unterrichtete er Christenlehre an dieser Schule.

Werke

  • Die Kirche als Macht im Volksleben, in: Zeitfragen des christlichen Volkslebens, Bd. 28, H 2, Stuttgart 1903.
  • Innere Mission und Volksschule, in: Zeitfragen des christlichen Volkslebens, Bd. XXX, H 7, Stuttgart 1905.
  • Die Gleichnisfrage. Eine theologische Untersuchung mit pädagogischer Spitze. Wismar 1907.
  • Der Katechismus als pädagogisches Problem im licht des Arbeitsschulgedankens. Berlin 1912.
  • Frömmigkeitspflege und Kriegserlebnis. – Auch eine Gegenwartsbetrachtung zur religiösen Erziehung, in. Aus Erziehung und Unterricht 1 (1916).
  • Familienerziehung oder „Freie Schulgemeinde“? in: Deutsch-Evangelisch. Monatsblätter f. d. ges. dt. Protestantismus 7 (1916), H. 3, S. 99ff.
  • Arbeitschule, Religionsunterricht und Gemeinschaftserziehung. Ein Beitrag zur Tat- und Leibeserziehung. Berlin 1920, 1924.
  • Wie lassen sich die modernen pädagogischen Bestrebungen für die evangelische Erziehungsschule fruchtbar machen? Langensalza 1923.
  • Neuzeitlicher Religionsunterricht. Handreichung evangelischer Jugenderziehung. Mannheim u.a. 1924.
  • (Hrsg.) Arbeitschulmäßiger Religionsunterricht. Stuttgart 1924, 1925.
  • Von der Arbeitsschule zur Lebensschule. Berlin 1925.
  • (Hrsg.) Lebendiger Religionsunterricht. In gesammelten Stundenbildern. Stuttgart 1925.
  • (Hrsg.) Schule, Religion und Leben. Religionspädagogische Studien. Stuttgart 1926.
  • Kirche und Schule im Lebenszusammenhang. Gütersloh 1927.
  • Evangelische Lebenskunde auf wertpädagogischer Grundlage. Stuttgart 1928.
  • Welterziehungsbewegung. Kräfte und Gegenkräfte in der Völkerpädagogik. Berlin o. J. (1930).
  • Die Pädagogik der Gegenwart und der RU. Leipzig 1930.
  • Volk und Gott. Zur volks- und staatspolitischen Aufgabe der religiösen Unterweisung, in. Pastoralblätter 72 (1934), H 10/11, s. 600ff.

Einzelnachweise

  1. Siehe dazu auch die Immatrikulation von Otto Eberhard im Rostocker Matrikelportal

Sekundärliteratur

Ehrungen