Greiz
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Thüringen | |
| Landkreis: | Greiz | |
| Höhe: | 265 m ü. NN | |
| Fläche: | 53,89 km² | |
| Einwohner: | 22.936 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 426 Einwohner je km² | |
| Postleitzahlen: | 07961–07973 (alt: 66) | |
| Vorwahl: | 03661 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GRZ | |
| Gemeindeschlüssel: | 16 0 76 022 | |
| Stadtgliederung: | Kernstadt; 15 Stadtteile | |
| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Gerd Grüner (SPD) | |
| Lage der Kreisstadt Greiz im gleichnamigen Landkreis |
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Greiz ist eine Stadt im Südosten von Thüringen, unmittelbar an der Landesgrenze zu Sachsen gelegen. Die Stadt ist die Kreisstadt des Landkreises Greiz. Sie liegt im Tal der Weißen Elster im thüringischen Vogtland. Bedeutung hatte die Stadt früher besonders als Residenz der Fürsten von Reuß älterer Linie, die bis 1918 an der Macht waren.
Geprägt wird die Stadt heute vor allem vom Oberen Schloss auf dem Schlossberg sowie den zahlreichen anderen Regierungsbauten der Fürsten von Reuß. Die Industrialisierung machte Greiz später auch zu einem Zentrum der Textilindustrie, die aber heute fast gänzlich verschwunden ist. Greiz ist ein Mittelzentrum für den südlichen Teil des Landkreises. Die Stadt trägt wegen ihrer Lage in einem Talkessel und ihrer zahlreichen historischen Bauten den Beinamen „Perle des Vogtlandes“.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
Das Zentrum von Greiz liegt im engen Tal der Weißen Elster, unterhalb der Mündung der Göltzsch.
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Die nachfolgenden Gemeinden grenzen an die Stadt Greiz.
Im Landkreis Greiz: Vogtländisches Oberland, Langenwetzendorf, Neumühle/Elster (die Stadt Greiz ist erfüllende Gemeinde), Teichwolframsdorf, Mohlsdorf
Im Vogtlandkreis (Sachsen): Reichenbach im Vogtland, Mylau, Netzschkau, Elsterberg
Die wichtigsten größeren Städte in der Nähe von Greiz sind Gera, Zwickau und Plauen.
Weitere benachbarte Städte sind Berga/Elster und Zeulenroda sowie in Sachsen die Städte Reichenbach im Vogtland, Mylau, Netzschkau, Elsterberg und Werdau.
[Bearbeiten] Stadtgliederung
Stadtteile sind Aubachtal, Caselwitz, Dölau, Gommla, Irchwitz, Kurtschau, Moschwitz, Obergrochlitz, Pohlitz, Raasdorf, Reinsdorf, Rothenthal, Sachswitz, Schönfeld, Thalbach und Untergrochlitz.
[Bearbeiten] Geschichte
Bereits seit der jüngeren Steinzeit war der Talkessel der Weißen Elster bewohnt. Das heutige Greiz, ehemals Grewcz, ist wahrscheinlich slawischen Ursprungs und wurde 1209 erstmals urkundlich erwähnt (siehe: Gradec). 1359 erhielt es Stadtrecht. Zunächst noch zu den Vögten von Weida gehörig, wurde die Stadt 1449 von den Grafen von Reuß, die seit 1306 in Greiz residierten, in Unter- und Obergreiz aufgeteilt. Aus diesem Grund gibt es auch zwei Residenzschlösser in der Stadt. Erst 1768 vereinigten sich die beiden Linien wieder zur Grafschaft Reuß ältere Linie, die 1778 zum Fürstentum wurde. Ein großer Brand zerstörte Greiz im Jahr 1802 fast gänzlich. 1902 kam es erneut zu einem Brand, der einige innerstädtische Quartiere um die Thomasstraße vernichtete. Beim Wiederaufbau errichtete man hier repräsentative Jugendstilbauten, die ein geschlossenes Ensemble bilden.
Im 19. Jahrhundert wurde die Stadt zu einem bedeutenden Industriestandort. Mit der Errichtung eines Zweigwerkes 1871 verlagerte eines der führenden sächsischen Textilunternehmen, die Reichenbacher Firma Georg Schleber, ihren Standortschwerpunkt nach Greiz. 1865 wurde die Stadt an das Eisenbahnnetz angeschlossen. Seit 1920 gehört die Stadt zum Freistaat Thüringen und ist Kreisstadt des Landkreises Greiz.
In der Zeit des Nationalsozialismus wurden Gegner der Nazis verfolgt - wie 1933 beginnend und 1942 ermordet - der KPD-Stadtverordnete Bruno Bergner, nach dem eine Straße benannt wurde. Zwischen 1934 und 1943 wurden im Landeskrankenhaus Wichmannstraße 809 Personen zwangssterilisiert. Das Städtische Altersheim und das Kreispflegeheim gaben 122 Kranke zur „Euthanasie“ frei. Während des Zweiten Weltkrieges mussten hunderte Kriegsgefangene sowie Männer und Frauen aus von Deutschland besetzten Ländern im Sorgwald bei Thalbach und in anderen Wirtschaftsunternehmen Zwangsarbeit leisten. Mindestens 102 von ihnen kamen dabei um. An sie wird auf der Gedenkanlage des Alten Friedhofs erinnert. An den Wehrmachtsoffizier Kurt von Westernhagen erinnert der nach ihm benannte Platz, auf dem er 1945 erschossen wurde.[2]
Während der DDR-Zeit war Greiz eine Kreisstadt im Bezirk Gera. Greiz gilt als die „Hauptstadt des Thüringer Vogtlandes“, zu dem neben ihr unter anderem auch noch die Städte Weida, Zeulenroda-Triebes und Schleiz gehören.
[Bearbeiten] Eingemeindungen
- 1856: Tannendorf
- 1921: Pohlitz
- 1922: Dölau (mit Sachswitz und Rothenthal), Gommla, Irchwitz (mit Aubachtal und Thalbach), Kurtschau (mit Silberloch), Obergrochlitz (mit Caselwitz, Moschwitz und Untergrochlitz), Raasdorf, Schönfeld
- 1994: Reinsdorf (mit Waltersdorf)
[Bearbeiten] Religionen
Folgende Konfessionen unterhalten in Greiz eine Gemeinde:
- Evangelisch-lutherische Kirche
- Landeskirchliche Gemeinschaft
- Evangelisch-Freikirchliche Gemeinde/Baptisten
- Evangelisch-methodistische Kirche
- Römisch-Katholische Kirche
- Apostolische Gemeinschaft
- Neuapostolische Kirche
- Adventgemeinde
- Living-Water-Gemeinde
- Lebenszeichen-Gemeinde
- Zeugen Jehovas
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1960 31. Dezember):
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1800 bis 1971
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1981 bis 2000
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2001 bis 2007
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- Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik
1 29. Oktober
2 31. August
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Stadtrat
Bei den letzten Kommunalwahlen am 27. Juni 2004 errang die SPD 12 Sitze, die CDU 9, die PDS 5 und die FDP-IWA 4 Sitze im Greizer Stadtrat.
[Bearbeiten] Städtepartnerschaften
- Bad Homburg vor der Höhe (Deutschland)
- Rosenheim (Deutschland)
- Saint-Quentin (Frankreich)
- Rokycany (dt. Rokitzan) (Tschechien)
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Greiz verfügt als ehemalige Residenzstadt über ein Theater, mehrere Museen und eine umfangreiche Bibliothek. Die Innenstadt gliedert sich in zwei Teile: östlich der Elster, zwischen Schlossberg und den Talhängen der Elster liegt die kleine Altstadt und westlich der Elster die Neustadt mit der repräsentativen Carolinenstraße als Hauptstraße. Sie entstand im späten 19. Jahrhundert und stellt ein geschlossenes Gründerzeitensemble dar.
[Bearbeiten] Bauwerke
Stadtprägend ist der Schlossberg mit dem Oberen Schloss. Es ist im Kern mittelalterlich, musste aber nach einem Brand im Jahre 1540 wiedererrichtet werden (im Stil der Renaissance) und wurde im 18. Jahrhundert weiter ausgebaut. Ein bekanntes Fotomotiv ergibt sich vom Bahnhof aus; durch den Schlossberg wurde ein Tunnel für die Bahnstrecke nach Gera gegraben. In dem Oberen Schloss befand sich ein bedeutender Teil des Thüringer Staatsarchivs. Nach dem Umzug des Archivs auf das unterhalb des Schlossbergs liegende Gelände des ehemaligen VEB Herdas werden die ehemaligen Archivräume auf dem Oberen Schloss restauriert.
Das Untere Schloss ist neueren Datums: im 16. Jahrhundert erbaut und nach dem Brand von 1802 in den Jahren danach bis 1809 im klassizistischen Stil neu aufgebaut. Das Untere Schloss beherbergt heute die Museen der Schloss- und Residenzstadt Greiz, Musikschule und die Tourist-Information Greiz.
Die evangelische Stadtkirche St. Marien wurde 1225 das erste Mal urkundlich erwähnt. Sie wurde nach dem Stadtbrand von 1802 im klassizistischen Stil wiederaufgebaut. Architekt war Christian Friedrich Schuricht, der die Kirche und das Untere Schloss direkt aneinander baute. Dabei befindet sich der Turm nicht an der Westfassade, sondern an der Ostfassade über dem Chor. Das klassizistische Innenbild der Kirche blieb weitestgehend erhalten. 1881 wurde eine Orgel von Jehmlich aus Dresden eingesetzt. Unter der Kirche liegt die zugemauerte Gruft der Fürsten und Grafen von Reuß älterer Linie.
Neben dem Unteren Schloss und der Stadtkirche liegt die Hauptwache, ein klassizistischer Bau, der heute als Touristinformation dient. Vervollständigt wird die klassizistische Stadtsilhouette am Ufer der Elster durch das Lyzeum östlich des Unteren Schlosses. Es wurde 1875 errichtet und ist eine dreigeschossige, dreiflügelige Anlage.
[Bearbeiten] Parks
Der Greizer Park, zu DDR-Zeiten in „Leninpark“ umbenannt, zählt zu den schönsten Landschaftsparks Thüringens.
Er entstand bereits um 1650 als Küchengarten und wurde später mehrmals umgestaltet. Seine heutige Gestalt erhielt der Greizer Park in den Jahren 1873 bis 1876. Wie bei anderen höfischen Parkanlagen dieser Zeit ist er im englischen Stil angelegt. In diesem Park befinden sich das Sommerpalais und das Küchenhaus. Zu DDR-Zeiten wurde das Küchenhaus als Wohnhaus benutzt. Heute befindet sich nach umfangreicher Sanierung darin ein Café.
Den Beinamen Park- und Schlossstadt trägt Greiz zu recht: Es gibt ebenfalls den Stadtpark, eine Parklandschaft in der Nähe des Greizer Krankenhaus und den Park um den Hirschteich am Ortsausgang in Richtung Mohlsdorf. Außerdem gibt es noch den Goethepark in der Nähe das Bahnhofes, der im Zuge des geplanten Neubaus der Stadthalle umgestaltet werden soll.
[Bearbeiten] Sommerpalais mit der Kupferstichsammlung und dem Satiricum
Das Sommerpalais ist ein Schloss im Greizer Park, das zwischen 1779 und 1789 entstand und im frühklassizistischen Stil erbaut wurde. "Maison de belle retraite" – Haus des angenehmen Zurückgezogenseins – nannte der Bauherr Fürst Heinrich XI. (1722-1800) in einer Giebelinschrift seine Sommerresidenz. Seit 1922 beherbergt es die Staatliche Bücher- und Kupferstichsammlung, die Stiftung der Älteren Linie des Hauses Reuß und das Satiricum. Diese fürstliche Büchersammlung umfasst Bestände des Grafen Heinrich XI. zu Obergreiz (1722 - 1800) aus der Zeit um 1747. Die Bibliothek hat einen umfangreichen Bestand an theologischen, historischen und naturwissenschaftlichen Werken, Enzyklopädien und Reisebeschreibungen. Illustrierte Bücher, Publikationen über Architektur und Gartenkunst, aber auch Sammlungen von Werken der französischen Aufklärung sind Bestandteil der Bibliothek. Im späten 18. Jahrhundert kamen Schriften zur Französischen Revolution hinzu. Heute umfasst der Bestand der Staatlichen Bücher- und Kupferstichsammlung etwa 40.000 Bestände des 16. bis 21. Jahrhunderts.
Im Gartensaal des Schlosses gibt es in den Sommermonaten zahlreiche Ausstellungen und Konzerte. Ausgehend von einer Sammlung mit über 10.000 DDR-Karikaturen fanden im Sommerpalais seit 1975 [[Biennale]n der Karikatur statt, die seit 1994 als Triennale veranstaltet werden und in ihrer Form einzigartig im deutschen Sprachraum sind.
[Bearbeiten] Sport
Sportliches Aushängeschild der Stadt ist der RSV Rotation Greiz (Ringen). Der 1931 gegründete Verein stieg im Jahre 2000 in die 1. Ringer-Bundesliga auf und schaffte 2002 mit dem Erreichen des Playoff-Halbfinales um die deutsche Meisterschaft den größten Erfolg der Vereinsgeschichte. Nach dem Rückzug in die Drittklassigkeit aus finanziellen Gründen ist der Verein seit Herbst 2006 wieder in der 2. Bundesliga zu finden.
Weitere größere Vereine sind der in der Bezirksliga spielende 1. FC Greiz (Fußball), der VfB Greiz (Tischtennis und Badminton), der 1.SSV Greiz (Basketball), der Tauchclub TC Chemie Greiz sowie der 1.Schwimmklub Greiz. Auch den Schachsport gibt es in Greiz schon seit längere Zeit und brachte unter anderem den internationalen Großmeister Lutz Espig hervor.
[Bearbeiten] Regelmäßige Veranstaltungen
- Mai: Greizer Jazzwerk - Internationales Jazzfestival; Mittelalterspektakel auf dem Oberen Schloss
- Juni: Park- und Schlossfest; im Jahr 2009 findet in Greiz der Thüringentag statt
- August: Kultur- und Museumsnacht
- September: Greizer Theaterherbst
- Oktober: Greizer Treffen; Greizer Neustadtfest; Musik- und Bibeltage in der Stadtkirche
- November: Greizer Herbstlauf; Großer Herbstmarkt zum Buß- und Bettag
- Dezember: Greizer Weihnachtsmarkt im Schlossgarten; Winterzauber im Sommerpalais; Greizer Fürstenweihnacht im Unteren Schloss; Silvesterkonzert der Vogtland-Philharmonie und in der Stadtkirche
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
Greiz war ein bedeutender Standort der Textilindustrie mit Webereien (z.B. Firma Arnhold) und der Textilveredelung (Firma Georg Schleber AG). In der DDR war Greiz ein wichtiger Industriestandort. Von Bedeutung waren Textilindustrie (Greika), der Maschinen- und Fahrzeugbau sowie die chemische Industrie. Bedingt durch die Lage der Stadt (Tal) verbesserte sich die bis dahin durch Industrie-Emissionen sehr schlechte Luftqualität erst nach 1990 (Wiedervereinigung).
[Bearbeiten] Verkehr
Bereits 1865 wurde eine Eisenbahnlinie von Greiz-Aubachtal nach Brunn in Sachsen eröffnet, die 1879 zum Bahnhof Greiz und 1886 nach Neumark verlängert wurde. Diese Strecke wurde 1999 stillgelegt, nachdem schon seit dem 1. Juni 1997 kein planmäßiger Zugverkehr mehr stattfand.
Die Elstertalbahn von Gera über Greiz nach Plauen unterer Bahnhof und Weischlitz wurde 1875 eröffnet. Sie durchquert den Greizer Schloßberg und den Bahnhof Greiz-Dölau. Heute verkehren auf dieser Linie die Züge der Vogtlandbahn.
Der nächstgelegene Bahnhof an der Sachsen-Franken-Magistrale liegt in Reichenbach. Diese Bahnstrecke wurde durch die Göltzschtalbrücke, die größte Ziegelsteinbrücke Europas, und durch deren „kleinere Schwester“, die Elstertalbrücke bei Jocketa, bekannt. Die Göltzschtalbrücke befindet sich in unmittelbarer Nähe an der Landesgrenze im sächsischen Netzschkau und ist vom Greizer Ortsteil Reinsdorf aus sichtbar.
Der Stadtverkehr Greiz, der seit 1925 besteht, wird heute von der "Personen- und Reiseverkehrs-GmbH Greiz" bedient. Von 1945 bis 1969 war auch eine Obuslinie in Betrieb.
In Greiz kreuzen sich die Bundesstraßen 92 von Gera nach Plauen und 94 von Schleiz nach Reichenbach. Ferner existieren Landesstraßen nach Werdau (in Richtung Zwickau), Mylau und Neumühle. Die nächstgelegene Autobahnanschlussstelle liegt an der A 72 bei Reichenbach im Vogtland. Wenn man von Greiz nach Mylau entlang der Göltzsch fährt, durchquert man die Göltzschtalbrücke, bevor man später nach Reichenbach und dort auf die Bundesstraße 94 und die A 72 fahren kann.
Das Bahnhofsgebäude ist zurzeit geschlossen.
[Bearbeiten] Ansässige Unternehmen
- Discounter-Firma Aldi-Nord
- Chemische Industrie: Akcros Chemicals GmbH & Co.KG
- Papierfabrik Euler Greiz GmbH & Co. KG
- Innofol Kunststoffprodukte GmbH
- Werkzeugmaschinenfabrik Sempuco GmbH
- Textilforschungsinstitut Thüringen-Vogtland e.V. Greiz
- IMBUt-GmbH Greiz Innovation- Materialprüfung-Beratung- Umwelttechnik
- Tischendorf Druckerei & Buchbinderei GbR Ernst
- Vereinsbrauerei Greiz
- Finstral Fenster- und Türen GmbH
[Bearbeiten] Medien
- OTZ - Ostthüringer Zeitung Greiz
[Bearbeiten] Schulen
In Greiz gibt es die Goetheschule, die staatlichen Regelschulen Gotthold Ephraim Lessing und Greiz-Pohlitz, das staatliche Gymnasium (1956 bis 1960 besuchte Ulf Merbold diese Schule, damals "Theodor-Neubauer-Oberschule"), zwei staatliche Berufsschulen, die Kreisvolkshochschule, die Musikschule Bernhard Stavenhagen, einen privaten Bildungsträger sowie ein privates Bildungsinstitut.
[Bearbeiten] Persönlichkeiten
[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt
- Greiz war Residenz der Grafen und Fürsten von Reuß, sie können in der Stammliste von Reuß nachvollzogen werden
- Friedrich Wilhelm Facius (1764–1843), Medailleur
- Karl Friedrich August Kahnis (1814–1888), evangelischer Theologe
- Otto Benndorf (1838–1907), Archäologe
- Bernhard Stavenhagen (1862–1914), Komponist
- Paul Wilhelm (1886–1965), Maler
- Hermine von Schönaich-Carolath (1887–1947), zweite Ehefrau von Kaiser Wilhelm II.
- Arnold Scheibe (1901–1989), Botaniker
- Oskar Sala (1910–2002), Komponist und Physiker
- Hansgeorg Stengel (1922–2003), Journalist und Kabarettist
- Friedrich Beck (* 1927), Archivar und Historiker
- Günter Kärner (* 1933), Komponist
- Manfred Kuttner (1937–2007), Maler
- Hans-Christian Knuth (* 1940), evangelischer Theologe
- Ulf Merbold (* 1941), Raumfahrer und Physiker
- Peter Bräutigam (1941–2005), Fotograf
- Harald Seidel (* 1945), Politiker (SPD)
- Lutz Espig (* 1945), Schachspieler
- Jürgen Bähringer (* 1950), Fußballspieler
- Frank Rohleder (* 1950), Politiker (SED, REP, NPD)
- Konrad Weise (* 1951), Fußballspieler
- Uwe Neupert (* 1957), Ringer
- Detlef Macha (1958–1994), Radrennfahrer
- Birgit Diezel (* 1958), Politikerin (CDU), Thüringer Finanzministerin
- Ina Kleber (* 1964), Schwimmerin
- Dirk Wagner (* 1971), Tischtennisspieler und -trainer
[Bearbeiten] Weitere Persönlichkeiten
- Christian Leonhard Leucht (1645–1716), Jurist, reußischer Hofrat in Greiz
- Leo Fürbringer (1843–1923), zeitweise Stadtschreiber von Greiz
- Gustav Schreck (1849–1918), Musikpädagoge, besuchte von 1863 bis 1867 das Greizer Lehrerseminar
- Walter Ackermann (1889–1978), Pädagoge, Studienrat an der Aufbauschule in Greiz
- Karen Fredersdorf (1892–1985), Schauspielerin, von 1917 bis 1922 am Theater in Greiz
- Richard Groschopp (1906–1996), Regisseur, ging in Greiz zur Schule
- Hans Tiessler (1905–1951), Jurist und Politiker, besuchte in Greiz das Gymnasium
- Erich Rother (1908–1983), Kunstmaler, starb in Greiz
- Käthe Reichel (* 1926), Schauspielerin, war unter anderem am Greizer Theater tätig
- Alfred Struwe (1927–1998), Schauspieler, war unter anderem am Greizer Theater tätig
- Barbara Adolph (* 1931), Schauspielerin, war unter anderem am Greizer Theater
- Reiner Kunze (* 1933), Schriftsteller, lebte zeitweise in Greiz, seit 1995 Ehrenbürger
- Dietrich Alexander (1934–1999), Philosoph, ging in Greiz zur Schule
- Dieter Franke (1934–1982), Schauspieler, war unter anderem am Greizer Theater tätig
- Horst Seemann (1937–2000), Schauspieler, war unter anderem am Greizer Theater tätig, ging in Greiz zur Schule
- Ibrahim Böhme (1944–1999), Politiker (SED, SPD), von 1968 bis 1976 Leiter des Kulturbunds in Greiz
- Gunther von Hagens (* 1945), Anatom, wuchs in Greiz auf
- Arnold Vaatz (* 1955), Politiker (CDU), legte in Greiz das Abitur ab
- Dieter Hausold (* 1955), Politiker (Linkspartei), ging in Greiz zur Schule und absolvierte dort seine Lehre zum Monteur und Lagerist
- Ulrich Junghanns (* 1956), Politiker (CDU), stellvertretender Ministerpräsident von Brandenburg, von 1979 bis 1982 Kreistagsmitglied in Greiz
- Michael Rudolf (1961–2007), Autor, lebte und starb in Greiz
- Matthias Grünert (* 1973), Kantor der Dresdener Frauenkirche, zwischen 2000 und 2004 Kantor der Stadtkirche in Greiz
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Einwohnerzahlen
- ↑ Thüringer Verband der Verfolgten des Naziregimes - Bund der Antifaschisten und Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 (Hg.): Heimatgeschichtlicher Wegweiser zu Stätten des Widerstandes und der Verfolgung 1933-1945, Reihe: Heimatgeschichtliche Wegweiser Band 8 Thüringen, Erfurt 2003, S. 111ff., ISBN 3-88864-343-0
[Bearbeiten] Weblinks
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