Parted Magic

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Parted Magic
Logo von Parted Magic
Bildschirmfoto
Parted Magic 4.10-800x600.png
Bildschirmfoto von Parted Magic Version 4.10
Basisdaten
Entwickler Patrick Verner
Sprache(n) deutsch, englisch, u.v.m.
Version 2012_2_27
(27. Februar 2012)
Abstammung \ GNU/Linux
  \ SLS
   \ Slackware
    \ Parted Magic[1]
Kernel 3.2.6
Installations-
medium
CD, USB-Stick
Lizenz GNU GPL (Freie Software)
Sonstiges unterstützte Dateisysteme: ext2, ext3, ext4, FAT1, FAT32, HFS, HFS+, JFS, Linux-Swap, NTFS, ReiserFS, Reiser4 und xfs
Website www.partedmagic.com

Parted Magic ist eine rund 190 Megabyte[2] große Live-GNU/Linux-Distribution aus den Vereinigten Staaten mit dem Ziel, die Partitionierung von Festplatten zu vereinfachen. Dazu bietet Parted Magic unter anderem das Partitionierungsprogramm GNU Parted und das darauf aufbauende GUI-Programm GParted an.

Parted Magic ist als Direktstartsystem für die Speichermedien CD und USB-Stick, sowie im PXE-Format erhältlich und lädt sich beim Startvorgang komplett in den Arbeitsspeicher. Für den Betrieb werden mindestens 312 Megabyte Arbeitsspeicher benötigt (als Direktsystem 175 MB).

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Funktionsumfang

Neben GNU Parted und dem darauf aufbauenden GParted bietet Parted Magic unter anderem folgende Programme an, um Festplatten auf Fehler zu untersuchen und diese wenn möglich zu beheben:

Die Distribution verwendet die LXDE-Arbeitsumgebung. Zudem sind auf den Live-Versionen einige Internet-Programme wie der Webbrowser Firefox oder der IRC-Client XChat vorhanden.

[Bearbeiten] Entwicklungsgeschichte

Version Datum Anmerkungen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 1.0–1.9 25. Dezember 2006 (1.0) Erste Version 1.0 wurde veröffentlicht
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2.0–2.2 11. Februar 2008 (2.0) Entfernung von GParted zugunsten des neu hinzugefügten, eigenentwickelten Partitionierungs-Programm VisParted; weitere Programme können manuell als Module hinzugefügt werden; in der Version 2.1 wurde zusätzlich die Unterstützung von ext4-Dateisystemen in VisParted hinzugefügt; VisParted wurde in Version 2.2 jedoch entfernt und GParted wieder hinzugefügt, da letzteres Projekt trotzdem weitergeführt wird
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 3.0–3.7 25. Juli 2008 (3.0) Die Arbeitsumgebung Xfce wurde in der Version 3.1 durch LXDE ausgetausch; in der Version 3.2 wurde Slackwares installpkg hinzugefügt; die Unterstützung für das ext4-Dateisystem wurde in der Version 3.5 wieder hinzugefügt, da GParted dieses Dateisystem nun unterstützt
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 4.0–4.11 4. April 2009 (4.0) Unter anderem Unterstützung für Device-Mapper-RAID-Partitionen, neues Artwork, initramfs anstelle von initrd; in Version 4.6 wurde das Virenschutzprogramm ClamAV aufgenommen; mit Version 4.11 wurde Internet-Browser Chromium aufgenommen
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 5.0-5.10 12. Juli 2010 (5.0) Implementierung der Programmmier-Sprache awk und Anzeige von System- und Festplatteninformationen; mit Version 5.2 wird die Eingabe-Methode Smart Common Input Method (SCIM) unterstützt; mit Version 5.3 wird keine LiveUSB-Version mehr zum Download angeboten, aber UNetbootin unterstützt; in Version 5.10 wird Chromium durch Mozilla Firefox ausgetauscht[3]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 6.0-6.7 12. April 2011 (6.0) Das grafische Startmenü (zum Hochfahren) wurde durch eine minimalistisch gehaltene Version ersetzt; mit Version 6.2 wird die Anzeige des Desktops unter Rox und feh aufgeteilt; ntfsprogs wird durch NTFS-3G ersetzt; in Version 6.3 wurden mehr CPU-Kerneloptionen hinzugefügt (i486, i686, x86_64); in Version 6.7 wurden PCManFM und SimpleBurn durch PCMan-Mod und Xfburn ausgetauscht[4]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 11.11.11 bis 2011_12_30 11. November 2011 (11.11.11) Einführung einer neuen Versionsbenennung (nach Datum), die mit der nächsten Version wieder leicht modifiziert wurde.; In Version 2011_12_30 wurden cifs-utils-5.2 und keyutils_1.5.2 hinzugefügt.[5]
Ältere Version; nicht mehr unterstützt: 2012_2_19 19. Februar 2012 Aktualisierungen: TrueCrypt 7.1, wxGTK-2.8.12, linux-3.2.6, clonezilla-1.2.12-10, partclone_0.2.45, ddrescue-1.15, e2fsprogs-1.42, hdparm-9.38, pciutils-3.1.9, nilfs-utils-2.1.1, ntfs-3g_ntfsprogs-2012.1.15, pcmanfm-mod-1.2.4, unetbootin-linux-568, firefox-10.0.1[6]
Aktuelle Version: 2012_2_27 27. Februar 2012 Aktualisierung:GParted 0.12.0
Außerdem wurde ein Bug in Clonezilla behoben[7]
Legende:
Alte Version
Ältere Version; noch unterstützt
Aktuelle Version
Aktuelle Vorabversion
Zukünftige Version

[Bearbeiten] Siehe auch

  • SystemRescueCd – Ein startfähiges Notfallsystem für die Reparatur eines nicht mehr startbaren Betriebssystems und die Wiederherstellung von Daten
  • G4L - Ein startfähiges Notfallsystem zum Sichern (backup) oder Kopieren (clone) von Festplatten oder deren Partitionen (GPL)
  • GParted - GNU Parted mit Grafischer Oberfläche. Gibt es auch als Live-CD (GPL)

[Bearbeiten] Weblinks

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Parted Magic 6.0: Das Rettungs-Linux für Festplatten im Test – Artikel bei Netzwelt.de, vom 15. April 2011
  2. Stand: Version 2012_2_27 (ISO-Abbild „pmagic_2012_2_27.iso“)
  3. Patrick Verner: Parted Magic 5.0-5.10. Parted Magic, abgerufen am 11. November 2011 (englisch).
  4. Patrick Verner: Changelog Parted Magic 6.0 bis 6.7. Parted Magic, abgerufen am 11. November 2011 (englisch).
  5. Patrick Verner: Changelog Parted Magic 2011er Reihe. Parted Magic, abgerufen am 28. Februar 2012 (englisch).
  6. Patrick Verner: Changelog Parted Magic 2012_2_19. Parted Magic, abgerufen am 20. Februar 2012 (englisch).
  7. Patrick Verner: Changelog Parted Magic 2012_2_27. Parted Magic, abgerufen am 28. Februar 2012 (englisch).
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