Paul Wernle

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Paul Wernle (* 1. Mai 1872 in Hottingen, heute Zürich; † 12. April 1939 in Basel) war ein Schweizer evangelischer Theologe mit den Schwerpunkten Neues Testament und Kirchengeschichte.

Leben und Wirken[Bearbeiten]

Während seines Studiums in Göttingen wurde Wernle 1894 Mitglied der Schwarzburgbund-Verbindung Burschenschaft Germania.[1] 1900 wurde er ausserordentlicher, 1905 ordentlicher Professor an der Universität Basel. Er lehrte neuere Kirchengeschichte, Dogmengeschichte und Geschichte des protestantischen Lehrbegriffs sowie im Nebenfach weiter Neues Testament. Per Ende Wintersemester 1927/1928 wurde er krankheitshalber emeritiert.

Werke[Bearbeiten]

  • Die Anfänge unserer Religion. Tübingen und Leipzig 1901.
  • Die Quellen des Lebens Jesu. Mohr, Tübingen 1906 (2. Aufl.).
  • Lessing und das Christentum. Mohr, Tübingen 1912.
  • Jesus. Mohr, Tübingen 1917.
  • Der schweizerische Protestantismus in der Zeit der Helvetik 1798-1803. Niehans, Zürich, Leipzig 1938–1942.

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Hermann Goebel (Hrsg.): Mitgliederverzeichnis des Schwarzburgbundes. 8. Aufl., Frankfurt am Main 1930, S. 148 Nr. 3482.

Weblinks[Bearbeiten]