Pediatric Acute-onset Neuropsychiatric Syndrome

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Als Pediatric Acute-onset Neuropsychiatric Syndrome (PANS) wird eine rapide einsetzende neuropsychiatrische Störung mit Erstmanifestation im Kindes- oder Jugendalter bezeichnet, die sich mit Denkstörungen und Verhaltensauffälligkeiten aus dem Zwangsspektrum[1][2][3] und/oder Tics als Leitsymptomen darstellt, begleitet von diversen körperlich-neurologischen Auffälligkeiten.[4][5][6][7] Der Zeitpunkt des Ausbruchs von PANS wird zwar der Kindheit und frühen Adoleszenz zugeordnet,[8] bei Chronifizierung ist jedoch von der Möglichkeit eines lebenslangen Persistierens auszugehen.[9][10][11]

Hintergründe[Bearbeiten]

Entdeckung[Bearbeiten]

PANS wurde am weltweit größten Forschungsinstitut für psychische Krankheiten, dem National Institute of Mental Health (NIMH) der USA, einer Unterbehörde des US-Gesundheitsministeriums, im Rahmen der PANDAS Forschung definiert und erforscht. Die Kriterien für PANS sind eine Weiterentwicklung jener von PANDAS, einer seit den 1990er Jahren bekannten Streptokokken-spezifischen Form von PANS.

Ursachen[Bearbeiten]

PANS ist zunächst eine rein klinische Diagnose, deren genaue pathophysiologische Ursachen noch nicht vollumfänglich aufgeklärt sind. In einigen Fällen scheint es sich um die Folgen einer Infektion mit Bakterien oder Viren (bspw. Streptokokken, Mykoplasmen, Borrelien) oder andere Erregern zu handeln.[12] Bestimmte Stoffwechselstörungen und genetische Veränderungen stehen ebenfalls im Verdacht, PANS auszulösen. Es sind ferner Veränderungen von Entzündungsmarkern (bspw. Neopterin und TNF-α) und Stoffwechselprodukten (bspw. Kynurenin) beschrieben.[13] Ursachen und Definition des PANS Syndroms sind weiter in Erforschung.

Es wird davon ausgegangen, dass immunologische Prozesse auf Strukturen des Gehirns einwirken, insbesondere im Bereich der Basalganglien.[14] Als prototypischer pathogener Mechanismus wird in der Forschung die Chorea minor genannt, mit dem Unterschied, dass bei PANS die psychiatrischen Symptome dominieren.[15] In der Folge kommt es zu Verhaltensänderungen und Störungen der Motorik sowie zu Denkstörungen und Zwangssymptomen mit plötzlichem, oft fulminantem Beginn,[16] die unbehandelt chronifizieren und lebenslang persistieren kann.[17] So sei auch ein Teil der Fälle von Zwangs- und Ticstörungen bei Erwachsenen möglicherweise die Folge eines in der Kindheit erworbenen PANS/PANDAS-Syndroms.[18][19][20] Eine frühzeitige, konsequente Behandlung wird daher von einigen Forschern befürwortet, um eine Chronifizierung zu vermeiden.[21]

Weitergehende Forschung[Bearbeiten]

PANS befindet sich weiter in Erforschung, insbesondere hinsichtlich der Ätiologie, der Therapie und der Prognose.[22][23][24] Die Frage, ob auch erstmals im Erwachsenenalter auftretende Tic- und Zwangsstörungen durch Reaktionen auf körpereigene Antikörper ausgelöst werden können bzw. inwiefern Dyfunktionen des Immunsystems an der Entstehung von Ticstörungen beteiligt sind, wird noch erforscht.[25][26] Entsprechende erste Hinweise hierauf finden sich in immunologischen Studien.[27][28][29][30]

Begrifflichkeit (PANS vs. PANDAS)[Bearbeiten]

Vor der Definition von PANS stand in den neunziger Jahren des 20. Jahrhunderts die Entdeckung von PANDAS, welches nun als durch Streptokokken verursachte Unterkategorie von PANS gilt.[31] PANS und PANDAS teilen somit sehr ähnliche diagnostischen Kriterien, jedoch muss PANS nicht zwangsläufig durch eine Streptokokkeninfektion hervorgerufen sein. Grund für die Einführung der Kategorie PANS war, dass sich seitens der Forschung die Hinweise darauf mehrten, dass ein entscheidenderer Faktor als ein bestimmter Erreger, das Vorliegen bestimmter immunologische Faktoren im Gehirn der Patienten sein könnte.[32] PANS fasst daher zum Einen unter der Bezeichnung PITANDS infektiöse Trigger zusammen, zum Anderen kämen nichtinfektiöse Gründe, wie z. B. Stoffwechselstörungen in Frage. PANDAS bildet hierbei eine Untergruppe von PITANDS. Eine mögliche Verursachung des PANS Syndroms auch durch Mykoplasmen und andere Erreger wird angenommen.[33][34][35][36][37][38] Diverse Erreger und genuin immunologische Phänomene als mögliche Verursacher von PANS sind in der wissenschaftlichen Diskussion.[39][40][41][42] Auch die Frage nach einer möglichen genetischen Vulnerabilität, die dem Ausbrechen des PANS-Syndroms den Weg bereiten kann, ist noch Gegenstand der wissenschaftlichen Forschung.[43] Im europäischen Raum wird der gleiche pathogene Mechanismus auch unter dem Namen Dopamine (post-streptococcal) related autoimmune encephalitis erforscht.[44] Durch frühere Kontroversen in wissenschaftlichen Kreisen bedingt, ist das PANS Syndrom in der Forschung auch unter der Bezeichnung CANS (Childhood Acute Neuropsychiatric Symptoms) zu finden.[45] Diese außerhalb der Forschung kaum bekannte Bezeichnung, die eine nichtstaatliche psychiatrische Arbeitsgruppe eingeführt hat, ist in der Öffentlichkeit nicht gebräuchlich.

Diagnose und Verlauf[Bearbeiten]

Kennzeichnend ist ein spontaner, rapider Beginn im Kindes- und Jugendalter, häufig in zeitlicher Nähe zu einer durchgemachten Infektion, sowie ein schubweiser Verlauf.[46][47] Gegenwärtig (Stand 2013) gelten folgende diagnostische Kriterien:[48][49][50]

Leitsymptome (zwingend mit abruptem, fulminantem Beginn)[51]:

Weitere neurologische und/oder neuropsychiatrische Symptome, von denen mindestens zwei vorliegen müssen[52]:

  • Ängstlichkeit
  • Emotionale Labilität und/oder Depression
  • Reizbarkeit, Aggression und/oder der Situation unangemessenes (aufsässiges) Verhalten
  • Rückentwicklung in der Verhaltensentwicklung/Reife (bei Kindern und Jugendlichen)
  • Verschlechterung der Schul-, Studien- bzw. Arbeitsleistungen
  • Sensorische und/oder motorische Auffälligkeiten verschiedener Art (u.a. Verschlechterung der Handschrift oder Dysgraphie)[53]
  • Schlafstörungen (ggf. auch Umkehrung des Tag-/Nachtrhythmus)[54]
  • Somatische Symptome, wie u.a. Enuresis (Bettnässen) und/oder eine Änderung in der Häufigkeit/Dringlichkeit des Wasserlassens, u.ä.
  • Weitere neurologische-psychiatrische Auffälligkeiten[55] wie Trennungsängste, kognitive Defizite, Gedächtnisprobleme, u.ä.[48]

Zusätzliches Kriterium:

Behandlung[Bearbeiten]

Da das PANS-Syndrom sowie seine Untergruppen (PITANDS/PANDAS) noch Gegenstand der Forschung sind, gibt es bisher keine allgemein anerkannten Leitlinien zur Behandlung. Die Behandlung erfolgt in der Regel symptomatisch. Das National Institute of Mental Health nennt als Behandlungsoptionen darüber hinaus immunbasierte[56][57][58][59] und antibiotische Therapien.[60][61] Bei nachgewiesenem bakteriellen Trigger kann eine prophylaktischen Antibiotikagabe zur Vermeidung weiterer Schübe wirksam sein.[62][63] Die Forschungen hierzu sind allerdings noch nicht abgeschlossen, die antibiotische Prophylaxe hat noch keinen routinemäßigen Einzug in den klinischen Alltag gefunden.[61][64] Hierzu liegen zudem bisher nur Studienergebnisse zur PANDAS-Untergruppe vor.[65][66][67] Eine frühzeitige Behandlung, symptomatisch wie auch ursächlich, scheint angeraten, um eine Chronifizierung zu vermeiden.[68]

Situation in Deutschland[Bearbeiten]

Die Europäische Leitlinie für das Tourette-Syndrom und andere Ticstörungen (European clinical guidelines for Tourette syndrome and other tic disorders) berücksichtigt PANS-PANDAS seit 2011.[69] Die Deutsche Gesellschaft für Kinder- und Jugendpsychiatrie nennt in ihren Behandlungsleitlinien für Zwangsstörungen (Stand 2007) das PANS-PANDAS Syndrom und die Notwendigkeit der Bestimmung des Antistreptolysin-Titers bei Kindern und Jugendlichen mit frisch ausgebrochener Zwangsstörung, die kurz zuvor eine mutmaßlich durch Streptokokken verursachte Infektion durchgemacht haben.[70] Die S3-Leitlinie zur Zwangsstörung bei Erwachsenen erwähnt die PANS Untergruppe PANDAS als einen möglichen, seltenen Grund für Symptome aus dem Zwangsspektrum, ohne jedoch auf therapeutische Konsequenzen einzugehen.[71][72]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

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  3. Fornaro, Michele et al.: Obsessive-compulsive disorder and related disorders: a comprehensive survey. In: Annals of General Psychiatry, 2009, 8, S. 13, doi:10.1186/1744-859X-8-13
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  9. Jeff Szymanski: Can an infection suddenly cause OCD? Harvard Health Blog, Feb 2012.
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  12. Frank Antwerpes, Gunnar Römer, u.a.: Pediatric Acute-onset Neuropsychiatric Syndrome. In: DocCheck. [1] Abgerufen am 4. September 2014
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