Phish

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Phish
Phish (2009)
Phish (2009)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Alternative, Fusion
Gründung 1983
Auflösung 2004
Neugründung 2009
Website www.phish.com
Gründungsmitglieder
Trey Anastasio
Gitarre
Jeff Holdsworth (bis 1985)
Michael Gordon
Jonathan Fishman
Aktuelle Besetzung
Gesang, Gitarre
Trey Anastasio
Bass
Michael Gordon
Schlagzeug
Jonathan Fishman
Page McConnell (ab 1985)
Chartplatzierungen
(vorläufig)
Erklärung der Daten
Alben[1]
Joy
  US 13 26.09.2009 (… Wo.)
Fuego
  US 7 12.07.2014 (… Wo.)
Vorlage:Infobox Chartplatzierungen/Wartung/vorläufige Chartplatzierung

Phish ist eine US-amerikanische Rockband, die vor allem für ihre Jams und Improvisationen bekannt wurde. Die Musik umfasst ein weites Spektrum von Genres, darunter Rock, Jazz, Fusion, Bluegrass, Heavy Metal, Folk, Country, Blues, Progressive Rock, Acoustic und klassische Musik. Obwohl die Gruppe selten im Radio oder auf Musikfernsehsendern zu hören war, entwickelte sich durch Mundpropaganda und den Austausch von Live-Konzerten eine große Fangemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Phish wurde 1983 in Burlington (Vermont) von Trey Anastasio, Jeff Holdsworth und Jon Fishman gegründet, die gemeinsam die University of Vermont besuchten. Nur wenig später schloss sich ihnen Mike Gordon an und ab 1984 begannen die vier Musiker auch außerhalb der Universität aufzutreten. Kurz nachdem Keyboarder Page McConnell 1985 Mitglied von Phish geworden war, kehrte Holdsworth der Band den Rücken.

Anfang 1988 nahmen Phish ihr Debütalbum Junta auf, welches sie ausschließlich als Musikkassette bei ihren Konzerten verkauften. 1989 folgte Lawn Boy, das 1990 auf dem Indie-Label "Absolute A-Go-Go", einem Sublabel von Rough Trade erschien. 1991 tourten Phish durch Amerika, verloren jedoch Ende des Jahres ihren Plattenvertrag, als Rough Trade Insolvenz anmeldete. Elektra nahm die Band unter Vertrag, und 1992 folgte auf ihrem neuen Label A Picture of Nectar. Die Band tourte weiterhin durch das Land, während Elektra Wiederveröffentlichungen der ersten beiden Phish-Alben auf den Markt brachte.

Während ihrer 1992er Tour hatte Phish bei mindestens einem ihrer Konzerte (in Stowe (Vermont) am 25. Juli 1992) Carlos Santana zu Gast. Santana jammte bei den Songs You enjoy myself, Llama, Santana´s Jam #1, Santana´s Jam #2, David Bowie und Catapult an jenen Abend mit. Dies belegen zwei CD-Veröffentlichungen aus dem Jahr 1992 - eine mit dem Titel A Phishy Story, deren Aufnahmen aus Providence und Stowe stammen, eine andere CD mit den Titel Jammin Santana, deren Aufnahmen vom gleichen Tag aus Stowe stammen. Ob es sich bei diesen CDs um Bootlegs handelt, ist nicht bekannt, da Phish während dieses Zeitraumes keinen Plattenvertrag hatten.

Anfang 1993 erschien Phishs viertes Studio-Album namens Rift. Im nächsten Jahr folgte Hoist, aus dem die Single Down With Disease ausgekoppelt wurde. Ende 1994 wurde Crimes of the Mind veröffentlicht, ein Album, das die Band bereits 1991 zusammen mit The Dude of Life (bei vielen der Phish-Songs auch als Mittexter aufgeführt) aufgenommen hatte. Weitere Veröffentlichungen in den '90ern waren unter anderem das Doppel-Live-Album A Live One, die Studio-LPs The Story of the Ghost und Billy Breathes (vor allem das letztgenannte bekam exzellente Kritiken), die Live-LP Slip, Stitch & Pass und schließlich die 6-CD-Box Hampton Comes Alive, in der zwei ganze Konzerte enthalten waren. Das Album erreichte sogar Goldstatus.

Anfang 2000 konnten Phish ihren Erfolg mit dem Album Farmhouse und der dazugehörigen Single Heavy Things fortsetzen, doch schon im Oktober des gleichen Jahres trennten sich die Musiker vorübergehend, um sich anderen Projekten zu widmen. Von 2001 bis 2003 veröffentlichte Elektra zwanzig Live-Alben der Band und im Dezember 2002 begannen Phish auch wieder live aufzutreten. Sie tourten noch eineinhalb Jahre, veröffentlichten 2004 noch ein letztes Studio-Album in Form von Undermind und gaben schließlich ihre endgültige Trennung bekannt.

Im März 2009 kam die Band wieder zusammen und spielte im Sommer einige Konzerte in den USA. Im September selben Jahres erschien schließlich ihr 14. Studioalbum "Joy", auf das eine ausgedehnte Nordamerika-Tournee folgte. Auch in den seitdem folgenden Jahren tourten Phish durch Nordamerika.[2]

Diskografie[Bearbeiten]

  • Junta (1988 auf Elektra)
  • Lawn Boy (1990 auf Elektra)
  • A Picture of Nectar (1992 auf Elektra)
  • Rift (1993 auf Elektra)
  • Crimes of the Mind (1994 auf Elekra mit The Dude of Life)
  • Hoist (1994 auf Elektra)
  • A Live One (1995 auf Elektra)
  • Billy Breathes (1996 auf Elektra)
  • Stash (1996 auf Elektra)
  • Live & Outdoors (1997 auf Music Video Distributors; DVD)
  • Slip, Stitch & Pass (1997 auf Elektra)
  • Phish (1998 auf Phish Archive)
  • The Story of the Ghost (1998 auf Elektra)
  • The White Tape (1998 auf Phish Archive)
  • Hampton Comes Alive (1999 auf Elektra)
  • Farmhouse (2000 auf Elektra)
  • The Siket Disc (2000 auf Elektra)
  • Bittersweet Motel (2001 auf Image; DVD)
  • Live Phish, Vol. 01 (2001 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 02 (2001 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 03 (2001 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 04 (2001 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 05 (2001 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 06 (2001 auf Elektra)
  • Live in Vegas (2002 auf Elektra; DVD)
  • Live Phish, Vol. 07 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 08 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 09 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 10 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 11 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 12 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 13 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 14 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 15 (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 16 (2002 auf Elektra)
  • Round Room (2002 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 17 (2003 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 18 (2003 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 19 (2003 auf Elektra)
  • Live Phish, Vol. 20 (2003 auf Elektra)
  • IT (2004 auf Rhino; DVD)
  • Undermind (2004 auf Elektra)
  • Live at Madison Square Garden New Year's Eve 1995 (2005 auf Rhino)
  • Live in Brooklyn (2006 auf Rhino; DVD)
  • Joy (2009)
  • Hampton/Winston-Salem '97 (2011)
  • Fuego (2014)

Studioalben sind hervorgehoben.

Weblinks[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

  1. US-Charthistorie
  2. Tour History auf phish.com, abgerufen am 13. November 2012