Pińczów

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Pińczów
Wappen von Pińczów
Pińczów (Polen)
Pińczów
Pińczów
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Heiligkreuz
Landkreis: Pińczów
Fläche: 14,32 km²
Geographische Lage: 50° 32′ N, 20° 32′ O50.53333333333320.533333333333Koordinaten: 50° 32′ 0″ N, 20° 32′ 0″ O
Höhe: 257 m n.p.m
Einwohner: 11.217
(30. Jun. 2014)[1]
Postleitzahl: 28-400
Telefonvorwahl: (+48) 41 35
Kfz-Kennzeichen: TPI
Wirtschaft und Verkehr
Nächster int. Flughafen: Krakau-Balice
Gemeinde
Gemeindeart: Stadt- und Landgemeinde
Gemeindegliederung: 41 Schulzenämter
Fläche: 212,75 km²
Einwohner: 21.331
(30. Jun. 2014)[1]
Bevölkerungsdichte: 100 Einw./km²
Gemeindenummer (GUS): 2608043
Verwaltung (Stand: 2010)
Bürgermeister: Włodzimierz Badurak
Adresse: Pl. 3 Maja 10
28-400 Pińczów
Webpräsenz: www.pinczow.com.pl

Pińczów ist eine polnische Kreisstadt in der Woiwodschaft Heiligkreuz, zwischen Krakau und Kielce am Fluss Nida gelegen. Sie ist zugleich Sitz einer Stadt- und Landgemeinde.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort wurde im Jahre 1405 erstmals erwähnt. 1428 verlieh König Władysław II. Jagiełło dem Ort als Piędziców die Stadtrechte. Im 16. Jahrhundert war es neben Raków das zweite wichtige Zentrum der polnischen Reformation. Wegen seiner Bedeutung für das Geistesleben wurde es mitunter auch „polnisches Athen“ genannt. In jener Zeit war in der Stadt die berühmte Bildhauerwerkstatt des italienischen Renaissancekünstlers Santi Gucci tätig. Infolge der Dritten Teilung Polens 1795 wurde Pińczów österreichisch, um sich 1815 in den Grenzen des russischen Kongresspolen wiederzufinden.

Im Zweiten Weltkrieg waren die Stadt und ihre Umgebung Schauplatz heftiger Kämpfe zwischen den deutschen Besatzern und polnischen Partisaneneinheiten. Im Juli und August 1944 wurden die deutschen Truppen zeitweise von der Heimatarmee vertrieben, die eine Pińczówer Republik ins Leben rief. Der Krieg hinterließ die Stadt zu 80 Prozent zerstört.

Von 1975 bis 1998 gehörte die Stadt zur Woiwodschaft Kielce.

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

St.-Anna-Kapelle
  • Klosterkomplex der Franziskaner
  • Ehemaliges Paulinerkloster mit St.-Johannes-der-Evangelist-Kirche
  • Wielopolski-Palais
  • Schlossruine aus dem 15./16. Jahrhundert
  • Synagoge aus dem 16. Jahrhundert
  • Heiligtum der Muttergottes von Mirowo

Annakapelle[Bearbeiten]

Die St.-Anna-Kapelle (Kaplica św. Anny) wurde 1600 auf den St.-Anna-Hügeln der Stadt vom Architekten Santi Gucci errichtet. Die Kapelle hat einen rechteckigen Grundriss und ist ein Beispiel für die Architektur des Manierismus. Die Kapelle, die auf ihrer Kuppel einen Balkon besitzt, wurde vom Schlachzitzen Zygmunt Myszkowski gestiftet.[2]

Partnerstädte[Bearbeiten]

Gmina[Bearbeiten]

Die Stadt- und Landgemeinde Pińczów gliedert sich neben dem gleichnamigen Hauptort in folgende 41 Schulzenämter (sołectwo):

Aleksandrów, Bogucice, Bogucice Drugie, Borków, Brzeście, Bugaj, Byczów, Chrabków, Chruścice, Chwałowice, Gacki, Grochowiska, Kopernia, Kowala, Kozubów, Krzyżanowice Dolne, Krzyżanowice Średnie, Leszcze, Marzęcin, Młodzawy Duże, Młodzawy Małe, Mozgawa, Orkanów, Pasturka, Podłęże, Sadek, Skowronno Dolne, Skowronno Górne, Skrzypiów, Szarbków, Szczypiec, Uników, Winiary, Włochy, Wola Zagojska Dolna, Wola Zamojska Górna, Zagórzyce, Zagość Nowa, Zagość Stara, Zakrzów und Zawarża.

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pińczów – Album mit Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. a b Population. Size and Structure by Territorial Division. As of June 30, 2014. Główny Urząd Statystyczny (GUS) (PDF), abgerufen am 30. November 2014.
  2. Siehe auch http://www.pinczow.com/kultura/przechadzka/pin5.htm