Woiwodschaft Heiligkreuz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Flagge Woiwodschaft Großpolen
Woiwodschaft
Heiligkreuz
Karte
Dänemark Russland Litauen Weissrussland Ukraine Slowakei Tschechien Deutschland Westpommern Pommern Ermland-Masuren Podlachien Lublin Karpatenvorland Lebus Niederschlesien Oppeln Schlesien Kleinpolen Großpolen Kujawien-Pommern Łódź Heiligkreuz MasowienKarte
Über dieses Bild
Wappen und Logo
Wappen von Heiligkreuz Logo von Heiligkreuz
Basisdaten
Hauptstadt: Kielce
Woiwode: Bożentyna Pałka-Koruba
Woiwodschaftsmarschall: Adam Jarubas
Größte Stadt: Kielce
ISO 3166-2: PL-SK
Einwohner: 1.289.000(31. März 2011)[1]
Bevölkerungsdichte: 110 Einwohner je km²
Geographie
Fläche: 11.691 km²
- davon Land: 11.164 km²
- davon Wasser: 526 km²
Ausdehnung: Nord-Süd: bis 130 km
West-Ost: bis 150 km
Höchster Punkt: 612 m. ü. NN
Tiefster Punkt:  ? m. ü. NN
Landschaftl. Struktur
Wälder: 27,2 %
Gewässer: 4,5 %
Landwirtschaft: 62,3 %
Sonstige: 6 %
Verwaltungsgliederung
Kreisfreie Städte: 1
Landkreise: 13
- Gemeinden: 73
- Städte: 29
Verwaltungsgliederung der Woiwodschaft Heiligkreuz

Die Woiwodschaft Heiligkreuz (polnisch Województwo świętokrzyskie) ist eine der 16 Woiwodschaften, in die die Republik Polen gegliedert ist. Die nach Woiwodschaft Opole kleinste Region entstand bei der Gebietsreform 1999 aus der Woiwodschaft Kielce und Teilen der Woiwodschaften Tarnobrzeg und Radom. Benannt ist die Woiwodschaft nach dem Heiligkreuzgebirge und dem dort befindlichen Heiligkreuzkloster. Wirtschaftlich von Bedeutung sind die Baustoffindustrie, Metallverarbeitung und die Landwirtschaft.

Wappen[Bearbeiten]

Beschreibung: Das in Blau und Rot gevierte Wappen hat vorn ein goldenes Lothringer Kreuz und gegenüber neun in der Weise drei mal drei gestellte goldene sechszackige Sterne. Hinten oben ein goldgeständerter und -geschnäbelter silberner Adler. Im Gegenfeld vier silberne Balken auf Rot beginnend.

Verwaltungsgliederung[Bearbeiten]

Die Woiwodschaft Heiligkreuz wird in 13 Landkreise unterteilt, wobei die Provinzhauptstadt Kielce kreisfrei bleibt. Dem gleichnamigen Landkreis gehört die Stadt selbst nicht an.

Kreisfreie Stadt[Bearbeiten]

  1. Kielce (201.363)

Landkreise[Bearbeiten]

  1. Busko-Zdrój (74.095)
  2. Jędrzejów (88.360)
  3. Kazimierza Wielka (35.412)
  4. Kielce (206.551)
  5. Końskie (84.012)
  1. Opatów (55.219)
  2. Ostrowiec Świętokrzyski (115.479)
  3. Pińczów (41.036)
  4. Sandomierz (80.634)
  1. Skarżysko-Kamienna (78.805)
  2. Starachowice (93.994)
  3. Staszów (73.899)
  4. Włoszczowa (46.652)

(Einwohner am 30. Juni 2012[2])

Geographie[Bearbeiten]

Größte Städte[Bearbeiten]

Kielce ist die einzige Großstadt der polnischen Provinz Heiligkreuz. Hier laufen – in zentraler Lage – die wichtigsten Verkehrswege von Heiligkreuz zusammen.

Stadt Powiat Einwohner
30. Juni 2012
Herb miasta Kielce.svg Kielce kreisfrei 201.363
POL Ostrowiec Świętokrzyski COA.svg Ostrowiec Świętokrzyski Ostrowiec Świętokrzyski 73.094
Starachowice herb.svg Starachowice Starachowice 51.888
Skarzysko kamienna herb.svg Skarżysko-Kamienna Skarżysko-Kamienna 48.111
POL Sandomierz COA.svg Sandomierz Sandomierz 24.737
Konskiecoa.png Końskie Końskie 20.648
POL Suchedniów COA.svg Suchedniów Skarżysko-Kamienna 8.781

Siehe auch: Liste der Städte in der Woiwodschaft Heiligkreuz

Flüsse[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Im Vergleich mit dem BIP der EU ausgedrückt in Kaufkraftstandards erreichte die Woiwodschaft 2006 einen Index von 39,8 (EU-2 = 100)[3]. Die Arbeitslosenrate lag 2005 bei 19 %[4]. Bis zum Dezember 2009 sank sie auf 14,7 Prozent, was 83.800 Personen entsprach.[5]

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Woiwodschaft Heiligkreuz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Fußnoten[Bearbeiten]

  1. Ergebnis der Volkszählung 2011, Główny Urząd Statystyczny, Wyniki Narodowego Spisu Powszechnego Ludności i Mieszkań 2011, Warschau, März 2012. Online
  2. Główny Urząd Statystyczny, „LUDNOŚĆ - STAN I STRUKTURA W PRZEKROJU TERYTORIALNYM“, Stand vom 30. Juni 2012 (PDF; 626 kB) (WebCite)
  3. Eurostat Pressemitteilung 23/2009: Regionales BIP je Einwohner in der EU27 (PDF-Datei; 360 kB)
  4. http://www.eds-destatis.de/en/downloads/sif/dn_06_01.pdf
  5. Zentrales Statistikamt Polens (GUS), Bezrobotni oraz stopa bezrobocia wg województw, grudzień 2009, 3. Febr. 2010

50.76555555555620.773611111111Koordinaten: 51° N, 21° O