Poesie
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Das Wort Poesie (von gr. ποίησις poiesis, „Erschaffung“) bezeichnet erstens einen Textbereich, dessen Produktion traditionell nach den poetischen Gattungen geteilt wird. Nach Aristotelischer Poetik (so das Wort für die Theorie der Poesie) sind dies Drama, Epos und kleinere lyrische Gattungen. Hier wird heute im deutschen seit dem 19. Jahrhundert eher von Literatur und literarischen Gattungen gesprochen. Allenfalls kurze Gedichte behielten (etwa mit dem Poesiealbum) im Deutschen das Wort.
Der Begriff bezeichnet zweitens eine bestimmte Qualität. Man spricht so etwa von der „Poesie eines Momentes“, einem „poetischen Film“[1] und meint damit in der Regel, dass von dem Bezeichneten eine sich der Sprache entziehende Wirkung ausgeht, etwas Stilles, ähnlich wie von einem Gedicht, das eine sich der Alltagssprache entziehende Wirkung entfaltet.
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[Bearbeiten] Der Komplex der poetischen Gattungen in der Geschichte
Das Sprechen von poetischen Werken poetischen Gattungen, ging im 19. Jahrhundert in der Literaturwissenschaft weitgehend auf im heutigen Sprechen von Literatur und literarische Gattungen. Parallele Begriffsbildungen etablierten sich: Statt von poetischen Qualitäten spricht man von literarischen und von Literarizität. Die neuen Begriffe rund um das Wort „Literatur“ sind dabei weiter gefasst, weder über Regeln noch Gefühle zu vergeben. Man muss sich mit der Literaturgeschichte befassen, um literarische Qualitäten zu benennen. Vor allem erlauben es die neuen Begriffsbildungen neben Versen auch Prosa zu würdigen.
Der letzte Textbereich, der sich im Deutschen im 19. und 20. Jahrhundert unter das Wort Poesie bringen ließ, wird heute in der deutschen Literaturwissenschaft eher als Lyrik behandelt: der Bereich der kleinen Gattungen, die vor dem 19. Jahrhundert kaum Bedeutung gegenüber den großen des Dramas und des Epos gewannen. Das Wort Poesie wurde auf diese Gattungen zurückgedrängt und im Deutschen auch für sie am Ende weitgehend (sieht man von Sonderformen wie „Konkrete Poesie“ ab) ungebräuchlich. Hier gingen vor allem die angelsächsischen nicht ganz so weit. „Poetry“ steht in ihnen für das, was im Deutschen „Lyrik“ ist. „Lyrics“ bezeichnet dagegen Liedtexte.
[Bearbeiten] Frühe Neuzeit und gelehrter Rückbezug auf die Antike
Der Begriff Poesie umfasste in der Antike und frühen Neuzeit die Werke in gebundener Sprache. Maßgebliche Autorität in der Theorie poetischen Gattungen war dabei bis in das frühe 18. Jahrhundert Aristoteles, dessen überlieferte Poetik für die Tragödie die eingehenderen Aussagen machte, von denen aus die Untergliederungen des Epos und des Dramas in jeweils eine ernste, heroisch tragische und eine komische, satirisch-komödiantische Produktion durchgeführt wurden.
Während die poetische Produktion des Mittelalters sich in keiner Reformbewegung auf Aristoteles berief, Aristoteles aber als antike Autorität überlieferte, erfolgten mit dem Beginn der Neuzeit vor allem aus der Gelehrsamkeit, der res publica literaria, heraus Reformanstöße: Das Mittelalter, das nun definiert wurde, hatte, so die gelehrte Kritik, einen Kulturverfall mit sich gebracht. Sagen, Legenden und ein allegorisches geistliches Drama hatten die hohe griechische und römische poetische Produktion ersetzt. Griechische und römische Dramatiker wurden neu aufgelegt und für verbindlich erklärt. Im Drama wurde noch im 16. Jahrhundert das Gattungsspektrum entwickelt, das im frühen 17. Jahrhundert mit Autoren wie William Shakespeare und Pedro Calderón de la Barca seine Blütezeit erlebte. Es setzte sich gleichzeitig anhaltender gelehrter Kritik. Weder Shakespeare noch Calderón hielten sich, so die Autoren der Gelehrsamkeit, an die aristotelischen Vorgaben. Besonders beanstandet wurde, wie sehr sich bei ihnen Hohes und Niederes vermischte, wie wenig dabei auf Einheit von Ort und Handlung geachtet wurde, wie viel dagegen auf Spannung und Unterhaltung durch Irregularität, statt auf Didachse und moralische Unterweisung.
Eine zweite Entwicklung beschäftigte, von Italien angestoßen, die gelehrte Kritik im Lauf des 17. Jahrhunderts zunehmend: Gerade in der Rekonstruktion antiker Dramatik hatte man die Oper konstruiert. Ihre Mischung aus Arien und Rezitativen sollten wieder auferstehen lassen, was Aristoteles mit der Aufgabe des Chores in der antiken Tragödie angesprochen hatte. Es erwies sich noch im Verlauf des 17. Jahrhunderts, dass die Oper dabei keineswegs aristotelischen Regeln folgte. Den Text ordnete sie der Musik zunehmend unter, sie verpflichtete sich weder auf eine Komödien- noch auf eine Tragödienhandlung. Die meisten Opern endeten nach einem tragischen Konflikt in einem triumphalen Fest neu etablierter Ordnung.
Die Reformbestrebungen, die im 17. Jahrhundert sich gegen die aktuelle Poesie stellten, breiteten sich vor allem von Frankreich aus in die europäische Gelehrsamkeit hinein aus. Einflussreich war hier die Académie Française, die die Aufgabe übernahm, die Poesie im nationalen Interesse in französischer Sprache zu vervollkommnen. Deutsche Gelehrte nahmen die Herausforderung an und versuchten der Nation Musterwerke einer deutschen Poesie im 17. Jahrhundert vorzulegen. Hier ließen sich allenfalls Schuldramen in einem neuen Stil verfassen. Das Ergebnis der Reformbestrebungen des 17. Jahrhunderts war weit eher eine zunehmende Trennung der Poesiekritik von der Poesieproduktion, wie sie in ganz Europa Moden generierte. Die Oper verdrängte in der zweiten Hälfte die Tragödie in ganz Europa. Das heroische Epos wurde zum Geschäft politischer Propagandistik, während auf dem Buchmarkt sich allenfalls satirische Dichtungen hielten, ansonsten dagegen die Prosa um sich griff.
[Bearbeiten] Reform und Literarisierung der Poesie im 18. Jahrhundert
Mehrere Tendenzen führten im 18. Jahrhundert zu einer Reform der Poesie, in der am Ende der Schritt zur Literatur als dem besseren Begriff vollzogen wurde.[2] Entscheidende Vorbedingung war für die Reform, dass sie nicht länger von einer Gelehrsamkeit ausging, die wenig Einfluss auf den Markt hatte, und sich von ihm weitgehend distanzierte. Die Gelehrsamkeit des frühen 18. Jahrhunderts verfügte in Deutschland mit ihren „literarischen“, im Moment noch den Wissenschaften gewidmeten Journalen (siehe den Artikel Literaturzeitschrift) über die Medien, mit denen sich langfristig erfolgreich Öffentliche Debatten anstoßen ließen. In England und Frankreich nutzte sie die belles lettres, die „galanten Wissenschaften“, als kommerzielle Plattform, auf der sich Klassiker mit neuen eleganten Vorreden und in die Landessprachen übersetzt vermarkten ließen. Vom kommerziellen Markt, den sie mit galanter statt akademischer Bildung belieferten, gingen die weiteren europäischen Impulse aus.
Sprengkraft gewann der von der Gelehrsamkeit, der Literaturkritik, ausgehende Ruf nach einer Reform der Poesie im 18. Jahrhundert auf dem Gebiet des Dramas. Das Epos erwies sich als nicht reformierbar. Niemand las lange ernste Verswerke gerne im Druck, so der weitgehende Konsens unter Kritikern zu Beginn des 18. Jahrhunderts. Effektiv hatte die Prosa des Romans das heroische Versepos verdrängt, es existierte fast ausschließlich in politisch motivierter Panegyrik oder in gelehrten Experimenten. Anders sah die Lage auf dem Gebiet des dramatischen Angebots aus. Komödien und Opern bestimmten den Theaterbetrieb. In den protestantischen Ländern, die bei der Reform der Poesie eine entscheidende Rolle spielten, taten sie dies unter erheblicher Kritik der protestantischen Geistlichkeit, in Städten zudem unter gespaltener bürgerlicher Rezeption: Die Komödien Londons waren aristokratisch, man machte sich hier offen über das Bürgertum lustig. Die Opern waren in ganz Europa eng mit der höfischen Maitressenwirtschaft verbunden, ein Betrieb, dem Kastraten und berühmte Opernsängerinnen einen skandalösen Beigeschmack gaben. Gelehrte Rufe nach einer Reform des Dramas fielen hier in dem Moment, in dem sie öffentlichere Medien nutzten auf breites Gehör. Der Ruf nach einer Rückkehr zu einem eher aristotelischen Drama gewann Kraft als neutraler, nicht geistlicher und nicht bürgerlicher, wissenschaftlich begründeter Reformaufruf. Autoren, die die reformierte Stücke lieferten gewannen mit der neuen gelehrten Kritik gleichzeitig eine neue Vermarktungsplattform: Sie konnten Stücke schreiben, die sich über die Diskussion vermarkteten würden. Mit den 1720ern und 1730ern setzte in Deutschland wie in England die Suche nach neuen Dramen ein, die sich von der Oper wie von der Komödie distanzierten und die sich gezielt darum bemühten, von den Kritikern anerkannt zu werden. Hier wie dort machten Autoren, die wie Richard Steele und Johann Christoph Gottsched sowohl als Kritiker wie Autoren agierten, die ersten Vorgaben mit experimentellen Dramen, die sie selbst in ihren Vorzügen besprachen.
Die Reform der Komödie führte mit dem Beginn des 18. Jahrhunderts in Europa schrittweise zur Entwicklung einer empfindsamen zunehmend bürgerlichen Komödie, die sich zum bürgerlichen Trauerspiel fortentwickeln ließ. Die Oper geriet in Nordeuropa gleichzeitig in die Defensive. Deutlich zeigt sich dies auf Londons Markt, wo Komponisten wie Georg Friedrich Händel im Verzicht auf sinnenfreudige Inszenierungen dem Oratorium und der Kantate den Vorzug einräumten. In der Umgestaltung des Poesiebegriffes, die damit eingeleitet war, wurden die Oper, das Oratorium, die Kantate und das Ballett, alles Formen, die Poesiefachleute um 1700 zur Poesie rechneten, aus dieser ausgegliedert und der Musik überantwortet.
Ein neues bürgerliches Drama mit potentiell tragischen Handlungen trotz geringerer Fallhöhe der Protagonisten kam Mitte des 18. Jahrhunderts endlich in Anlehnung an aktuelle Romane auf.
Der Aufstieg des Romans zur kritikwürdigen Gattung und seine Positionierung neben der Tragödie machten es gleichzeitig zunehmend schwierig, den sich neu bildenden Komplex als Poesie im Sinne der aristotelischen Poetik zu bezeichnen. François Fénelons Telemach (1699/1700) wurde in den ersten Jahren des Jahrhunderts unter der Frage diskutiert, ob hier nicht eine neue Poesie in Pros gelungen war, und ob demnach nicht Frankreich soeben das fehlende heroische Epos der Moderne hervorgebracht hatte. Der Roman gewann die Position des modernen Epos in den 1740ern vor allem in der Diskussion, die Samuel Richardsons Pamela, or Virtue Rewarded (1740) auf sich zog. Erkannte man die neuen bürgerlichen Trauerspiele, die in den 1750ern von Autoren wie Gotthold Ephraim Lessing geschrieben wurden, als Weiterentwicklungen der gottschedianischen, aristotelischen Tragödie an, wie Lessing es anbot, dann musste man konsequenterweise den aktuellen Roman, der dem Pate stand als das moderne epische Gegenstück des modernen Dramas anerkennen.
Der Effekt war in den 1750ern die schrittweise Dekonstruktion des alten Spektrums poetischer Gattungen. Prosa zog in den Bereich des Dramas wie in den des Epos ein. Roman und Drama bildeten Äquivalente in einem neuen System, das neue Begrifflichkeit verlangte. „Dichtung“ war eine alternative Option im Deutschen, „Literatur“ oder eingeschränkt „schöne Literatur“ wurde der neue Oberbegriff mit der Wende ins 19. Jahrhundert. Die Wahl des Begriffs „Literatur“ für das neue Spektrum poetischer Gattungen geschah fließend und unmerklich, da er innerhalb von Journalen vonstatten ging, die die neueste Literatur besprachen. In ihnen ging es um 1700 vorrangig um die Wissenschaften und einen eleganten Teilbereich „galanter“ oder „schöner Wissenschaften“, zu denen die Poesie gehörte. Mitte des 18. Jahrhunderts spezialisierten sich erste Literaturzeitschriften auf die Poesie. Im frühen 19. Jahrhundert wurde es in der Folge unklar, warum Literatur der Bereich der Wissenschaften sein sollte, wenn die Literaturkritik doch vor allem Werken galt, die man hundert Jahre zuvor am ehesten als Poesie bezeichnet hätte. Die Literaturwissenschaft überantwortete nun das Wort Poesie einer Vergangenheit, die an aristotelischer Poetik interessiert war. Modern war demgegenüber ein Sprechen von Literatur im Blick auf Poesie. Die erste moderne Literaturgeschichte des 19. Jahrhunderts, die von Georg Gottfried Gervinus verfasste Geschichte der poetischen National-Literatur der Deutschen notiert die Blickwendung im Titel.
Mit dem neuen auf die umgestaltete Poesie gebrachten Literaturbegriff entfielen die Oper, das Oratorium, die Kantate, das Ballett dem Spektrum poetischer Gattungen, in dem sie sich zwischen 1550 und 1800 befanden. Allein dem Lied ließ man Raum in einem Feld der poetischen Kleingattungen, das die Literatur im neuen Sinn behielt. Prosa wurde im neuen Literaturbegriff zentral. In der Poesie hatte sie kaum eine Rolle gespielt. Der Bereich der Casualpoesie oder Gelegenheitsdichtung wurde disqualifiziert als unliterarisch. Die neue literarische Produktion wurde neu differenziert. Hoch waren nicht länger heroischen gegenüber satirischen Gattungen, das heroische gegenüber dem satirischen Epos, die Tragödie gegenüber der Komödie. Hoch war im modernen Literaturbegriff die Produktion aller Gattungen, die Anspruch auf kritische Würdigung als Kunst erhob. Niedrig wurde ihr gegenüber der Massenmarkt trivialer Literatur. Die Literaturwissenschaft des 20. Jahrhunderts reklamierte gleichzeitig historische Kontinuität für sich. In der Regel geht mit ihr die Unterstellung einher, dass die „literarischen Gattungen“ schlicht die poetischen nach Aristoteles sind, und dass hier allenfalls Worte gewechselt wurden: Poesie wurde im 18. Jahrhundert deutsch „Dichtung“ und dann wissenschaftstauglicher „Literatur“ genannt.
[Bearbeiten] Wiederentdeckungen des Poetischen im 20. Jahrhundert
Die Umgestaltung des Gattungsspektrums vom Spektrum „poetischer“ zum Spektrum „literarischer“ Gattungen ließ im 19. Jahrhundert das Wort Poesie zunehmend frei verfügbar werden. Die „Poesie eines Augenblicks“ entfaltet sich als „magischer Moment“ im Betrachter. Der „poetische Film“ ist nur zum Teil eine Gattung. Hier wird ähnlich eine sanfte Wirkung auf den Betrachter konstatiert. Gegenpol ist mit dieser emotionalen Verwendung, die Kunst konstatiert seit dem 19. Jahrhundert das Kitschige, das angeblich unechtes Gefühl.
Für den frei verfügbar gewordenen Begriff ist bezeichnend, dass er sich im 20. Jahrhundert gerade der literarischen Avantgarde zu eigenen Übernahmen anbot. Im Surrealismus wie im in der Kritik am sozialistischen Realismus in Osteuropa wurde Alltägliches poetisiert: André Breton sprach von der „Poesie des Alltags“, Paul Éluard von „beabsichtigter“ und „unbeabsichtigter“ Poesie, Jacques Prévert zog das rätselhaft werdende Alltägliche in die Poesie. Den surrealistischen Optionen, das Etikett „poetisch“ frei verfügbar zu machen, stehen modernistische, reduktionistische gegenüber: Konkrete Poesie ist hier ein Experimentierfeld, in dem mit dem Zustandekommen von Bedeutung im Gedicht gespielt wird, etwa dadurch, dass man das Gedicht in seiner Textgestaltung an die Aussage angleicht, es nicht mehr für etwas anderes stehen lässt als sich selbst, so die Theorie.
Es ist unklar, ob die letzten Jahre eine Renaissance des Begriffs Poesie mit sich brachten. Hier scheint insbesondere das im angelsächsischen Sprachraum verbreitete Sprechen von „Poetry“ für alles, was im Deutschen unter „Lyrik“ gehandelt wird, Einfluss auszuüben. So spricht man von Digitaler Poesie[3] statt von digitaler Lyrik – „Digital poetry“ ist hier die direkte Übersetzung, die im Deutschen nach der Mode „konkreter Poesie“ eigene Plausibilität gewinnt. In der Umgangssprache findet man in den letzten Jahren zudem zunehmend das englische Wort „Lyrics“ für „Songtexte“ benutzt (die deutsche Wikipedia bietet etwa die automatische Weiterleitung auf Liedtext). Von „Poetry“ wird dagegen auf Veranstaltungen wie Poetry Slams gesprochen. Die Tendenz solcher begrifflicher Transfers ist in der Regel nicht die Ersetzung, sondern die Ausdifferenzierung des Wortschatzes. Die als fremde und veraltete zurückgewonnenen Worte gewinnen spezifische Bedeutung in einem begrifflichen Spektrum, das nun „Poesie“ als Wort für spezifisch schöne und dem Andenken gewidmete Gedichte nutzt (wie auch in „Poesiealbum“) es ansonsten gattungsunabhängig verfügbar macht („ein Film mit sehr poetischen Bildern“). „Lyrik“ bleibt dabei das literaturwissenschaftliche Fachwort für Kleingattungen des Gedichts, „Poetry“ und „Lyrics“ werden die modernen Bereiche, die mit der internationalen aktuellen Popkultur weltweite Bedeutung gewinnen.
[Bearbeiten] Siehe auch
[Bearbeiten] Literatur
- Rainer Rosenberg: „Eine verworrene Geschichte. Vorüberlegungen zu einer Biographie des Literaturbegriffs“, Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, 77 (1990), 36-65.
[Bearbeiten] Poetiken von historischem Interesse
- Aristoteles, Poetik (Griechisch/deutsch). Übersetzt und herausgegeben von Manfred Fuhrmann (Stuttgart: Reclam, 1994).
- Horaz, De arte poetica in: Quintus Horatius Flaccus: Opera, lat./dt. Mit einem Nachwort hrsg. von Bernhard Kytzler (Stuttgart: Reclam, 1992).
- Nicolas Boileau-Despréaux, L'art poétique (Paris, 1674).
- Daniel Georg Morhof, Unterricht von der deutschen Sprache und Poesie (Kiel 1682; 3. Aufl., Lübeck u. Leipz. 1718).
- Menantes =Christian Friedrich Hunold, Die allerneueste Art, zur reinen und galanten Poesie zu gelangen (Hamburg: G. Liebernickel, 1707).
- Johann Christoph Gottsched, Versuch einer kritischen Dichtkunst für die Deutschen (Leipzig, 1730).
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Siehe etwa Roes, M., "Poesie und Film. Der poetische Film ist der revolutionare Film", du Heft 778, 2007.
- ↑ Zum Begriffswandel ausführlich: Rainer Rosenberg: „Eine verworrene Geschichte. Vorüberlegungen zu einer Biographie des Literaturbegriffs“, Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik, 77 (1990), 36-65.
- ↑ Siehe Friedrich W. Block/ Christiane Heibach/ Karin Wenz (Hg.): pOes1s. Ästhetik digitaler Poesie, Zur Ausstellung im Kulturforum Berlin 15. Oktober bis 23. November 2003, (Stuttgart: Hatje Cantz Verlag, 2004) ISBN 3-7757-1345-X