Pridonskoi
| Siedlung städtischen Typs
Pridonskoi
Придонской
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| Liste großer Siedlungen in Russland | |||||||||||||||||||||||||||||||||
Pridonskoi (russisch Придонско́й) ist eine Siedlung städtischen Typs in der Oblast Woronesch (Russland) mit 17.017 Einwohnern (Berechnung 2008).
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[Bearbeiten] Geographie
Die Siedlung liegt im südlichen Zentralrussland etwa acht Kilometer westlich des Zentrums der Oblasthauptstadt Woronesch, von dem sie durch ein Waldgebiet getrennt ist, am linken Ufer des Don gegenüber der Stadt Semiluki.
Pridonskoi ist verwaltungstechnisch dem Woronescher Stadtrajon Sowetski unterstellt.
[Bearbeiten] Geschichte
Die Geschichte der Siedlung beginnt 1929, als hier mit der Errichtung einer Fabrik für Obstverarbeitung (Herstellung von Trockenfrüchten und -wein, Stärke) und zugehörigem Wohngebiet begonnen wurde, das zunächst zum nahen Dorf Podkletnoje gehörte. Die Einwohnerzahl stieg bis 1940 auf etwa 400.
Im Zweiten Weltkrieg wurde die Siedlung im Juli 1942 von der deutschen Wehrmacht besetzt. Zuvor war das Werk, dessen geplante Evakuierung nach Jaroslawl nicht durchgeführt wurde, von Arbeitern niedergebrannt worden.[1] Im Verlaufe der Kämpfe verlief die Frontlinie über ein halbes Jahr in unmittelbarer Nähe, im Stadtgebiet von Woronesch, bis die ganze Stadt und ihre westlichen Vororte am 25. Januar 1943 von Truppen der Woronescher Front der Roten Armee zurückerobert wurden.
Nach dem Krieg wurde die Siedlung wieder aufgebaut, und erhielt 1963 unter dem Namen Pridonskoi (von russisch pri Donu für am Don bzw. diesseits des Don, aus Sicht der Stadt Woronesch) den Status einer Siedlung städtischen Typs. In den 1970er Jahren wurde die Siedlung der Stadtverwaltung von Woronesch unterstellt, nachdem es zuvor zum Rajom Semiluki gehört hatte.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
| Jahr | Einwohner |
|---|---|
| 1970* | 5.561 |
| 1979* | 8.334 |
| 1989* | 12.759 |
| 2002* | 17.133 |
| 2008 | 17.017 |
Anmerkung: * Volkszählung
[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten
Von 1994 bis 1996 wurde die Kirche des Heiligen Pantaleon (церковь Святого Пантелеимона/zerkow Swjatowo Panteleimona) neu errichtet.[2]
[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur
In der Siedlung gibt ein Baumaterialienwerk und eine Konservenfabrik. In erster Linie ist Pridonskoi heute Wohnvorort der Großstadt Woronesch mit seit den 1970er Jahren entstandenen vielstöckigen Plattenbauten („Mikrorajon“).
Pridonskoi liegt an der 1894 eröffneten Eisenbahnstrecke Kursk–Woronesch (Station Podkletnoje). Nach Woronesch besteht Stadtbusverbindung.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Artikel über Pridonskoi auf der Webseite des nahen Woronescher Plattenbaukombinates (Domostroitelny kombinat) (russisch)
- ↑ Pantaleimon-Kirche auf der Webseite „Volkskatalog der orthodoxen Architektur“ (russisch, Fotos)
[Bearbeiten] Weblinks
Verwaltungszentrum: Woronesch
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