Queichheim

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49.1972228.139722Koordinaten: 49° 11′ 50″ N, 8° 8′ 23″ O

Queichheim
Wappen der ehemaligen Gemeinde Queichheim
Fläche: 581,16 hadep1
Einwohner: 3430 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1. April 1937
Postleitzahl: 76829
Vorwahl: 06341
Karte

Lage von Queichheim innerhalb der Stadt Landau in der Pfalz

Queichheim ist ein Stadtteil von Landau in der Pfalz in Rheinland-Pfalz. Das 3430 Einwohner zählende Queichheim (Bevölkerung mit Hauptwohnsitz zum Stand 31. Dezember 2011)[1] befindet sich östlich der Bahnlinie Karlsruhe – Neustadt, südlich der Queich und grenzt an die Kernstadt. Die Fläche der früheren Gemeinde betrug 793,93 Hektar.[2] Die heutige Gemarkungsfläche des Stadtteils beträgt 581,16 Hektar.[3]

Geschichte[Bearbeiten]

Queichheim wurde vermutlich von einem Franken namens Cogich, Cogin oder Cogo gegründet, da in alten Handschriften der Abtei Weißenburg aus dem 7. Jahrhundert stets von einem Cogichheim oder Cogisheim die Rede ist. Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit war mit dieser Bezeichnung das heutige Queichheim gemeint.

Funde von Steinsärgen, die beim Aushub der Baugrube für die heutige evangelische Kirche im Jahr 1769 gemacht wurden, lassen auf eine Besiedlung in der Merowingerzeit (7. bis 8. Jahrhundert) schließen. Später mag sich der obengenannte Name, der den Bewohnern ohne Bedeutung war, in Queichheim (Dorf an der Queich) umgewandelt haben.

In der ältesten Urkunde ist die Schenkung der bei Queichheim gelegenen Daumühlen durch den Bischof von Speyer Guntram an das Kloster Hördt verzeichnet. Hundert Jahre später hatte ein Diether von Queichheim im Ort eine Burg. Bis 1274 gehörte das im Entstehen begriffene Landau zur Pfarrei Queichheim.

Seit dem 1. April 1937 ist die bis dahin eigenständige Gemeinde Queichheim zusammen mit Mörlheim ein Stadtteil Landaus.[4]

Politik[Bearbeiten]

Ortsvorsteher ist Jürgen Doll (CDU).

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Bildergalerie[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Einwohnerstatistik Landau in der Pfalz. Stand der Daten: 31. Dezember 2011
  2. Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern, nach d. Volkszählung vom 16. Juni 1925 u. d. Gebietsstand vom 1. Januar 1928, München, 1928, Spalte 768
  3. Flächennutzungsstatistik 2004
  4.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7. Seite 601

Weblinks[Bearbeiten]