Godramstein

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49.21258.081667154Koordinaten: 49° 12′ 45″ N, 8° 4′ 54″ O

Godramstein
Früheres Wappen Godramsteins
Höhe: 154 m ü. NHN
Fläche: 6,88 km²
Einwohner: 2720 (31. Dez. 2013)[1]
Eingemeindung: 22. April 1972
Postleitzahl: 76829
Vorwahl: 06341
Karte

Lage von Godramstein innerhalb der Stadt Landau in der Pfalz

Godramstein ist ein Stadtteil von Landau in der Pfalz.

Geschichte[Bearbeiten]

Die erste Erwähnung erfolgte im Jahre 766 als „Godmarstaine“ in einer Urkunde des Klosters Lorsch.

Die „Godramsteiner Aren“ (= Altäre, Göttersteine), deuten auf Bestand schon zur Römerzeit hin. Vermutungen lassen sogar eine Besiedlung im Bronzezeitalter durch die Kelten schließen. Der Name lässt sich entweder auf „Godemar“, einen fränkischen Einwanderer, herleiten oder auf die Funde von sieben Gottheiten auf einem Stein und einer Tafel mit sechs Götterfiguren („Götter am Stein“).
siehe auch Burg Godramstein

Die bis dahin eigenständige Gemeinde Godramstein wurde am 22. April 1972 in die Stadt Landau in der Pfalz eingemeindet.[2]

Verkehr[Bearbeiten]

Godramstein besitzt einen Bahnhof an der Bahnstrecke Landau–Rohrbach und eine Ausfahrt an der Bundesstraße 10.

Umweltschutz[Bearbeiten]

In den Auen Godramsteins gibt es an einigen Stellen den in Deutschland geschützten Edelkrebs oder Europäischen Flusskrebs (Astacus astacus), der in der nationalen Roten Liste als vom Aussterben bedroht (Kat.1) beurteilt wird.

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

Personen, die vor Ort gewirkt haben[Bearbeiten]

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. GeoPortal.Landau: Einwohnerstatistik von Landau in der Pfalz
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz, Amtliches Gemeindeverzeichnis 2006, S. 165 und 184 (PDF; 2,1 MB)