Pfalz (Region)

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Höchster Berg der Pfalz:
der Donnersberg
Wichtiger Wirtschaftszweig:
der Weinbau

Die Pfalz ist eine Region in Südwestdeutschland, die im Süden des Landes Rheinland-Pfalz liegt. Sie besitzt eine Fläche von 5451,13 km² und hat etwa 1,4 Millionen Einwohner.

Geographie[Bearbeiten]

Überblick[Bearbeiten]

Im Westen grenzt die Pfalz an das Saarland, im Nordwesten an den Hunsrück, nordöstlich an das rheinhessische Alzeyer Hügelland, die östliche Grenze zu Hessen und Baden bildet der Rhein, und im Süden erstreckt sich das französische Elsass.

Der zum Biosphärenreservat Pfälzerwald-Nordvogesen gehörende Pfälzerwald bedeckt ein Drittel der Region und ist mit 1771 km² die größte zusammenhängende Waldfläche Deutschlands. Der höchste Berg der Pfalz ist der im Nordpfälzer Bergland gelegene Donnersberg (687 m ü. NHN); der tiefste Punkt (87,3 m) liegt auf der Gemarkung der Stadt Frankenthal und befindet sich nur wenige hundert Meter vom Rhein entfernt.

Gewässer machen lediglich 1,26 Prozent der Fläche der Pfalz aus. 61 Prozent davon liegen in den am Rhein gelegenen Städten und Kreisen; hier ist die Landschaft stark von Altrheinarmen und Baggerseen geprägt. Die Pfälzische Hauptwasserscheide verläuft inmitten des Pfälzerwaldes etwa von Südsüdwest nach Nordnordost. Die nach Osten entwässernden großen Wasserläufe – Lauter (am Oberlauf Wieslauter), Queich und Speyerbach – fließen direkt zum Oberrhein; der Schwarzbach nimmt seinen Weg nach Westen, sein Wasser erreicht schließlich über Blies, Saar und Mosel den Mittelrhein. Der Glan tritt im Westen in die Pfalz ein und fließt in nordöstlicher Richtung durch das Nordpfälzer Bergland. Bei Meisenheim verlässt er die Pfalz (in den seit 1969 bestehenden Grenzen) wieder und mündet schließlich in die Nahe. Mit anteiligen 68 Kilometern auf Pfälzer Boden ist der Glan, abgesehen vom Grenzfluss Rhein (gut 80 Kilometer), der längste Wasserlauf der Region.

Geographische Einteilung[Bearbeiten]

Einteilung der Pfalz in ihrer aktuellen Definition (ohne Saarpfalz, Kurpfalz und die Gemeinden, die bei der Kreisreform 1969 an den Landkreis Bad Kreuznach übergingen)

Geographisch wird die Pfalz unterteilt in die West- und die Nordpfalz, die beide mehr mittelgebirgsartigen Charakter haben, sowie die Vorder- und die Südpfalz, die überwiegend in der Ebene zwischen dem Oberrhein und der Haardt, dem östlichen Rand des Pfälzerwaldes, liegen und dichter besiedelt sind. Den Übergang zwischen Ebene und Gebirge bildet das schmale Hügelland beiderseits der 85 Kilometer langen Deutschen Weinstraße, das den größten Teil des pfälzischen Weinbaugebietes ausmacht.

Westpfalz

Die Westpfalz umfasst die Westricher Hochfläche, die Westpfälzische Moorniederung und den Westteil des Nordpfälzer Berglandes. Die Landkreise der Westpfalz sind Kaiserslautern (Verwaltungssitz Kaiserslautern), Kusel und Südwestpfalz (Verwaltungssitz Pirmasens), die kreisfreien Städte sind Kaiserslautern, Pirmasens und Zweibrücken.

Nordpfalz

Die Nordpfalz ist ein hügeliges bis bergiges Land, das gänzlich innerhalb des Nordpfälzer Berglandes liegt und vom Massiv des Donnersberges überragt wird. Sie ist sehr dünn besiedelt, die größten Orte Eisenberg, Kirchheimbolanden und Rockenhausen haben jeweils weniger als 10.000 Einwohner. Einziger Landkreis ist der Donnersbergkreis (Verwaltungssitz Kirchheimbolanden), der 1969 durch Zusammenlegung der vorherigen Landkreise Kirchheimbolanden und Rockenhausen geschaffen wurde.

Vorderpfalz

Traditionell wird als Vorderpfalz der östlich vor der Haardt liegende Landesteil bezeichnet; die folgende Definition ist eher die zu organisatorischen Zwecken häufig verwendete, die den Kreisgrenzen folgt. Diese verlaufen allerdings nicht am Westrand der Ebene, sondern westlich davon innerhalb des Pfälzerwaldes. Landkreise der Vorderpfalz sind demnach der Landkreis Bad Dürkheim und der Rhein-Pfalz-Kreis (Verwaltungssitz Ludwigshafen), hinzu kommen die kreisfreien Städte Frankenthal (Pfalz), Ludwigshafen am Rhein, Neustadt an der Weinstraße und Speyer. In der Vorderpfalz liegt auch das bevölkerungsreichste Dorf Deutschlands, Haßloch, das rund 20.000 Einwohner hat.

Südpfalz

Die Landkreise Germersheim und Südliche Weinstraße (Verwaltungssitz Landau) sowie die Stadt Landau in der Pfalz bilden die Südpfalz, deren kreisbedingte Westgrenze ebenfalls im Pfälzerwald verläuft.

Touristische Einteilung[Bearbeiten]

Von vorne: Junges Weinlaub, blühende Edelkastanien und das Hambacher Schloss

Abweichend von der geographischen Untergliederung teilt die Tourismusbranche die Pfalz in vier Regionen ein und verwendet auch eigene Schöpfungen bei Namen und Schreibweise:

Urlaubsregion Pfälzer Bergland

Die „Urlaubsregion Pfälzer Bergland“ ist weitgehend mit dem Nordpfälzer Bergland identisch. Das touristische Zentrum ist der höchste Berg der Pfalz, der Donnersberg, der schon in keltischer Zeit besiedelt war und auf dem die Überreste einer großen Keltensiedlung zu besichtigen sind. Ein Keltendorf als touristische Attraktion wurde im nahen Steinbach nachgebaut.

Heute sind auf alten Höfen oft Gaststätten und Pensionen entstanden, die besonders für den Familienurlaub geeignet sind. Für den Tourismus interessant ist auch die 40 Kilometer lange Draisinenstrecke im Glantal, die vom pfälzischen Lauterecken bis ins Nahetal führt. Ein gutes Wander- und Radwegenetz ist in den letzten Jahrzehnten geschaffen worden, insbesondere im Gebiet von Donnersberg und Potzberg.

An den Südhängen des Zellertals im Osten der Urlaubsregion wird Wein angebaut. In dem eigentlichen, eher kargen und dünn besiedelten Bergland spielte und spielt die Land- und Weidewirtschaft eine wichtige Rolle. Die Menschen waren früher relativ arm, nicht wenige wanderten aus. Häufig zogen Wandermusikanten aus dem Kuseler Musikantenland durch Deutschland oder gelangten bis in die USA.

Naturpark Pfälzerwald

Naturdenkmal Teufelstisch im Pfälzerwald bei Hinterweidenthal

Der „Naturpark Pfälzerwald“ ist im Osten um die Haardt vermindert, im Westen jedoch um die Westricher Hochfläche und die Westpfälzische Moorniederung erweitert. Im Naturpark befindet sich auf Buntsandsteinboden das größte zusammenhängende Waldgebiet Deutschlands. Es ist durchzogen von Wander- und Fahrradrouten zu kleinen Dörfern, Gehöften, Gasthöfen und Wanderhütten. Viele Berge im Pfälzerwald werden von Burgruinen gekrönt; die ehemals bedeutsame Reichsburg Trifels z. B. ist von einem ganzen Ring von Schutzburgen umgeben. Im Süden des Pfälzerwaldes, der vom deutschen Teil des Wasgaus gebildet wird, zeichnet sich vor allem das Dahner Felsenland durch zahlreiche zum Sportklettern geeignete Felsformationen aus. Im Norden sind die Erhebungen flacher, es gibt Hochebenen und ausgedehnte Mischwälder.

Ferienregion Deutsche Weinstraße

Winzergasse in Gleiszellen-Gleishorbach (Südpfalz)

Die „Ferienregion Deutsche Weinstraße“ umfasst das mit Reben bepflanzte Hügelland an der Deutschen Weinstraße, zu dem im Westen noch die Berge der Haardt und im Osten auch ein etwa 10 Kilometer tiefer Streifen der Rheinebene hinzugenommen werden. Die Weinstraße beginnt im Norden beim Winzerdorf Bockenheim. Der nördliche Abschnitt der Weinstraße zieht sich durch das Leiningerland über die Urlaubsregion Freinsheim bis zur Kreis- und Kurstadt Bad Dürkheim, wo im September der Dürkheimer Wurstmarkt stattfindet, das größte Weinfest der Welt. Am mittleren Teil der Weinstraße, die früher Mittelhaardt genannt wurde, liegen traditionsreiche Weinorte wie Wachenheim, Forst und Deidesheim. Die Mittelhaardt endet in Neustadt, dem Zentrum der Weinstraße, wo man alljährlich Ende September/Anfang Oktober das Deutsche Weinlesefest feiert, auf dem traditionell die Deutsche Weinkönigin gekürt wird. Nach Neustadt beginnt der Teilabschnitt Südliche Weinstraße, der sich über Landau bis zum südlichen Ende am Deutschen Weintor in Schweigen-Rechtenbach hinzieht. Somit endet die Deutsche Weinstraße an der deutsch-französischen Grenze in unmittelbarer Nähe zur elsässischen Kleinstadt Wissembourg.

Urlaubsregion Rheinebene

Herbstmorgen bei Barbelroth (Südpfalz)

Die „Urlaubsregion Rheinebene“ ist im Westen um die der „Ferienregion Deutsche Weinstraße“ zugerechneten Gebietsanteile verkleinert. Das pfälzische (westliche) Ufer des Rheins war ursprünglich eine Auenlandschaft mit kleinen Seen und typischen Auwäldern. Im Norden bei Ludwigshafen prägen jedoch große Industrieanlagen, z. B. die der BASF, das Bild, während in der Ebene westlich davon ausgedehnte Gemüsefelder vorherrschen. Südlich des Ludwigshafener Hafengebiets beginnt bei Altrip ein Naherholungsgebiet um die Blaue Adria. Touristischer Höhepunkt der Region ist die Stadt Speyer, eine der ältesten Städte Deutschlands und seit dem 5. Jahrhundert Bischofssitz; der Kaiserdom steht auf der Liste des UNESCO-Welterbes. Südlich der Festungsstadt Germersheim und der industriell geprägten Region von Wörth finden sich bis zur französischen Grenze hin wieder Auwälder. Im Interesse des Tourismus haben sich die südpfälzischen Landkreise und Städte mit Baden und Nordelsass zum Zweckverband Eurodistrict Regio Pamina zusammengeschlossen und z. B. den Pamina-Rheinpark[1] geschaffen. Dieser Naturpark erstreckt sich links- und rechtsrheinisch von Leimersheim in der Pfalz bis Drusenheim im Elsass. Im Westen des pfälzischen Teils des Pamina-Rheinparks gehen die Auwälder in den großen Bienwald über, der sich an der elsässischen Grenze entlang in westlicher Richtung bis fast nach Wissembourg erstreckt.

Klima[Bearbeiten]

Mandelblüte in der Vorderpfalz …

Die Pfalz zeichnet sich durch ein gemäßigtes und humides Klima aus, das überwiegend vom Atlantik her bestimmt wird. Die mittlere Jahrestemperatur beträgt etwa 10 Grad Celsius. Von Westen oder Südwesten einfließende feuchte Luftmassen steigen in den Mittelgebirgslagen der West- und Nordpfalz auf, es kommt zu ergiebigen Niederschlägen. Auf der Ostseite des Pfälzerwaldes, am Haardtrand und in der Rheinebene, sinkt die Luft wieder ab, erwärmt sich und wird dabei recht trocken. Das milde Wetter ermöglicht hier die Anpflanzung mediterraner Gewächse im Freiland. So verbreiten manche Orte entlang der Weinstraße durch Mandelbäume, Feigen, Pinien, Zypressen, Palmen und bestimmte Bananensorten ein südländisch anmutendes Flair. Am Rande des Pfälzerwaldes, zur Rheinebene und den Weinbergen hin, gibt es ausgedehnte Edelkastanien-Wälder. Wegen dieses südlichen Flairs und des sanfthügeligen Landschaftsbildes wird die östliche Pfalz in der Werbebranche gerne als die „deutsche Toskana“ bezeichnet.[2]

Geschichte[Bearbeiten]

Name[Bearbeiten]

Der Name leitet sich ursprünglich von dem römischen Hügel Palatin ab, auf dem sich in der Antike der Palast des Kaisers befand. Eine Pfalz (lat. palatium) bezeichnete im Mittelalter einen temporären Verwaltungssitz, an dem der Monarch Station machte, wenn er durch sein Herrschaftsgebiet reiste. Die Verwaltung einer Pfalz oblag einem Pfalzgrafen (lat. comes palatinus). Den Pfalzgrafen bei Rhein kam schon früh eine herausragende Stellung zu, da der südwestdeutsche Raum zu den Stammlanden der damals herrschenden Adelsgeschlechter, vor allem der Karolinger, Salier und Staufer, gehörte. Später wurde die Bezeichnung Pfalz auf das ganze vom Amtsinhaber verwaltete Gebiet übertragen. Erst nach der Aufteilung im frühen 19. Jahrhundert wurde das rechtsrheinische (badisch gewordene) Gebiet als Kurpfalz und das linksrheinische (bayerisch gewordene) als Pfalz bezeichnet.

Kelten, Römer und Germanen[Bearbeiten]

Während des 1. Jahrtausends v. Chr., in der Latènezeit, war das Gebiet der heutigen Pfalz von Kelten bewohnt. Kurz vor der Zeitenwende eroberten die Römer alle linksrheinischen Gebiete und förderten die Ansiedlung von Germanen. Die Römer wurden in der Spätzeit ihrer Herrschaft um 400 durch eindringende Germanen vom Stamm der Alemannen abgelöst, diese im Verlauf eines knappen Jahrhunderts durch ebenfalls germanische Franken.

Vom Mittelalter bis zum Ende des Alten Reiches[Bearbeiten]

Region der Burgen, hier die Wachtenburg
13. Jahrhundert: Reichskleinodien auf der Reichsburg Trifels

Im Mittelalter wurden im pfälzischen Raum zahlreiche Burgen gebaut. Damals zählten weite Teile der Pfalz zu den Stammlanden der zunächst karolingischen, später salischen und staufischen Kaiser, bis die anfänglich personengebundenen Lehen erblich wurden. Der Trifels bei Annweiler, ab 1113 Reichsburg Trifels, beherbergte bis 1298 mehrmals und über längere Zeit die Reichskleinodien; sie war damit eine der wichtigsten Burgen im gesamten Reich. Ab 1214 wurde das Adelshaus der Wittelsbacher mit seinen verschiedenen Linien die bestimmende Kraft der Region und stellte bei der Königswahl eine Kurstimme. Der größte Teil der späteren Pfalz gehörte bis 1803 zum wittelsbachischen Kurfürstentum Pfalz bei Rhein, kurz Kurpfalz.[3] Diese führte spätestens seit dem frühen 13. Jahrhundert den Pfälzer Löwen im Wappen.

Pfälzer Löwe
Speyer mit dem Dom, Stich von Merian, 1640

Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts bestanden in der Region allerdings mehrere Territorien: neben den schon genannten linksrheinisch-pfälzischen Gebieten des Pfälzer Kurfürsten waren dies vor allem das für eine wittelsbachische Seitenlinie geschaffene Herzogtum Pfalz-Zweibrücken und das Hochstift Speyer. Das Gebiet um Kirchheimbolanden unterstand dem Haus Nassau. Daneben existierten kleinere reichsgräfliche und ritterschaftliche Territorien (z. B. Leiningen und Sickingen) und nicht zuletzt die Freien Reichsstädte Speyer sowie Landau. Die Kurpfalz (einschließlich ihrer großen rechtsrheinischen Anteile um Mannheim, Heidelberg, Weinheim sowie im Odenwald und an der Bergstraße) wurde noch vor der Französischen Revolution mit dem späteren Königreich Bayern vereinigt, als dort die altbayerische Linie der Wittelsbacher ausstarb und 1777 Kurfürst Carl Theodor aus der Linie Pfalz-Sulzbach das Erbe in München antrat. Die Vereinigung mit dem Herzogtum Pfalz-Zweibrücken wurde dann 1799 vollzogen, als Carl Theodor kinderlos starb und der aus Zweibrücken stammende spätere bayerische König Maximilian als Alleinerbe alle wittelsbachischen Territorien in Deutschland vereinte.

Während der Reformation trat die Herrscherfamilie der Kurpfalz zum protestantischen, genauer zum calvinistischen Glauben über; erst der aus einer Seitenlinie stammende Philipp Wilhelm brachte 1690 dem Adelshaus den katholischen Glauben zurück. Auf diese Weise bestanden in der historischen Kurpfalz drei Konfessionen, die katholische, die lutherische und die reformierte (calvinistische), nebeneinander, was im Alten Reich einen seltenen Ausnahmefall darstellte.

Ebenfalls aus einem konfessionellen Konflikt entstand der Dreißigjährige Krieg (1618–48), in dem die Pfalz zu den am meisten in Mitleidenschaft gezogenen Territorien überhaupt gehörte und etwa drei Fünftel ihrer Bevölkerung verlor. Dem verwüsteten Land fehlte es danach zum Wiederaufbau vor allem an Menschen. Der aus dem Exil in London zurückgekehrte Kurfürst Karl I. Ludwig, Sohn des Winterkönigs Friedrichs V. und der Elisabeth Stuart, versuchte, über materielle Anreize, die über andere Regionen zerstreuten Pfälzer zurückzuholen und er warb zusätzlich massiv um "Kolonisten" aus anderen Regionen und Ländern. So gelang es Bauern und Handwerker, aus Frankreich, Holland, England, Schottland und vor allem aus der Schweiz und Tirol, in der Pfalz anzusiedeln. Die Rückwanderer und vor allem die Zuwanderer brachten ihre Kenntnisse und Erfahrungen aus ihren Ländern mit und die Pfalz erlebte, ähnlich wie das später im großen Stil durch die Kolonisten in Nordamerika geschah, innerhalb von zwei bis drei Jahrzehnten einen bewundernswerten Aufschwung. Die Zuwanderer aus all den unterschiedlichen Ländern wurden offenbar in relativ kurzer Zeit integriert und man kann sehen, dass in den Adern der heutigen Pfälzer Blut von vielen europäischen Völkern fließen kann. Wenige Jahrzehnte nach dem beschriebenen Aufschwung erfolgte jedoch im Pfälzischen Erbfolgekrieg 1689 die Plünderung und Zerstörung der Pfalz durch Truppen des französischen Generals Mélac, der den Auftrag seines Kriegsministers Louvois ausführte: „Brûlez le Palatinat!“ („Brennt die Pfalz nieder!“)

In den Jahren 1717 bis 1732 erlebte die Pfalz ihre bis dahin größte Auswanderungswelle, als etwa 3000 Mennoniten aus religiösen Gründen nach Nordamerika übersiedelten.[4] Viele Nachfahren der ausgewanderten Pfälzer sprechen mit dem Pennsylvania Dutch noch heute eine vorwiegend auf pfälzischen Dialekten aufbauende Sprachvariante, die sie „Mudderschbrooch“ oder „Deitsch“ nennen.

Französische Zeit[Bearbeiten]

Département du Mont-Tonnerre Anfang des 19. Jahrhunderts
Zeitgenössische 20-Franc-Münze mit dem Bildnis Kaiser Napoleons

Im Verlauf der französischen Revolutionskriege wurden in den 1790er Jahren die gesamten linksrheinischen Gebiete und damit auch die heutige Pfalz von französischen Truppen besetzt. Über verschiedene Abkommen vom Frieden von Lunéville (1801) bis zum Reichsdeputationshauptschluss (1803) wurde das linksrheinische Deutschland formal und völkerrechtlich Teil der Französischen Republik. Die meisten pfälzischen Territorien wurden mit anderen Gebietsteilen (unter Einschluss dessen, was nach 1815 als „Rheinhessen“ bezeichnet werden sollte) im 1798 neugebildeten Département du Mont-Tonnerre (Donnersberg) zusammengefasst und als integrierter Bestandteil des französischen Staates verwaltet. Die rechtsrheinischen Gebiete der Kurpfalz dagegen gingen im Großherzogtum Baden auf. Als Napoleon, der sich 1804 zum französischen Kaiser erhoben hatte, nach seinen siegreichen Schlachten gegen Preußen und dessen Verbündete 1807 nach Paris zurückreiste, wurde ihm im pfälzischen Neustadt, das nunmehr „französische“ Kantonshauptstadt war, ein triumphaler Empfang bereitet. 1809[5] folgten 63[5] bzw. 66 Familien,[6][7] die überwiegend aus der durch die Napoleonischen Kriege verheerten Südpfalz stammten, der Einladung von Zar Alexander I.[8] und wanderten nach Russland aus, wo sie die Mutterkolonie Landau gründeten. Die meisten Familien der Pfälzer kamen aus den Kreisen Germersheim, Bergzabern, Landau und Pirmasens, die meisten der Elsässer aus dem Kanton Weißenburg.

Bayerische Zeit[Bearbeiten]

Hauptartikel: Rheinkreis
Das Gebiet der Pfalz als bayerische Provinz

Nach den Napoleonischen Kriegen und dem Wiener Kongress (1815) kam die territorial neu umrissene linksrheinische Pfalz 1816 als Rheinkreis an das Königreich Bayern.[9] Es handelte sich dabei um eine Entschädigung für die Gebiete rechts des Inns und die Stadt Salzburg, welche Bayern im Münchener Vertrag vom 14. April 1816 an Österreich abgetreten hatte.[10] Versuche, auch die rechtsrheinischen Gebiete der Kurpfalz (mit Mannheim und Heidelberg) für das Haus Wittelsbach zurückzugewinnen, waren nicht erfolgreich.

Kreishauptstadt der Pfalz wurde Speyer. Im Jahr 1835 verfügte der bayerische König Ludwig I., dass die Verwaltungseinheiten der mittleren Ebene nicht mehr entsprechend dem französischen Vorbild nach Flüssen, sondern nach historischen Bezugspunkten benannt werden sollten. Der „Rheinkreis“ wurde daher in „Pfalz“ umbenannt.[11] Der während der bayerischen Zeit aufgekommene Name Hinterpfalz für die Westpfalz wird heute offiziell nicht mehr verwendet. „Rheinpfalz“ stand lange Zeit für das pfälzische Weinbaugebiet; seit dem 27. August 1993 lautet die Bezeichnung für dieses Anbaugebiet ebenfalls „Pfalz“.

Hambacher Schloss, 1832 Schauplatz des Hambacher Festes

Innerhalb des Königreichs Bayern genoss die Pfalz eine rechtliche und administrative Sonderstellung, da die bayerische Regierung wesentliche Errungenschaften der französischen Zeit beibehielt. So blieb in der Pfalz die Grundherrschaft aufgehoben (was im rechtsrheinischen Bayern erst 1848 geschah), die Trennung von Verwaltung und Justiz war bis auf die unterste Ebene (Landkommissariate und Landgerichte) durchgesetzt und die völlige Gewerbefreiheit in Kraft. Überdies galt der Code civil bis zum Inkrafttreten des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) im Jahr 1900 als Zivilrecht der Pfalz. Ein Historiker beschreibt die Beziehung zwischen dem rechtsrheinischen Bayern und der sonderberechtigten Pfalz als ein Verhältnis von „Hauptstaat und Nebenstaat“.[12] Unter dem Einfluss der französischen Julirevolution von 1830 kam es 1832 auf dem Hambacher Schloss beim damaligen Neustadt an der Haardt zu einer großen Freiheitskundgebung, die als Hambacher Fest in die Geschichte einging. Die Forderungen nach politischen Mitspracherechten gingen weiter, als die bayerische Verfassung von 1818 vorsah. Es handelte sich aber um keine ursprünglich auf die Pfalz, sondern auf Deutschland und die deutsche Nation bezogene Veranstaltung.

Nach der gescheiterten Märzrevolution von 1848 und der Frankfurter Nationalversammlung organisierten pfälzische Revolutionäre im Mai 1849 einen Aufstand gegen die bayerische Regierung. Ziel war die Schaffung einer Pfälzischen Republik und die Annahme der Paulskirchenverfassung. Die Erhebung wurde innerhalb weniger Wochen von preußischen Truppen fast kampflos niedergeschlagen.

Die Herrschaft des bayerischen Königshauses wurde durch Bauprojekte wie die königliche Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben und die umfassende Restauration des Doms zu Speyer zum Ausdruck gebracht.

Die schlechte wirtschaftliche Lage veranlasste bis Mitte des 19. Jahrhunderts zahlreiche Pfälzer zur Auswanderung, vor allem nach Nordamerika. Palatines war in den USA zeitweise eine Sammelbezeichnung für alle deutschen Immigranten. Bekannte Deutschamerikaner mit pfälzischen Wurzeln sind der Sänger Elvis Presley, dessen Vorfahr Valentin Pressler (1669–1736), Weinküfer aus Niederhochstadt, 1709/1710[13] nach Maryland auswanderte, oder der Lebensmittelunternehmer Henry John Heinz, der 1844 in Kallstadt geboren wurde und noch als Kind mit seinen Eltern nach Pennsylvania kam. Mit der vor allem in der Gründerzeit einsetzenden Industrialisierung, die allerdings überwiegend auf Zentren wie Ludwigshafen, Kaiserslautern oder Pirmasens beschränkt war, verbesserten sich die wirtschaftlichen Umstände etwas.

Folgen des Ersten Weltkriegs[Bearbeiten]

Pirmasens 1924:
Gedenktafel zum Separatistensturm
Berlin 1924:
Treuekundgebung für die Pfalz

Nach dem Ersten Weltkrieg war die Pfalz entsprechend den Waffenstillstands- und Friedensbedingungen bis 1930 von französischen Truppen besetzt, wenngleich die Zugehörigkeit zu Bayern fortbestand. Der Versailler Vertrag von 1919 verfügte die Abtrennung westlicher Gebiete der Pfalz, die dem neu gebildeten Saargebiet zugeordnet wurden, das seinerseits unter Verwaltung des Völkerbundes gestellt wurde. Diese Gebietsteile bilden im heutigen Saarland den Saarpfalz-Kreis. Während der französischen Besetzung kam es in der Pfalz zu separatistischen Bewegungen. Diese begannen am 6. November 1923 mit Aufständen in Kaiserslautern, Neustadt und Landau und gipfelten im Sturm auf das Bezirksamt in Pirmasens am 12. Februar 1924. Sie führten zur Ausrufung der Autonomen Pfalz durch Heinz Orbis, die aber keinen Bestand hatte. Die französischen Truppen räumten im Sommer 1930 die Pfalz, nachdem der Young-Plan im Berliner Reichstag angenommen worden war.[14]

Infolge der Weltwirtschaftskrise ab 1929 wuchs in der ländlich geprägten Region der Unmut der Bevölkerung, der sich in den Wahlerfolgen antidemokratischer Parteien niederschlug: Trotz der demokratischen Tradition konnte sich in der Pfalz gegen Ende der Weimarer Republik die NSDAP mit ihrem langjährigen Gauleiter Josef Bürckel schnell etablieren und erzielte überdurchschnittlich hohe Wahlergebnisse.

Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs wurden die in der „Roten Zone“ (vor dem ab 1938 gebauten Westwall) gelegenen grenznahen Orte evakuiert und die Bevölkerung in Auffanggebiete verbracht.

Ab 1940 wurde der bayerische Regierungsbezirk Pfalz durch den „Reichskommissar für die Saarpfalz“ und ab 1941 durch den „Reichsstatthalter in der Westmark“ verwaltet. Dabei wurden mehrere Gebiete – Pfalz und Saarland, ab 1941 auch Lothringen – in Personalunion verwaltet, ohne dass ein formeller Zusammenschluss der Gebiete stattfand. Amtsinhaber war Josef Bürckel bis zu seinem Tod 1944, von 1944 bis 1945 Willi Stöhr.

Folgen des Zweiten Weltkriegs[Bearbeiten]

Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Pfalz Teil der Französischen Besatzungszone und ging dann nach Verordnung Nr. 57 des französischen Oberkommandos im 1946 neu gebildeten Land Rheinland-Pfalz auf. Dies umfasst neben der Pfalz noch das seit dem Wiener Kongress zu Hessen gehörige Rheinhessen (Hauptstadt Mainz), das früher zur preußischen Rheinprovinz gehörige moselfränkische Rheinland (mit den Mittelgebirgen Hunsrück, Eifel und Westerwald) sowie den westlichen Teil des ehemaligen Herzogtums Nassau (heute Westerwaldkreis und Rhein-Lahn-Kreis). In den an die Pfalz angrenzenden Teilen dieser Gebiete hatten zahlreiche Orte, darunter etwa die heutigen Kreisstädte Alzey, Bad Kreuznach, Birkenfeld, Ingelheim und Simmern mitunter sehr lange und bis zum Ende des 18. Jahrhunderts zu den pfälzisch-wittelsbachischen Vorgängerterritorien Kurpfalz und Pfalz-Zweibrücken gehört (vergleiche auch Abschnitt Kultur sowie die Liste der Wappen mit dem Pfälzer Löwen). Die historischen Gemeinsamkeiten dürften samt der teilweisen Zugehörigkeit dieser Gebiete zum pfälzischen Sprachraum die Integration der Pfalz in das Land Rheinland-Pfalz erleichtert haben.

Die Zeit des westdeutschen „Wirtschaftswunders“ bis Mitte der 1960er Jahre bedeutete für die Pfalz eine Zeit des tiefgreifenden wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Wandels. Die kleinbäuerlich geprägte Landwirtschaft ging stark zurück zugunsten des großflächigen Wein- und Gemüseanbaus sowie der Ansiedlung von Industrie- und Dienstleistungsbetrieben. Zugleich verlor auch die konfessionelle Spaltung der Bevölkerung an Bedeutung.

Neuere Entwicklung[Bearbeiten]

Ein Volksbegehren im Jahr 1956 für eine Rückgliederung nach Bayern fand nicht die notwendige Unterstützung in der Bevölkerung. Seit dem Staatsvertrag zur Verbandsgründung einer länderübergreifenden europäischen Metropolregion[15] vom 26. Juli 2005 zwischen Hessen, Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg versuchen Wirtschaft und auch Politik, den gesellschaftlich und wirtschaftlich zusammengehörenden Raum von (linksrheinischer) Pfalz und (rechtsrheinischer) Kurpfalz in der Metropolregion Rhein-Neckar wieder enger zu verbinden.

Verwaltungsstrukturen[Bearbeiten]

Regierungsbezirk Pfalz[Bearbeiten]

Innerhalb des neuen Bundeslandes war die Pfalz zunächst ein eigenständiger Regierungsbezirk mit dem Sitz der Bezirksregierung in Neustadt an der Weinstraße. Er bestand aus den kreisfreien Städten Landau, Neustadt, Speyer, Frankenthal (Pfalz), Ludwigshafen am Rhein, Pirmasens, Zweibrücken und Kaiserslautern sowie den Landkreisen Germersheim, Bergzabern, Landau, Neustadt, Frankenthal (Pfalz), Ludwigshafen am Rhein, Speyer, Pirmasens, Zweibrücken, Kaiserslautern, Kusel, Kirchheimbolanden und Rockenhausen.

Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz[Bearbeiten]

1968 wurde der Regierungsbezirk Pfalz mit dem Regierungsbezirk Rheinhessen zum Regierungsbezirk Rheinhessen-Pfalz zusammengelegt. Während die Landeshauptstadt Mainz als Sitz einer Bezirksregierung entfiel, wurde die Verwaltung in Neustadt ausgebaut. Auch die Landkreise wurden im Zeitraum von 1969 bis 1974 neu zugeschnitten: Die Landkreise Landau, Bergzabern, Neustadt, Frankenthal (Pfalz), Speyer, Zweibrücken, Rockenhausen und Kirchheimbolanden wurden aufgelöst. Neu gebildet wurden die Landkreise Landau-Bad Bergzabern, ab 1978 Südliche Weinstraße, Bad Dürkheim und der Donnersbergkreis. Die übrigen Landkreise wurden um Gebiete der aufgelösten erweitert; lediglich der Zuschnitt des Landkreises Germersheim blieb fast unverändert. Auch die kreisfreien Städte wurden – mit Ausnahme von Speyer – durch Eingemeindungen vergrößert. Mit der Verwaltungsreform wurden zudem die Grenzen der Pfalz im Norden leicht verändert: So wurde der Landkreis Kusel um Gemeinden erweitert, die vorher dem rheinländischen Landkreis Birkenfeld angehört hatten; einzelne Gemeinden des erloschenen Landkreises Rockenhausen wurden dem rheinländischen Landkreis Bad Kreuznach zugeschlagen, und eine Gemeinde des ehemaligen Landkreises Kirchheimbolanden gehört heute zum rheinhessischen Landkreis Alzey-Worms.

ADD und SGD[Bearbeiten]

Mit der Umstrukturierung der Landesverwaltung zum 1. Januar 2000 wurden die Regierungsbezirke in Rheinland-Pfalz aufgelöst. Die Bezirksregierungen wurden in Aufsichts- und Dienstleistungsdirektionen (ADD) beziehungsweise Struktur- und Genehmigungsdirektionen (SGD) überführt. Diese sind nunmehr landesweit für ausgewählte Aufgabenbereiche und nicht mehr für alle Aufgaben innerhalb ihres bisherigen Bezirks zuständig. In Neustadt befindet sich nun die SGD Süd.

Bezirksverband Pfalz[Bearbeiten]

Wappen des Bezirksverbandes

Die Region der Pfalz ist in Landkreise und kreisfreie Städte untergliedert. Diese sind Mitglieder des Bezirksverbandes Pfalz, einer Körperschaft des öffentlichen Rechts, die auf früheren Verwaltungsstrukturen basiert: Der Conseil général, im Jahr 1800 von Frankreich übernommen, mündete 1816, als nach Ende der Ära Napoleons die Pfalz dem Königreich Bayern zugeschlagen wurde, im durch Bayern genehmigten 20-köpfigen Landrath, der schließlich zum Bezirkstag Pfalz, dem Parlament des Bezirksverbandes Pfalz, wurde.

Der Bezirksverband verwaltet verschiedene kulturelle und soziale Einrichtungen in der Region und fördert die Zusammenarbeit zwischen den Landkreisen und kreisfreien Städten.

In der laufenden Vorbereitung einer erneuten Gebietsreform durch Fusion kleinerer Verbandsgemeinden werden Kreisgrenzenänderungen, die das Gebiet des Bezirksverbandes Pfalz verändern würden, ernsthaft diskutiert.[16][17]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft[Bearbeiten]

Zum Erntedank geschmückter Brunnen in Gleisweiler
Weinberglandschaft in der Südpfalz

Bereits im 1. Jahrhundert n. Chr. wurde die Weinrebe von den Römern in die Pfalz eingeführt und dort Weinbau betrieben. Heute liegt in der Pfalz das gleichnamige Weinbaugebiet, welches das zweitgrößte Deutschlands ist und über viele traditionelle Familienbetriebe verfügt. Vor allem entlang der Deutschen Weinstraße ist neben dem Weinbau der Tourismus ein starker Wirtschaftsfaktor. Im Jahr 2006 wurden nach Angaben der Pfalz-Touristik, die ihren Sitz in Neustadt hat, in der Pfalz im Tourismusgewerbe rund 283 Millionen Euro umgesetzt. Dabei liegen die Stadt Bad Dürkheim und der gleichnamige Landkreis mit rund 100 Millionen Euro vorn, bedingt vor allem durch das Volksfest Dürkheimer Wurstmarkt. Die Pfalz verzeichnete 2006 1,5 Millionen Übernachtungen; im Durchschnitt gab jeder Besucher pro Tag 77,86 Euro aus.

Die BASF in Ludwigshafen ist das herausragende Industrieunternehmen der Pfalz und mit über 30.000 Arbeitsplätzen zugleich der größte Arbeitgeber. Viele der Mitarbeiter sind Pendler, die teilweise auch aus weiter entfernten Gebieten der Pfalz kommen. In Wörth am Rhein, das in einem eng mit Karlsruhe und damit Baden-Württemberg verbundenen Wirtschaftsraum liegt, werden in einem Werk von Daimler Lastkraftwagen gebaut, die weltweit exportiert werden.

Ramstein Air Base

Die Westpfalz profitiert weniger von den positiven Tendenzen in der pfälzischen Wirtschaft. In und um Kaiserslautern bieten die Adam Opel GmbH sowie die US-Streitkräfte, welche die Ramstein Air Base sowie das Landstuhl Regional Medical Center betreiben, wichtige Arbeitsplätze. In der Region Pirmasens und Hauenstein hat die Schuhherstellung eine lange Tradition. In Pirmasens befindet sich die Deutsche Schuhfachschule, die 1927 als Fortbildungsinstitut der deutschen Schuhindustrie gegründet wurde. Da aber die USA ihre Präsenz in der Westpfalz immer mehr verringern und die Schuhindustrie in der Region Pirmasens sich seit Jahren in einer schwierigen Phase befindet, sind die dortigen Arbeitsplätze rückläufig, und die Bevölkerungszahlen stagnieren oder gehen sogar zurück. So büßte Kaiserslautern im Jahr 2000 seinen Status als Großstadt ein, und Pirmasens verlor ab den 1970er Jahren fast 15.000 Einwohner. Demgegenüber siedeln sich in jüngerer Zeit im Umfeld der Technischen Universität Kaiserslautern vermehrt junge, innovative Firmen an, die vorwiegend im IT-Bereich Arbeitsplätze schaffen.

Ein bedeutender Wirtschaftszweig in der Nordpfalz war einst der Bergbau. Da die dortigen Ressourcen längst aufgebraucht sind oder ihr Abbau unrentabel geworden ist, leidet auch diese Teilregion der Pfalz unter Bevölkerungsrückgang.

Verkehr[Bearbeiten]

Theodor-Heuss-Rheinbrücke (A 6) am Nordostrand der Pfalz
Bahnstrecke Saarbrücken–Mannheim, deren Hauptteil die Pfälzische Ludwigsbahn ist

Der überregionale Straßenverkehr findet auf verschiedenen Autobahnen statt. Eine der ältesten auch in Deutschland ist die A 6 (SaarbrückenMannheim), die vom äußersten Westen quer durch die Region in den Nordosten führt. Vorder- und Südpfalz sind durch die A 61 (Koblenz–Speyer) und die A 65 (Ludwigshafen am Rhein–Karlsruhe) gut erschlossen; die teilweise fertiggestellte A 650 (Ludwigshafen–Bad Dürkheim) hat nur lokale Bedeutung. Der Westpfalz stehen Teile der A 8 (Saarlouis–Pirmasens, dort kein Weiterbau nach Karlsruhe mehr vorgesehen) und der A 62 (Nonnweiler–Pirmasens, streckenweise erst zweispurig) zur Verfügung. Die Nordpfalz ist durch die seit 2004 geschlossene A 63 (Kaiserslautern–Mainz) angebunden. Der vierspurige Ausbau der B 10 zwischen Pirmasens und Landau nach Verzicht auf die A 8 begann um das Jahr 2000.

Die wichtigsten Fernstrecken der Deutschen Bahn verlaufen im Nordosten – die Verbindung Mannheim–Ludwigshafen–Mainz–Köln – sowie von West nach Ost quer durch die Pfalz – die Pfälzische Ludwigsbahn auf der Strecke Saarbrücken–Kaiserslautern–Ludwigshafen–Mannheim.

Das größte Luftverkehrsaufkommen in der Pfalz besitzt der Flugplatz Zweibrücken, der bis 1991 verschiedenen westlichen Staaten als Militärflugplatz diente und eine 2950 Meter lange Start- und Landebahn aufweist. Seit 2006 findet dort Linien- und Charterverkehr statt, eine neue Abfertigungshalle wurde 2007 in Betrieb genommen.

Kultur[Bearbeiten]

Bekenntnis zur Pfalz auf einem Auto

Kulturell kann die Pfalz nicht eindeutig eingegrenzt werden. Die heutigen geographischen Grenzen kamen im Wesentlichen 1815/16 zustande (s. Abschnitt Geschichte), davor gab es „die Pfalz“ nicht. Eine pfälzische Identität, wie sie noch heute fortbesteht, entwickelte sich erst nachträglich mit Blick auf die vom Wiener Kongress geschaffenen „vollendeten Tatsachen“.[18] So sind etwa die Grenzen der pfälzischen Dialekte (vergleiche Pfälzische Dialekte, Rheinfränkische Dialekte, Kurpfälzische Dialekte) ebenso wie diejenigen anderer Kulturgüter unter Umständen weiter zu ziehen.

Bevölkerung[Bearbeiten]

Die alteingesessenen Pfälzer, die auf humorvolle Art gerne als „Pälzer Krischer“ bezeichnet werden oder sich auch selbst so nennen, gelten als ein „unverfälschter“ Menschenschlag. Ihnen wird persönliche Offenheit, natürliche Neugier und Geselligkeit nachgesagt, aber auch Direktheit und Dickköpfigkeit. Als wichtige Eigenschaft sei die sprichwörtliche Pfälzer Gemütlichkeit genannt – man setzt sich gerne zusammen an einen Tisch und speist und trinkt gemeinsam. Konsumwein wird traditionell aus Schoppengläsern getrunken, die eine Kapazität von einem halben Liter haben. Oft handelt es sich dabei um das traditionelle Pfälzer „Dubbeglas“, ein konisches Trinkgefäß mit Eindellungen, das nicht so leicht aus der Hand rutscht. In beschaulicher Runde, etwa auf dem Dürkheimer Wurstmarkt oder anderen Weinfesten, ist es nicht unüblich, dass der Schoppen reihum gereicht wird. Der letzte gemeinsam getrunkene Schoppen, bevor man nach Hause geht (bevor man sich "trollt") wird als "Trollschoppen" bezeichnet. (Allerdings wird in jüngerer Zeit häufig unter "Trollschoppen" auch eine Mischung aus halb Sekt, halb Wein verstanden.)

Pfälzer werden eher als konservativ-liberal und tolerant angesehen. Wenn allerdings etwas nicht so läuft, wie es soll, können auch mal die „Donnerkeile“ fliegen – Dunnerkeidel ist ein gebräuchlicher pfälzischer Fluch. So waren Pfälzer maßgeblich am Bauernkrieg (1525), am Hambacher Fest (1832) und an der Märzrevolution (1848) beteiligt. Auf Grund der beiden letztgenannten Ereignisse gilt die Pfalz auch als ein Stammland der frühen deutschen National- und Demokratiebewegung. Andererseits hat die Pfalz als deutsches Grenzgebiet Jahrhunderte hindurch immer wieder Heimsuchungen durch Kriege erfahren, was wohl auch zu dem engen Zusammenhalt der Pfälzer geführt hat. Während noch in den 1920er und 30er Jahren trotz dieser demokratischen Tradition die Verbitterung über die französische Besatzungsherrschaft und die wirtschaftlichen Probleme zu großen Wahlerfolgen der Nationalsozialisten führten, wurde die Pfalz nach 1945 zu einem Vorreiter der deutsch-französischen Aussöhnung und der europäischen Integration.

Für den Typus des pfälzischen Politikers, der stets nahe an den Problemen der „kleinen Leute“ ist, aber gerne auch als provinziell verspottet wird, stehen in der Bundesrepublik u. a. Helmut Kohl und Kurt Beck.

Für die genealogische Aufarbeitung des Pfälzer Raumes engagiert sich u. a. der Verein Pfälzisch-Rheinische Familienkunde.

Sprache[Bearbeiten]

Hauptartikel: Pfälzische Dialekte
Gaststätte an der Deutschen Weinstraße

Die pfälzischen Dialekte gehören zu den westmitteldeutschen, genauer rheinfränkischen Mundarten und sind noch weit verbreitet. Um ihre Bewahrung bemühen sich die Pfälzer Mundartdichter, die regelmäßig in vier landesweiten Wettbewerben um Preise kämpfen: in Bockenheim, Dannstadt, Gonbach und Herschberg. Während der französischen Zeit um 1800 gingen zahlreiche Ausdrücke aus dem Nachbarland in den pfälzischen Wortschatz über, die heute noch in der Mundart lebendig sind. Als Beispiele seien genannt – alle auf der ersten Silbe betont – „Trottwa“ (trottoir, Gehweg), „Barreblee“ (parapluie, Regenschirm) oder „Schässlong“ (chaiselongue, Sofa).

Musik[Bearbeiten]

Als inoffizielle Hymne der Region gilt ein 1869 entstandenes hochdeutsches Gedicht von Eduard Jost, das 1877 als Pfälzerlied vertont wurde. Zahlreiche weitere, nach wie vor gerne gesungene mundartliche Schlager stammen aus der Feder des im Jahr 2000 verstorbenen Mundartdichters Kurt Dehn, dessen humorvolles Werk der Schönheit der Pfalz und der Lebensfreude ihrer Bewohner gewidmet ist. Seit den 1980er Jahren setzt die regionale Musik insgesamt wieder vermehrt auf Texte in pfälzischer Mundart. Die Musik ist häufig rockig, oft bestehen die Gruppen nur aus Gitarristen und Sängern.

Besonders auf den zahlreichen Weinfesten rund um die Deutsche Weinstraße und unter heimatorientierten Jugendlichen sind Bands wie Grabowsky und die Anonyme Giddarischde beliebt. Letztere haben die Mundarthymne Palzlied verfasst, die sich auf das oben genannte hochdeutsche Lied bezieht. Die Musik der Gruppe Reinig, Braun + Böhm wurzelt in der Folkmusik und wird bereichert durch Elemente aus Chanson, Blues, Rock ’n’ Roll und Kammermusik. Die Band Blues Himmel um Michael Wack spielt Eigenkompositionen im pfälzischen Dialekt.[19]

Einer der bedeutendsten Gesangskünstler aus der Pfalz war der in Kusel geborene lyrische Tenor Fritz Wunderlich (1930–1966).

Bildende Kunst[Bearbeiten]

Max Slevogt, Pfalzmaler
(1917 von Emil Orlik)

Die Landschaften und Bauwerke der Pfalz, besonders die Rebenhügel entlang der Weinstraße und die Burgen des Pfälzerwaldes, haben eine Reihe von Malern und anderen Künstlern inspiriert. Viele von ihnen haben in ihren Werken die Schönheiten und das Lebensgefühl in der Pfalz vermittelt. In der Liste der Bildenden Künstler in Rheinland-Pfalz sind diejenigen enthalten, die aus der Pfalz stammen oder diese zur Wahlheimat erkoren haben. Näheres hierzu vermittelt beispielsweise das Werk Im Licht der Pfalz von Clemens Jöckle.[20]

In den Jahren 2009 und 2010 erregte ein Strafprozess Aufsehen, in dem es um den Diebstahl von rund 400 Werken – überwiegend Grafiken, Skizzen und Zeichnungen – sowie von persönlichen Dingen aus dem Nachlass des Impressionisten Max Slevogt (1869–1932) ging, der als einer der bedeutendsten Pfalzmaler gilt. Eine Vertrauensperson der betagten Erben des Künstlers hatte sich die Wertgegenstände im Schätzwert von 1,5 Millionen Euro nach und nach angeeignet und wurde rechtskräftig zu drei Jahren und vier Monaten Haft verurteilt. Die fast vollzählig sichergestellten Werke sollen in der Max-Slevogt-Galerie, die sich in der historischen Villa Ludwigshöhe bei Edenkoben befindet, mit den anderen Werken des Künstlers zusammengeführt werden.[21]

Küche[Bearbeiten]

Hauptartikel: Pfälzer Küche
Läwwerknepp mit Sauerkraut, hier mit Brot und Wildkräutern als Dekoration

Die traditionelle Pfälzer Küche ist teilweise recht deftig und umfasst u. a. grobe Bratwürste, Saumagen, „Läwwerknepp“, „Handkees mit Musik“ (Handkäse mit Zwiebeln, Kümmel, Essig und Öl) sowie „Flääschknepp“ (in heißem Wasser gegarte Fleischklöße), die typischerweise mit Meerrettichsoße, Sauerkraut oder Weinknorzen, einer besonderen Art Roggenbrötchen, serviert werden. Legendär sind die „Gebreedelde“, die Pfälzer Bratkartoffeln, die häufig mit Majoran gewürzt und mit Speckstückchen oder Leberwurst angereichert werden. Auch „Grumbeere (oder: Gequellde) mit weißem Kees“ (Pellkartoffeln mit Quark) sind in der Pfalz ein beliebtes Gericht, ebenso Reibekuchen unter der Bezeichnung „Grumbeerpannekuche“. Als kleine Stärkung, etwa bei der Arbeit im Wingert oder auf einem Ausflug, gelten Weck, Worscht un Woi, also Brötchen, Fleischwurst und Wein. Backwaren sind z. B. Damp(f)nudle, die üblicherweise mit Weinsoße gereicht werden, Quetschekuche, der mit salziger Grumbeersupp gegessen wird, und Kärscheplotzer.

In den letzten Jahrzehnten hat, vor allem in der Vorder- und Südpfalz, die Gastronomie einen großen Aufschwung erlebt. Dabei spielt sicherlich die Nähe des Elsass eine Rolle und so gibt es inzwischen weit verbreitet auch in der Pfalz den Flammkuchen. Da in der Pfalz auch in immer größerem Maße Kastanien und Feigen geerntet werden, haben diese Produkte auf vielfache Weise Eingang in eine "südländische" Variante der Pfälzer Küche gefunden.

Sport[Bearbeiten]

Fritz-Walter-Stadion mit dem Logo des 1. FC Kaiserslautern
Fritz Walter, 1954 Fußball-Weltmeister

Es gibt namhafte Sportler, die aus der Pfalz stammen oder dort heimisch geworden sind. Als Beispiele aufgeführt seien die Fußballer Fritz und Ottmar Walter, Horst Eckel, Werner Liebrich sowie Werner Kohlmeyer, alle Mitglieder der Weltmeisterelf von 1954, Hans-Peter Briegel, Europameister 1980, Jürgen Kohler, Weltmeister 1990, und Miroslav Klose, Weltmeister 2014. Der beinamputierte Leichtathlet Wojtek Czyz gewann bei Paralympics sowie Welt- und Europameisterschaften mehr als ein Dutzend Goldmedaillen, der Weitspringer Christian Reif wurde 2010 Europameister mit 8,47 Meter und der Stabhochspringer Raphael Holzdeppe wurde 2013 Weltmeister in seiner Disziplin. Populär waren in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts der Ringer Wilfried Dietrich und der Boxer Karl Mildenberger.

Die Heimatverbundenheit der Pfälzer äußert sich vor allem in der Beziehung zu dem Fußballclub 1. FC Kaiserslautern, der viermal die Deutsche Meisterschaft gewann, und seinen aus der gesamten Region kommenden Anhängern. Das Fritz-Walter-Stadion auf dem Betzenberg in Kaiserslautern ist die bekannteste Sportstätte der Pfalz.

Bedeutende Pfälzer[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  •  Kurt Baumann: Von Geschichte und Menschen der Pfalz. Ausgewählte Aufsätze von Kurt Baumann. Band 73, Veröffentlichungen der Pfälzischen Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften, Speyer 1984.
  •  Kurt Baumann und Paul Stroh: 1870. Diesseits und jenseits der Grenze. Verlag Arbogast, Otterbach, Kaiserslautern 1976.
  •  Michael Geiger, Günter Preuß und Karl-Heinz Rothenberger (Hrsg.): Pfälzische Landeskunde. Beiträge zu Geographie, Biologie, Volkskunde und Geschichte. 3 Bände, Historisches Seminar der Universität Landau, Landau in der Pfalz 1981.
  •  Historisches Museum der Pfalz, 67346 Speyer (Hrsg.): Königreich Pfalz (Magazin zur Ausstellung). Speyer 2013, ISBN 978-3-930239-24-5.
  •  Hansjörg Gruber: Die Entwicklung der pfälzischen Wirtschaft 1816–1834 unter besonderer Berücksichtigung der Zollverhältnisse. In: Veröffentlichungen des Instituts für Landeskunde. Band 6, Saarbrücken 1962, ISBN 978-3-923877-06-5.
  •  Sabine Kienitz: Die französische Sprachenpolitik in der besetzten Pfalz 1918–1926. In: Mathias Beer, Dietrich Beyrau, Cornelia Rauh-Kühne (Hrsg.): Deutschsein als Grenzerfahrung. Minderheitenpolitik in Europa zwischen 1914 und 1950. Klartext Verlag, Essen 2009, ISBN 978-3-8375-0097-4.
  •  Armin Kohnle: Kleine Geschichte der Kurpfalz. G. Braun Buchverlag, Karlsruhe 4. Aufl. 2011, ISBN 978-3-7650-8329-7.
  •  Michael Konrad: Saach blooß. Geheimnisse des Pfälzischen. Rheinpfalz Verlag, Ludwigshafen am Rhein 2006, ISBN 3-937752-02-1 (drei Folgebände zwischen 2007 und 2012).
  •  Hans Erich Kubach: Die Pfalz. Reihe Deutsche Lande – Deutsche Kunst. 2 Auflage. München, Berlin 1966.
  •  Karl Moersch: Geschichte der Pfalz, Von den Anfängen bis ins 19. Jahrhundert. Pfälzische Verlagsanstalt, Landau in der Pfalz 1987, ISBN 3-87629-121-6.
  •  K. H. Rothenberger, K. Scherer, F. Staab, J. Keddigkeit (Hrsg.): Pfälzische Geschichte. Band 1 und 2, Institut für pfälzische Geschichte und Volkskunde, Kaiserslautern 2002, ISBN 3-927754-43-9.
  •  Ansgar und Stefanie Schmitz-Veltlin: Pfalz. 2. Auflage. Michael Müller Verlag, Erlangen 2011, ISBN 978-3-89953-629-4 (Das Reisebuch zur Pfalz).
  •  Johann Christoph Wagner: Der Pfaltz am Rhein Staat- Land- Staedt- und Geschicht-Spiegel. Verlegt bei Koppmayer, Augsburg 1690 (Online bei uni-mannheim.de).
  •  Hannes Ziegler: Pfälzer Geschichte, Von den Anfängen bis in die Gegenwart. pro MESSAGE, Ludwigshafen 2011, ISBN 978-3-934845-32-9.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Pfalz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wikivoyage: Pfalz – Reiseführer
 Wikisource: Pfalz – Quellen und Volltexte
 Wikisource: Topographia Palatinatus Rheni – Quellen und Volltexte

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Pamina-Rheinpark
  2. SWR-Fernsehen, Reihe Fahr mal hin: Die Toskana der Pfalz – Rund um Bad Dürkheim. 15. Juli 2008, abgerufen am 16. August 2010.
  3. Institut für Fränkisch-Pfälzische Geschichte und Landeskunde an der Universität Heidelberg: Karte der Kurpfalz. Abgerufen am 23. März 2008.
  4.  Astrid von Schlachta: Gefahr oder Segen? Die Täufer in der politischen Kommunikation. Göttingen 2009, S. 427.
  5. a b  Karl Stumpp, Landmannschaft der Deutschen aus Russland (Hrsg.): Die Auswanderung aus Deutschland nach Russland in den Jahren 1763–1862. 9. Auflage. 2009, S. 90.
  6. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBeresan District Odessa Newsletter. Juni 1996, S. 4 f., abgerufen am 30. Dezember 2013 (PDF; 471 kB, englisch).
  7. Alfred Eisfeld: 200 Jahre Ansiedlung der Deutschen im Schwarzmeergebiet. Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, S. 5, 17, abgerufen am 30. Dezember 2013 (PDF; 2,0 MB).
  8. Das Ansiedlungsmanifest von Alexander I. migrationsmuseum.it, 20. Februar 1804, abgerufen am 30. Dezember 2013.
  9. Adam Sahrmann: Pfalz oder Salzburg? Geschichte des territorialen Ausgleichs zwischen Bayern und Österreich von 1813–1819. München und Berlin 1921.
  10. Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit: Die Besatzung der Rheinlande nach der Französischen Revolution. In: Themenheft 02/2006. Einsichten und Perspektiven, Bayerische Zeitschrift für Politik und Geschichte, abgerufen am 6. April 2008.
  11. Wilhelm Volkert, Richard Bauer: Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. München 1983, S. 38.
  12. Vorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatHeiner Haan: Bayern und die Pfalz 1816–1870. In: 7. Forschungsbericht. Universität Regensburg, 1994–1997, abgerufen am 23. März 2008.
  13. Helmut Schmahl: Kreissler-/Chrysler-Forschung. Abgerufen am 5. März 2012.
  14. Helmut Gembries: Französische Besetzung der Pfalz, 1918/19–1930. Historisches Lexikon Bayerns, 9. Februar 2010, abgerufen am 7. Juni 2010.
  15. Staatsvertrag: Staatsvertrag zwischen den Ländern Baden-Württemberg, Hessen und Rheinland-Pfalz über die Zusammenarbeit bei der Raumordnung und Weiterentwicklung im Rhein-Neckar-Gebiet. Metropolregion Rhein-Neckar, 26. Juli 2005, abgerufen am 13. Dezember 2012 (PDF; 224 kB).
  16. Rhein-Zeitung vom 27. Januar 2013
  17. Wormser Zeitung vom 18. Januar 2013
  18. Celia Applegate: Zwischen Heimat und Nation: Die pfälzische Identität im 19. und 20. Jahrhundert. Deutsch von Susanne Hagemann, Bezirksverband Pfalz, Institut für pfälzische Geschichte, 2007 (Übersetzung von A Nation of Provincials. University of California Press, 1990); insbes. Kap. 1 und 2.
  19. Blues Himmel: Offizielle Webpräsenz. Abgerufen am 30. Juni 2012.
  20.  Clemens Jöckle: Im Licht der Pfalz. Über die Entdeckung der Pfalz als Mallandschaft. In: Karl-Friedrich Geißler u. a. (Hrsg.): Die Pfalz macht Spaß. Verlag K. F. Geißler, Edenkoben 1998, ISBN 3-933086-12-4, S. 82–87.
  21. Die Rheinpfalz, Ludwigshafen: Urteil im Slevogt-Prozess bestätigt, 30. September 2010.