Rémy Di Gregorio

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Rémy Di Gregorio bei der Tour de l'Ain 2014

Rémy Di Gregorio (* 31. Juli 1985 in Marseille) ist ein französischer Radrennfahrer.

Karriere[Bearbeiten]

Rémy Di Gregorio wurde 2003 französischer Juniorenmeister im Zeitfahren. Außerdem gewann er im selben Jahr noch eine Etappe bei der Junioren-Niedersachsen-Rundfahrt. Sein Profidebut gab er 2005 bei dem französischen Radsport-Team La Française des Jeux. Seinen ersten Profierfolg feierte er bei der Tour de l’Avenir 2006 mit einem Etappensieg auf der achten Etappe vor Philip Deignan und Matthieu Sprick. 2011 wechselte er zu Astana, in der darauffolgenden Saison zu Cofidis. Seine Spezialität sind Berge.

Di Gregorio wurde am 1. Ruhetag der Tour de France 2012 in seinem Team-Hotel in Bourg-en-Bresse von der französischen Polizei verhaftet. Dies geschah auf Anweisung des Richters Annaïck Le Goff aus Marseille, der seit 2011 in Sachen Doping gegen Di Gregorio ermittelte.[1] Hierauf wurde er von seinem Team Cofidis entlassen. Nachdem Di Gregorio im Frühjahr 2013 vom Court of Appeal in Aix vom Vorwurf des Dopings freigesprochen wurde, da die verdächtigen Substanzen lediglich Vitamine waren, drohte er sein ehemaliges Team zu verklagen.[2] Cofidis erklärte, die Entlassung sei gerechtfertigt gewesen, da Di Gregorio entgegen den Teamregeln ohne Erlaubnis mit externen Medizinern zusammengearbeitet habe.[3]

Erfolge[Bearbeiten]

2006

2008

2011

2012
2013
2014

Platzierung bei den Grand Tours[Bearbeiten]

Grand Tour 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013
Pink jersey Giro
Yellow jersey Tour DNF 59 78 39 WD
golden jersey Vuelta 80 51 21

Teams[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rémy Di Gregorio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. CN: Di Grégorio arrested at Tour de France. Cofidis hotel raided. cyclingnews, 10. Juli 2012, abgerufen am 10. Juli 2012 (englisch).
  2. cyclingnews.com vom 9. April 2013: Di Gregorio cleared to race and threatens to sue Cofidis
  3. cyclingnews.com vom 10. April 2013: Cofidis respond to Di Gregorio's claims of innocence