Raffelsbrand

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Raffelsbrand
Gemeinde Hürtgenwald
Koordinaten: 50° 42′ N, 6° 19′ O50.76.3166666666667500Koordinaten: 50° 42′ 0″ N, 6° 19′ 0″ O
Höhe: 500 m ü. NN
Fläche: (mit Vossenack:)
25,92 km²dep1
Einwohner: 153 (1. Juli 2009)
Postleitzahl: 52393
Vorwahl: 02429

Raffelsbrand ist ein Ortsteil der Gemeinde Hürtgenwald im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Der Ort liegt in der Rureifel und im Naturpark Nordeifel in der Eifel. Nachbarorte sind Lammersdorf, Zweifall, Vossenack und Simonskall. Von Raffelsbrand aus kann man weit in die Kölner Bucht und die Zülpicher Börde sehen.

Der Ort besteht aus einer u-förmigen Ringstraße, an die 31 Bauernhöfe gebaut wurden, die heute aber nicht mehr alle bewirtschaftet werden.

[Bearbeiten] Verkehr

Am Ort vorbei führt die Bundesstraße 399. Busse der RVE fahren mit den Linien 286 und 86 den Ort an. Der Ort selbst hat keinen Durchgangsverkehr.

[Bearbeiten] Sehenswertes

In Raffelsbrand gibt es den ersten Bodenlehrpfad in Nordrhein-Westfalen. Er wurde am 13. Juni 2003 von der damaligen Landes-Umweltministerin Bärbel Höhn eröffnet.

→ Siehe auch Liste der Baudenkmäler in Hürtgenwald

[Bearbeiten] Sonstiges

  • Raffelsbrand gehörte bis zum 31. Dezember 1971 zum Kreis Monschau. Im Rahmen der kommunalen Neugliederung (Aachen-Gesetz) entstand die Gemeinde Hürtgenwald in ihrer jetzigen Größe am 1. Januar 1972.
  • Im Ort befindet sich das Jugendwaldheim Raffelsbrand des Landesbetriebes Wald und Holz NRW.
  • Am 6. November 1964 besuchte der damalige Bundespräsident Heinrich Lübke die neugeschaffene Siedlung Raffelsbrand.
  • Bei den Kämpfen im Hürtgenwald im Zweiten Weltkrieg wurde der Wald so zerstört, dass er nicht mehr aufgeforstet werden konnte und landwirtschaftliche Flächen um Raffelsbrand entstanden.

[Bearbeiten] Weblinks

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