Ralf Zumdick

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Ralf Zumdick
Spielerinformationen
Geburtstag 10. Mai 1958
Geburtsort MünsterDeutschland
Größe 188 cm
Position Tor
Vereine als Aktiver
Jahre Verein Spiele (Tore)1
1980–1981
1981–1995
Preußen Münster
VfL Bochum
20 (0)
283 (1)
Nationalmannschaft
1983–1987 Olympia-Auswahlmannschaft 3 (0)
Stationen als Trainer
1995–1999
1999–2001
2003
2003
2003–2007
2007–2008
2009–2010
2010–2011
2011
2013
2013–
VfL Bochum (Co-Trainer)
VfL Bochum
Asante Kotoko
Ghana
Hamburger SV (Co-Trainer)
Borussia Dortmund (Co-Trainer)
Gençlerbirliği Ankara (Co-Trainer)
Gençlerbirliği Ankara
Persepolis Teheran (interim)
DJK TuS Hordel (interim)
Ferencváros Budapest
1 Angegeben sind nur Liga-Spiele.

Ralf Zumdick (* 10. Mai 1958 in Münster) ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger Fußballspieler.

Karriere[Bearbeiten]

Zumdick (Spitzname "Katze") begann seine Karriere in seiner Heimatstadt beim SC Preußen Münster, bevor er 1981 zum VfL Bochum wechselte. Unter Trainer Rolf Schafstall entwickelte sich Zumdick zum Stammspieler und stand zwischenzeitlich kurz vor dem Sprung in die deutsche Nationalmannschaft. Sein größter Erfolg war das Erreichen des Endspiels im DFB-Pokal 1988, das seine Mannschaft durch ein Freistoßtor von Lajos Detari mit 0:1 gegen Eintracht Frankfurt verlor.

Im Jahr 1995 beendete Zumdick seine aktive Karriere und wechselte in den Trainerstab des VfL Bochum. Unter den Trainern Klaus Toppmöller, Ernst Middendorp und Bernard Dietz assistierte Zumdick als Co-Trainer, bevor er im Dezember 1999 selbst das Cheftrainer-Amt übernahm.

In dieser Saison gelang Zumdick mit dem VfL die Rückkehr in die 1. Bundesliga. In der folgenden Bundesliga-Spielzeit 2000/01 wurde Zumdick jedoch am 12. Februar 2001 beurlaubt und von Rolf Schafstall abgelöst, der den Abstieg jedoch auch nicht verhindern konnte.

Zumdick, der sich nebenbei ein zweites Standbein als Inhaber einer Indoor-Fußballhalle in Bochum schuf, arbeitete in der Folge als Trainer beim ghanaischen Klub Asante Kotoko. Später trainierte er die ghanaische Nationalmannschaft, sowie das jüngere Olympiateam von Ghana. Im Dezember 2003 verpflichtete der Hamburger SV Ralf Zumdick als Co-Trainer für seine Bundesliga-Mannschaft. Auf dieser Position arbeitete Zumdick zuletzt gemeinsam mit Ronny Teuber als Assistent von Cheftrainer Thomas Doll. Am 31. Januar 2007 trennte sich der Verein vom gesamten Trainerstab, nachdem der HSV in der Bundesliga auf den letzten Platz gerutscht war.

Zumdick arbeitete außerdem als Co-Trainer von Thomas Doll - vom 13. März 2007 bis zum Saisonende 2008 bei Borussia Dortmund und ab Beginn der Saison 2009/10 auch bei Gençlerbirliği Ankara. Am 21. Oktober 2010 gab der Verein die Entlassung von Doll bekannt. Zumdick übernahm daraufhin den Trainerposten bis zum 25. April 2011, als man sich im beiderseitigen Einvernehmen trennte.[1]

Im August 2011 trat Zumdick eine Tätigkeit als sportlicher Direktor beim iranischen Spitzenklub Persepolis FC Teheran an.[2] Im Dezember 2011 übernahm er für einige Tage als Interimscoach das Training des Klubs. Im April 2012 beendete er dort seine Tätigkeit.[3]

Anfang Juli 2012 übernahm er für drei Monate die Leitung des VDV-Trainingscamp für vertragslose Fußballer und Rekonvaleszenten.[4]

Am 19. Dezember 2013 wurde er erneut neben Doll Co-Trainer des ungarischen Erstligisten Ferencváros Budapest.[5]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. kicker.de: Zumdick nicht mehr Coach bei Gençlerbirliği, 26. April 2011, abgerufen am 27. April 2011
  2. ralf-zumdick.de: Ralf Zumdick wird technischer Direktor beim iranischen Spitzenklub Perspolis, abgerufen am 8. September 2011
  3. Interview mit Ralf Zumdick über seine Karriere auf 11freunde.de
  4. transfermarkt.de: «Katze» Zumdick leitet VDV-Trainingscamp , 6. Juli 2012, abgerufen am 6. Juli 2012
  5. blikk.hu: Doll munkára kész, 5. Januar 2014, abgerufen am 5. Januar 2014