René Tinner

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René Tinner (* 18. Februar 1953 in St. Gallen) ist ein Schweizer Musikproduzent und Tonmeister, der mit renommierten Künstlern aller Couleur zusammenarbeitet und über 200 Studio Alben und diverse Live-Auftritte produzierte. Anfang der 1970er Jahre arbeitete René Tinner in London und tourte unter anderem mit dem Glam-Rocker Gary Glitter. 1977 experimentierte Tinner in New York zusammen mit Lou Reed an Kunstkopf-Stereo Aufnahmen. In den USA arbeitete er unter anderem als Tonmeister für Ry Cooder. Die von dem Stockhausen Schüler Irmin Schmidt für Wim Wenders komponierte Filmmusik ist von René Tinner produziert.

Ab 1978 bis 2007 leitete René Tinner das legendäre Can-Studio (ein ehemaliger Kinosaal) in Weilerswist bei Köln, welches zuvor Probe- und Aufnahmeraum der Kölner Band Can war. Er produzierte dort unter anderem Maloo, KFC, Joachim Witt, Trio, Holger Czukay, Die Krupps, Floyd George, Julian Dawson, Marius Müller-Westernhagen, Helen Schneider, Fury in the Slaughterhouse, Jule Neigel Band und Kreisler. Auch Jim Capaldi's Album "living on the outside" produzierte er 2001 im Can-Studio.

2007 wurde das Can-Studio in das deutsche rock'n popmuseum in Gronau integriert. Mit der Ausstellung Can: Das Studio - Magie und Technik einer Band wurde das immer noch komplett funktionstüchtige Studio in Anwesenheit der Can-Bandmitglieder und René Tinner am 9. November 2007 eröffnet [1].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Meldung zum Umzug des Studios in das Rock-Museum Gronau auf drumsundpercussion.de, abgerufen 6. Mai 2008

Weblinks[Bearbeiten]