Rheinkalk

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Rheinkalk GmbH
Logo von Rheinkalk Rheinkalk-Hauptverwaltung, Wülfrath. Architekt: Eike Becker
Rechtsform GmbH
Gründung 1999
Sitz Wülfrath, Deutschland

Leitung

  • Olivier Drevon
  • Michael Liell
  • Burkhard Naffin
Mitarbeiter 898 (2006)[1]
Umsatz 292,97 Mio. (2006)[1]
Branche Baustoffe
Website www.rheinkalk.de
Kalksteinbruch und See, im Hintergrund links und rechts die Werksgebäude Flandersbach
Rheinkalk-Bruch Rösenbeck

Rheinkalk ist eine Unternehmensgruppe, die 1999 aus der Zusammenführung der Rheinischen Kalksteinwerke in Wülfrath und der Rheinisch-Westfälischen Kalkwerke AG (RWK Kalk AG) in Wuppertal-Dornap entstand. Es gehört zur belgischen Lhoist-Gruppe, dem weltgrößten Hersteller von Kalk- und Dolomit-Erzeugnissen. Sitz des Unternehmens ist Wülfrath im Regierungsbezirk Düsseldorf.

Geschichte[Bearbeiten]

Die RWK Kalk AG war 1887 von Wilhelm Schüller, Anton Winter und der Gewerkschaft Maximilian gegründet worden. An ihr beteiligte sich Lhoist 1993.

Die Rheinischen Kalksteinwerke in Wülfrath waren 1903 von August Thyssen gegründet worden, um sich Kalkvorkommen für die Stahlproduktion zu sichern. Lhoist übernahm das Unternehmen 1997.[2]

Konzernstruktur[Bearbeiten]

Zur Gruppe zählen:

Das Werk Flandersbach der Rheinkalk-Gruppe ist das größte Kalkwerk Europas. Allein hier werden jährlich rund 7,5 Mio. t Kalkstein gefördert und gebrannt. Die Öfen im Werk Flandersbach werden mit Kohlenstaub, Gas und Ersatzbrennstoffen betrieben. Der produzierte Kalk wird größtenteils auf der Schiene über die Angertalbahn transportiert.

Der Bedarf an Kalk besteht in vielen Bereichen der Industrie (zum Beispiel Stahlerzeugung, Bauindustrie, Papierindustrie) und der Landwirtschaft.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Rheinkalk – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. a b Elektronischer Bundesanzeiger, 15. April 2008, Jahresabschluss zum 31. Dezember 2006
  2. Eine Aktie der Firma von 1921 vermerkt: "Produktion von Rohkalkstein für die Verhüttung von Eisenerzen; Weißkalk in Stücken für die Rohstahlerzeugung usw. Gegründet am 9. Juli 1887. Gründung als "Dornap-Angerthaler AG für Kalkstein und Kalkindustrie". 1888 Änderung der Firma in Rheinisch-Westfälische Kalkwerke."-- Beteiligungen 1943: 1. Westdeutsche Kalk- und Portlandzement-Werke AG, Köln. 2. Trierer Kalk- und Dolomitwerke AG, Wellen (Bez. Trier) u.v.a. -- Großaktionäre (1943): 1. Vereinigte Stahlwerke AG, Düsseldorf (59,7 %); 2. Hoesch AG, Dortmund (25,6 %)