Rob Roy (Walter Scott)

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Rob Roy ist ein Roman von Walter Scott und handelt von Frank Osbaldistone, dem Sohn eines englischen Kaufmanns, der sich in die schottischen Highlands aufmacht. Der schottische Volksheld Rob Roy, nach dem das Buch benannt ist, kommt in dem Roman verschiedene Male vor, ist allerdings nicht die Hauptperson (tatsächlich spielt die Handlung bis zur Mitte des Buches nicht in Schottland).

Die Handlung des Romans spielt zur Zeit des ersten Jakobitenaufstandes The Fifteen. Sie wird als unzusammenhängend kritisiert, besonders das Ende erscheint sehr übereilt. Kritiker zeigten sich enttäuscht, dass Rob Roy nicht eindrucksvoller dargestellt wird. Das Buch hat aber ansonsten eine generell positive Kritik erhalten.

Rob Roy wurde im Frühjahr 1817 geschrieben und im selben Jahr an dem schottischen Festtag Hogmanay veröffentlicht. Wie der Roman Waverley wurde das Buch anonym veröffentlicht und erschien in drei Bänden. Die Nachfrage nach dem Buch war enorm, eine ganze Schiffsladung voller Exemplare wurde von Leith nach London verschifft. Scott besuchte Loch Lomond und die Kathedrale in Glasgow zu Recherchezwecken für den Roman.

Wie in dem gleichnamigen Film basiert der Charakter auf einer wahren Persönlichkeit, die Geschichte ist jedoch reine Fiktion.

Verfilmungen[Bearbeiten]

1995 wurde der gleichnamige Film Rob Roy gedreht. Regie führte Michael Caton-Jones, Schauspieler sind u. a. Liam Neeson, Jessica Lange, John Hurt und Tim Roth. Es handelt sich hierbei allerdings nicht um eine Verfilmung des Buches. Es gibt auch einen Film der Disney-Studios aus dem Jahr 1953 mit einem ähnlichen Titel: Rob Roy, der königliche Rebell (Rob Roy, the Highland Rogue).