Roger Chickering

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Roger Chickering (* 15. August 1942 in San Francisco) ist ein US-amerikanischer Neuzeithistoriker.

Biografie[Bearbeiten]

Roger Chickering studierte an Cornell University, New York, wo er 1964 den B. A. machte, und an der Stanford University, Kalifornien. Dort schloss er 1965 mit dem M. A. ab, 1968 wurde er promoviert und wechselte zur University of Oregon, wo er zuerst als Wissenschaftlicher Assistent, ab 1974 als außerordentlicher Professor tätig war. 1981 wurde zum Ordinarius für Geschichte berufen. Er blieb bis 1994 in Oregon, seitdem ist er Professor für Geschichte am BMW Center for German and European Studies der Georgetown University, Washington, D.C..

1976/1977 verbrachte er ein Semester als Gastprofessor an der Freien Universität Berlin, 1984/1985 an der Universität München. Ein Forschungssemester in Freiburg am MGFA folgte 1991/1992. Roger Chickering spricht sehr gut Deutsch und veröffentlicht seine Bücher teils auch in Deutsch. Sein Arbeitsschwerpunkt ist die europäische Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und die Geschichte des Kaiserreichs. Dabei ist die Biographie des Historikers Karl Lamprecht besonders hervorzuheben.

Schriften[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Gerd Krumeich: Totaler Einsatz. Roger Chickerings Gesamtdarstellung des ersten Weltkriegs. Rezension: R. Chickering, Das Deutsche Reich und der Erste Weltkrieg. München 2002. In: Süddeutsche Zeitung vom 23. März 2002. Auszüge der Rezension bei perlentaucher.de, abgerufen am 7. August 2010.

Weblinks[Bearbeiten]