Rosenbach
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| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Sachsen | |
| Direktionsbezirk: | Dresden | |
| Landkreis: | Görlitz | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Löbau | |
| Höhe: | 237–350 m ü. NN | |
| Fläche: | 23,5 km² | |
| Einwohner: | 1693 (31. Dez. 2007)[1] | |
| Bevölkerungsdichte: | 72 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 02708 | |
| Vorwahl: | 03585 | |
| Kfz-Kennzeichen: | GR | |
| Gemeindeschlüssel: | 14 6 26 470 | |
| Gemeindegliederung: | 4 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: | Steinbergstraße 1 OT Herwigsdorf 02708 Rosenbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Roland Höhne (CDU) | |
| Lage der Gemeinde Rosenbach im Landkreis Görlitz | ||
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Rosenbach ist eine sächsische Gemeinde im Landkreis Görlitz, die 1994 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Bischdorf und Herwigsdorf entstand.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geografie und Verkehr
Die Gemeinde Rosenbach liegt im südlichen Teil des Landkreises, rund 5 km östlich von Löbau. Die Bundesstraße 6 und die Bahnstrecke Görlitz–Dresden verlaufen nördlich der Gemeinde. Die höchste Erhebung im Gemeindegebiet ist der dominante Rotstein mit 455 m.
[Bearbeiten] Ortsgliederung
Die Ortsteile der Gemeinde sind Bischdorf (sorbisch: Biskopice), Oberbischdorf, Steinberg und Herwigsdorf.
[Bearbeiten] Geschichte
Das Burgwardgebiet Dolgowitz (Dolgawiz) am Rotstein war im 10. Jahrhundert Stammesgebiet der wendischen Milzener, die sich in früheren Zeiten nördlich der bergigen Waldgebiete in den Auelandschaften des lausitzischen Gefildes angesiedelt hatten. Bischdorf und Herwigsdorf wurden von deutschen Kolonisten im 13. Jahrhundert besiedelt. Erste urkundliche Erwähnung fand Bischdorf 1227, Herwigsdorf jedoch erst 1317. Herwigsdorf war Landbesitz des Meißener Bischofs Herwig (1108–1118). Die oberlausitzer Grenzurkunde vom Jahr 1241 nennt in der Umgebung des Burgwards Dolgowitz den Jagdweg zum Hirschberg (Jelenihora), Herwigsdorf ist noch nicht genannt. Der bischöfliche Grundbesitz im Gebiet der Oberlausitz ist im 11. Jahrhundert durch königliche Schenkungen an das Bistum Meißen beurkundet. Jedoch verfügte im 12. und 13. Jahrhundert der böhmische König als Lehnsherr über die Oberherrschaft. Zu Herwigsdorf gehörten vier Rittergüter. Charakteristisch ist die Waldhufenflur längs des Rosenbachs.
Am 1. Januar 1994 schlossen sich die Gemeinden Bischdorf und Herwigsdorf im Zuge der sächsischen Gemeindegebietsreform zur Gemeinde Rosenbach zusammen. Namensgeber ist der gleichnamige Nebenfluss der Spree.
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: In Gold unter blauem Schildhaupt, worin zwei schräggekreuzte Bischofsstäbe, garbenweise zwischen zwei naturfarbenen Eicheln drei grüne Eichenblätter, jeweils mit schwarzem Stiel.
Bedeutung: Die Farben Blau und Gelb sind die traditionellen Farben der Oberlausitz. Die Bischofsstäbe stehen symbolisch für den Ortsteil Bischdorf, die Eicheln und Eichenblätter repräsentieren den Ortsteil Herwigsdorf, in dem eine alte Eiche steht.
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
In und um Rosenbach existieren einige Sehenswürdigkeiten. Dazu gehören:
- der Rotstein mit dem ältesten Naturschutzgebiet Sachsens und einem neuerrichteten Aussichtsturm,
- Reste einer christlichen Kapelle aus dem 10./11. Jahrhundert auf dem Georgenberg,
- eine Kirche aus dem 13. Jahrhundert mit Chorraum und Sterngewölbe in Bischdorf,
- eine Mittelmühle (restaurierte Wassermühle) mit dem ältesten, noch funktionstüchtigen innenliegenden Wasserrad Sachsens (Durchmesser 5 m) in Bischdorf,
- eine 1000-jährige Eiche in Herwigsdorf,
- und eine 1495 geweihte Kirche in Herwigsdorf mit Dachreiterturm, barocker Kanzelaltar, Herrschaftsloge und bemalter Felderdecke aus dem 16. Jahrhundert. In den Jahren 2000 und 2001 wurde die Kirche aufwendig renoviert.
[Bearbeiten] Einzelnachweise
- ↑ Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen: Bevölkerungsentwicklung
[Bearbeiten] Weblinks
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