Krebsbach (Schwarzbach)

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Krebsbach
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BW

Daten
Gewässerkennzahl DE: 2389866
Lage Baden-Württemberg
Landkreis Heilbronn
Neckar-Odenwald-Kreis
Flusssystem Rhein
Abfluss über Schwarzbach → Elsenz → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle östlich von Bad Rappenau-Obergimpern am Waldrand
49° 15′ 30″ N, 9° 4′ 15″ O49.2583333333339.0708333333333278
Quellhöhe ca. 278 m ü. NN[1]
Mündung östlich von Waibstadt von links und Südosten den Schwarzbach49.2998611111118.9208333333333165Koordinaten: 49° 18′ 0″ N, 8° 55′ 15″ O
49° 18′ 0″ N, 8° 55′ 15″ O49.2998611111118.9208333333333165
Mündungshöhe ca. 165 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 113 m
Länge 12,7 km[2]
Einzugsgebiet 34,917 km²[3]

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Der Krebsbach ist ein Bach im Kraichgau im nordwestlichen Baden-Württemberg von fast 13 km Länge, der bei Waibstadt im Rhein-Neckar-Kreis von links und Südosten in den Schwarzbach mündet.

Geographie[Bearbeiten]

Verlauf[Bearbeiten]

Der Krebsbach entspringt gut zwei Kilometer östlich von Bad Rappenau-Obergimpern am Rande eines Waldgebietes Michelhardt („großer Wald“) und fließt ziemlich beständig nach Nordwesten. Dabei durchquert er Obergimpern, Untergimpern, Helmhof und Neckarbischofsheim, und mündet schließlich bei Waibstadt als dessen nach Länge größter, nach Einzugsgebiet zweitgrößter Zufluss in den Schwarzbach.

Zuflüsse[Bearbeiten]

von der Quelle zur Mündung. Gewässerlängen nach den Datensätze der LUBW-FG10, entsprechend Seeflächen nach LUBW-SG10 und Einzugsgebiete nach LUBW-GEZG. Höhen nach dem Höhenlinienbild des Geodatenviewers. Andere Quellen von Daten werden im Einzelfall vermerkt.

Quelle des Krebsbach etwa 2,3 km ostnordöstlich der Ortsmitte von Bad Rappenau-Obergimpern nahe dem nordwestlichen Waldzipfels des Winterlochs auf etwa 278 m ü. NN.

  • Zufluss vom Rand des Wasenwalds, von rechts, 0,785 km.
  • Zufluss vom Rand des Waldgewanns Heidenschlags, von links am Westknick des Bachs vor Obergimpern, 1,234 km.
  • Schlosswiesenbach, von links in Obergimpern an der Schlossstraße, 1,469 km. Im Dorf verdolt.
  • Eselsbach, von rechts kurz danach an der Kirche, 1,163 km. Im Dorf verdolt.
  • Bach durch die Vorklinge, von links zwischen der Talmühle und dem Zementwerk, 1,454 km und 0,773 km².
  • Hasenhäldebach, von rechts am Zementwerk, 1,071 km.
  • Zufluss aus einer Klinge im Hilschart, von links nach dem Zementwerk, 0,874 km.
  • Zufluss aus einer Klinge im Gewann Klingenbrunnen, von links am Ortsanfang von Neckarbischofsheim-Untergimpern, 0,586 km.
  • Grundbach, von links etwas vor dem Krixenberghof am linken Hang, 4,876 km und 5,714 km².
  • Brunnengraben, von rechts kurz vor dem talwärtigen Ortsende von Neckarbischofsheim-Helmhof, 0,433 km.
  • Auengraben, von rechts nach der Deponie in der Aue, 0,339 km.
  • Sternetgraben, von rechts kurz danach, 1,019 km.
  • Klingengraben, von rechts vor dem Bad in der Mitte von Neckarbischofsheim, 1,261 km.
  • Gründleingraben, von rechts nach dem Bad, 1,175 km.
  • Rosenbach, von links am Schlosspark in Neckarbischofsheim, 3,721 km und 6,895 km².
  • Höllentalgraben, von links an der Neckarbischofsheimer Pulvermühle, 1,334 km.
  • Der Michelbach, ein Nebengraben, entsteht rechts des Baches in der breiten Aue, läuft beständig parallel und mündet nach 1,217 km etwas vor dem Krebsbach in dessen weiter Mündungsebene in den Schwarzbach
  • Abgang des Alten Krebsbachs, nach links an der Kläranlage von Waibstadt, 1,76 km. Mündet nach Lauf in der linken Schwarzbach-Aue in der Ortsmitte von Waibstadt.

Mündung des Krebsbachs nach 12,705 km Lauf östlich etwas unterhalb von Neckarbischofsheim-Bernau schon auf der Waibstadter Gemarkung von links und Südosten in den Schwarzbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Krebsbachtal war schon zur Zeit der Römer besiedelt. Die heutige Besiedlung entstand zur Zeit der Franken um das Jahr 500 in Neckarbischofsheim. Ober- und Untergimpern wurden vermutlich zwischen dem 8. und 11. Jahrhundert besiedelt. Helmhof wurde um 1712 von Neckarbischofsheim als Rodungssiedlung am Krebsbach gegründet. Der Lauf des Baches wurde mehrfach verändert, so wurde er im 14. Jahrhundert zum Stadtgraben von Neckarbischofsheim ausgebaut. Er wurde vielfach zum Antrieb von Mühlen (drei Mühlen und ein Sägewerk in Neckarbischofsheim, zwei Mühlen bei Helmhof, Talmühle bei Obergimpern) und als Pferdeschwemme genutzt.

Der Bach trug verschiedene Namen. Er wurde 1561 als Bischofsheimer Bach erwähnt, 1752 als Gimperner Bach, in Neckarbischofsheim wurde der Bach Stadtbach genannt. In jüngerer Zeit wurde er Biegelbach, Wettbach und eben Krebsbach genannt.

Verkehr[Bearbeiten]

Seit 1902 ist das Krebsbachtal über die Krebsbachtalbahn an das Schienennetz angeschlossen. Der reguläre Personenverkehr wurde 2009 eingestellt. Es wird aber an Sonn- und Feiertagen von Juni bis Oktober ein Ausflugsverkehr mit Uerdinger Schienenbussen angeboten.[4]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Nach dem Höhenlinienbild auf dem Geodatenviewer.
  2. Nach LUBW-FG10 (Datensatzeintrag).
  3. Summe der Teileinzugsgebiete nach LUBW-GEZG (Datensatzeinträge).
  4. Mit dem „Uerdinger Schienenbus“ ins Krebsbachtal von Neckarbischofsheim Nord nach Hüffenhardt (PDF; 892 kB) (Version vom 2. Juli 2010 im Internet Archive)

Literatur[Bearbeiten]

  • Neckarbischofsheim 988–1988, hrsg. vom Verein für Heimatpflege, Neckarbischofsheim 1988.

Weblinks[Bearbeiten]

Geodatenviewer des Landesamtes für Geoinformation und Landentwicklung Baden-Württemberg (Hinweise), insbesondere mit den Teilkarten/Layers