Süße Akazie

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Süße Akazie
Acacia-smallii-habit.jpg

Süße Akazie (Vachellia farnesiana)

Systematik
Ordnung: Schmetterlingsblütenartige (Fabales)
Familie: Hülsenfrüchtler (Fabaceae)
Unterfamilie: Mimosengewächse (Mimosoideae)
Tribus: Acacieae
Gattung: Vachellia
Art: Süße Akazie
Wissenschaftlicher Name
Vachellia farnesiana
(L.) Wight & Arn.

Die Süße Akazie (Vachellia farnesiana (L.) Wight & Arn., Syn.: Mimosa farnesiana L., Acacia farnesiana (L.) Willd., Acacia minuta (M.E.Jones) R.M.Beauch., Acacia pinetorum F.J.Herm., Acacia smallii Isely, Pithecellobium minutum M.E.Jones, Vachellia densiflora Alexander ex Small, Vachellia peninsularis Small), auch Cassia, Antillenakazie oder Schwammbaum genannt, ist eine Pflanzenart aus der Gattung Vachellia in der Unterfamilie der Mimosengewächse (Mimosoideae) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae). Diese Art stammt vermutlich aus der Neotropis, ist aber heute in allen tropischen Regionen der Welt mit trockenem Klima zu finden.

Beschreibung[Bearbeiten]

Illustration
Gefiederte Laubblätter, kopfige Blütenstände und Hülsenfrüchte.
Samen

Die Süße Akazie wächst als Strauch oder gelegentlich als kleiner Baum und erreicht Wuchshöhen von 2 bis 3 Meter. Ihr Holz ist hart, feinporig und bräunlich-rot bis gelb. Sie sind stark verzweigt. Die Rinde der Zweige ist unbehaart oder nahezu unbehaart. Die Nebenblätter sind zu 1 bis 5 cm langen Dornen umgebildet, die durch ihre weiße Färbung recht auffällig sind. Auf dem kurzen Blattstiel ist eine kleine Drüse. Die kleinen Laubblätter sind doppeltgefiedert. Die zwei bis sechs Paare Fiedern erster Ordnung bestehen jeweils aus 10 bis 25 Paar Fiederblättchen zweiter Ordnung. Die Fiederblättchen sind bei einer Länge von 3 bis 5 mm linealisch oder linealisch-länglich mit stumpfem oberen Ende. Sie sind fein behaart oder unbehaart, die Hauptrippe liegt nahezu mittig.

In den Blattachseln stehen zu mehreren bündelig zusammen, auf schlanken, behaarten und 2 bis 4 cm langen Blütenstandsschäften die dichten, köpfchenförmigen Blütenstände. Die zwittrigen, duftenden Blüten messen etwa 1 cm im Durchmesser und sind gelb mit doppelter Blütenhülle. Die Kelchblätter sind glockig verwachsen und 1,5 bis 1,8 mm lang. Die Krone ist etwa 2,5 mm lang.

Die zweikammerige, dunkel rostbraune, unbehaarte Hülsenfrucht erscheint angeschwollen und kann gerade oder gebogen sein. Ihre Länge beträgt zwischen 4 und 7 cm, die Breite beträgt 1 cm und mehr. Sie ist mit einem süßen „Fruchtfleisch“ gefüllt. Die vielen Samen stehen in zwei Reihen in der Frucht.

Verbreitung[Bearbeiten]

Verbreitungskarte

Die Süße Akazie ist im tropischen Amerika beheimatet und wächst dort in den südlichen Vereinigten Staaten, Mexiko, Guatemala, Belize bis nach San Salvador und Panama, sowie auf den Westindischen Inseln und auch in Südamerika. In vielen Teilen der Alten Welt ist sie ein Neophyt.

Verwendung[Bearbeiten]

Die tanninhaltigen Früchte und die Rinde werden oftmals als Färbemittel eingesetzt; die Früchte werden oftmals auch zur Herstellung von Tinte verwendet. Aus dem Milchsaft lässt sich ein Klebstoff herstellen. Vor allem in Frankreich werden die Bäume kultiviert, um aus den Blüten einen Grundstoff zur Parfumproduktion herzustellen, der als Cassia bekannt ist.

Quellen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Süße Akazie (Vachellia farnesiana) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien