Sachsen-Römhild

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Sachsen-Römhild (um 1680)

Sachsen-Römhild war ein ernestinisches Herzogtum im südlichen Vorland des Thüringer Waldes, es existierte nur 30 Jahre.

Sachsen-Römhild entstand im Jahre 1680 bei der Erbteilung von Sachsen-Gotha als Erbteil für Heinrich, den vierten Sohn Herzog Ernsts I. "des Frommen" von Sachsen-Gotha (1601–1675) und umfasste das Fürstentum Römhild mit den Ämtern Römhild, Königsberg in Bayern (dieses fiel bereits 1683 an Sachsen-Hildburghausen) und Themar, die Kellerei Behrungen, den Hof zu Milz und die echternschen Lehen.

Nach seinem Tod 1710 wurde es unter folgende Herzogtümer aufgeteilt:

Der Herzog von Sachsen-Römhild hatte keine eigene Landeshoheit; diese hatte der Herzog von Sachsen-Gotha-Altenburg inne (so genannter "Nexus Gothanus"). Seit der Neuordnung der ernestinischen Herzogtümer 1826 gehörte das gesamte ehemalige Territorium des Fürstentums Römhild zu Sachsen-Meiningen.

Fürst:

  1. Heinrich, Herzog von Sachsen-Römhild (1650–1710)