Schneewittchen (2009)

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Filmdaten
Originaltitel Schneewittchen
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 58 Minuten
Stab
Regie Thomas Freundner
Drehbuch Andreas Knaup
Produktion Hans-Werner Honert
Ernst Geyer
Musik J. J. Gerndt
Kamera Patrick Popow
Schnitt Margit Schulz
Besetzung

Schneewittchen ist eine deutsche Märchenverfilmung aus dem Jahr 2009. Sie beruht auf dem gleichnamigen Märchen der Brüder Grimm und entstand im Rahmen der Märchenfilm-Reihe Acht auf einen Streich, die das Erste Deutsche Fernsehen im Weihnachtsprogramm 2009 erstmals ausstrahlte.

Inhaltsverzeichnis

Handlung [Bearbeiten]

Nach dem Tod der Königin nimmt der König sich eine neue Gattin. Seine wunderschöne Tochter Schneewittchen erregt den Neid der eitlen Frau und sie zwingt den Jäger, Schneewittchen in den Wald zu führen und dort zu töten. Der Jäger lässt sie jedoch laufen und Schneewittchen findet im Wald Unterschlupf bei den sieben Zwergen. In ihrem Zauberspiegel sieht die neue Königin, dass Schneewittchen noch lebt und tausend Mal schöner ist als sie selbst. Sie sucht die Stieftochter in Verkleidung auf um sie zu töten, was ihr erst beim dritten Versuch, mit Hilfe eines vergifteten Apfels, gelingt. Ein junger Prinz, der in Schneewittchen verliebt ist, möchte sie in ihrem gläsernen Sarg zu sich mitnehmen. Der Sarg fällt zu Boden und Schneewittchen erwacht wieder zum Leben. Die böse Stiefmutter wird aus dem Schloss gejagt.

Burg Kriebstein

Hintergrund [Bearbeiten]

Die Dreharbeiten fanden im Sommer 2009 unter anderem in der Burg Kriebstein bei Waldheim in Sachsen, in der Baumannshöhle in Rübeland im Landkreis Harz und im Kloster Ilsenburg in Sachsen-Anhalt statt.[1] Produktionsfirmen waren Saxonia Media Filmproduktion und Moviepool. Die Erstausstrahlung war am 25. Dezember 2009. Ein Making-of zum Film wurde in der Reihe Karen in Action gezeigt.

Die zum Zeitpunkt der Dreharbeiten neunzehnjährige Laura Berlin, die zuvor neben der Schulausbildung als Model gearbeitet hatte, tritt mit der Hauptrolle Schneewittchen zum ersten Mal als Schauspielerin im Fernsehen auf.[2] [3] Nach einem Motorradunfall Jörg Schüttaufs mussten die Dreharbeiten zwischenzeitlich verschoben werden.[4] Schüttauf war während des weiteren Drehs aufgrund der erlittenen Verletzung und einer Knieoperation gehbehindert.[5]

Rezeption [Bearbeiten]

Prisma TV Guide nennt die „aufwändig ausgestattete und prominent besetzte Neuverfilmung“ „sehenswert“.[6] Die Fernsehzeitschrift Gong urteilt „Eine bezaubernde Neuverfilmung“ und erteilt als Wertung fünf von sechs möglichen Punkten (sehr gut).[7] Laut Lexikon des Internationalen Films handelt es sich um eine „Kindgerechte Märchenverfilmung, die sich eng an die Vorlage hält.[8]

Das Erste rief seine Zuschauer auf, über die beliebtesten Verfilmungen der Märchen der Brüder Grimm abzustimmen, die innerhalb der Reihe Sechs auf einen Streich in den Jahren 2008 bis 2011 liefen. Dabei gingen bis zum 28. Oktober 2012 rund 10.000 Stimmen ein. Schneewittchen belegte unter den 20 Filmen den fünften Rang.[9]

Auszeichnungen [Bearbeiten]

  • 2010: Preis des russischen Kulturzentrums beim Kinder- und Jugendfilmfestival Art Amphora in Sofia, Bulgarien[10]

Weblinks [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Drehorte, abgefragt am 8. Dezember 2012
  2. Laura Berlin: Prinzessin mit Köpfchen, Sabine Metzger/teleschau – der mediendienst, abgefragt am 25. Dezember 2009
  3. Laura Berlin bei Anja Joos Management, abgefragt am 25. Dezember 2009
  4. Sächsische Zeitung – Nachrichten Döbeln vom 27. Juni 2009
  5. Schneewittchen spielt mit Jörg, Chemnitzer Morgenpost vom abgerufen am 25. August 2009
  6. Prisma online: Schneewittchen, abgefragt am 25. Dezember 2009
  7. Gong Nr. 51/2009
  8. Schneewittchen im Lexikon des Internationalen Films
  9. „Aschenputtel“ gewinnt das Wunschmärchen-Voting, abgerufen am 8. Dezember 2012
  10. "Schneewittchen" ist Preisträger beim Art Amphora Kinder- und Jugendfilmfestival in Bulgarien, Pressemeldung der Bavaria Film vom 7. Oktober 2010