Der gestiefelte Kater (2009)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Filmdaten
Originaltitel Der gestiefelte Kater
Produktionsland Deutschland
Originalsprache Deutsch
Erscheinungsjahr 2009
Länge 59 Minuten
Stab
Regie Christian Theede
Drehbuch Dieter Bongartz,
Leonie Bongartz
Produktion Thorsten Flassnöcker,
Ole Kampovski,
Elke Ried
Musik Peter W. Schmitt
Kamera Simon Schmejkal
Schnitt Martin Rahner
Besetzung

Der gestiefelte Kater ist ein deutscher Märchenfilm aus dem Jahr 2009. Auf dem Grimm'schen Märchen Der gestiefelte Kater basierend, ist er Bestandteil der ARD-Märchenfilmreihe Acht auf einen Streich. Die Erstausstrahlung fand am 25. Dezember 2009 in der ARD statt.

Handlung[Bearbeiten]

Der arme Müller Hinze leidet unter den hohen Steuerforderungen des bösen Zauberers Abbadon. Kurz vor seinem Tod verteilt er das Erbe an seine drei Söhne: Sohn Hermann bekommt die Mühle, Sohn Hubert den Esel und Sohn Hans den Kater Minkus. Zunächst will sich der enttäuschte Hans aus dem Fell des Katers Handschuhe machen lassen, doch dann verspricht Minkus, Hans Glück zu bringen; er bittet Hans lediglich um ein Paar Schuhe. Nachdem er die Schuhe erhalten hat, verwandelt sich Minkus in einen Edelmann.

Wenig später stürmt Abbadon mit seinen drei schwarzen Rittern das Dorf, um den Müller wegen seines Ungehorsams in einen Hund zu verwandeln. Doch da der Müller verstorben ist, verwandelt Abbadon Hubert; dessen beide Brüder sollen später an die Reihe kommen.

In der Zwischenzeit stellt sich Minkus König Otto, dessen Schloss in Lethargie versunken ist, als Gesandter des Grafen Karrabas vor und überbringt dem König einen Sack Rebhühner. Der König freut sich über den Grafen Karrabas als potentiellen Heiratskandidaten für seine Tochter Frieda und schenkt Minkus einen Beutel Dukaten. Mit diesem Geld kann Hans wenig später Abbadon die geforderten Steuern bezahlen.

Minkus erzählt der Prinzessin, dass sein Herr der Graf Karrabas ist, und arrangiert zwischen Frieda und Hans eine Begegnung am See. Die Dorfbewohner instruiert er, das gesamte Land als Besitz des Grafen Karrabas auszugeben. In der Zwischenzeit schleicht sich Minkus auf das Schloss von Abbadon. Er umschmeichelt den eitlen Hexenfürsten, sich in verschiedene Tiere zu verwandeln. Als dieser sich in eine Maus verwandelt, wird er von Minkus gefressen.

Das bis dahin finstere Schloss von Abbadon erstrahlt taghell; und auch Hubert und alle anderen von Abbadon verzauberten Dorfbewohner erhalten ihre ursprüngliche Gestalt zurück. Hans und Frieda heiraten und beziehen Abbadons Schloss, Minkus selbst wird auf Hans' Bitte hin vom König mit einem Ministerposten belohnt.

Hintergrund[Bearbeiten]

Der gestiefelte Kater wurde unter redaktioneller Federführung des NDR in einer Initiative der ARD von Zieglerfilm Köln produziert. Die Dreharbeiten fanden ihre Drehorte in Hamburg und Umgebung: Motive fanden sich in Schloss Güstrow, den historistischen Schlössern Tremsbüttel und Grabau (Innenaufnahmen), dem Spiegelsaal des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg, im Altonaer Volkspark, dem Freilichtmuseum Molfsee und dem Freilichtmuseum am Kiekeberg.[1]

Kritiken[Bearbeiten]

„Detailfreudig ausgestatteter Märchenfilm über Großherzigkeit und Dankbarkeit, trickreich und kindgerecht erzählt.“

Lexikon des Internationalen Films [2]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Drehorte – Der gestiefelte Kater. In: visitatio.de. Roland Wagner, abgerufen am 30. Dezember 2013.
  2. Der gestiefelte Kater im Lexikon des Internationalen Films