Schwarze Lauter

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Schwarze Lauter
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Die Schwarze Lauter an der Lautermühle in Schlattstall flussabwärts

Die Schwarze Lauter an der Lautermühle in Schlattstall flussabwärts

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Baden-Württemberg, Deutschland
Flusssystem Rhein
Abfluss über Lauter → Neckar → Rhein → Nordsee
Quelle in Schlattstall, Ortsteil der Gemeinde Lenningen
48° 31′ 27″ N, 9° 29′ 23″ O48.5240349.489715535
Quellhöhe ca. 535 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Zusammenfluss mit der Weißer Lauter zur Lauter48.5386111111119.4911111111111470Koordinaten: 48° 32′ 19″ N, 9° 29′ 28″ O
48° 32′ 19″ N, 9° 29′ 28″ O48.5386111111119.4911111111111470
Mündungshöhe ca. 470 m ü. NNVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Höhenunterschied ca. 65 m
Länge ca. 2 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen

Die Schwarze Lauter ist der linke Quellfluss der Lenninger Lauter. Sie entspringt in Schlattstall aus der Lauterquelle und dem Goldloch. Bei Lenningen vereinigt sie sich mit der Weißen Lauter zur Lauter.

Quellen[Bearbeiten]

Im Tal „Kohlhau“, an dessen Einmündung ins Tal der Lenninger Lauter der Ort Schlattstall liegt (heute ein Ortsteil der Gemeinde Lenningen), gibt es insgesamt sechs Karstquellen.

Die von ihrer Wassermenge her bedeutendsten beiden, unter Naturschutz stehenden Quellen sind:

Lauterquelle[Bearbeiten]

Lauterquelle

Der Ursprung der Schwarzen Lauter (48° 31′ 27″ N, 9° 29′ 23″ O48.5240349.489715) 20 m vor der Lautermühle, der unmittelbar am wasserundurchlässigen, stauenden Talboden austritt. Diese Quelle ist so stark und ergiebig, dass ihr Wasser einst das oberschlächtige Mühlrad der Lautermühle antreiben konnte.

Schlattstaller Goldloch[Bearbeiten]

Goldloch

Diese inzwischen nur periodisch aktive Wasserhöhle (48° 31′ 25″ N, 9° 29′ 28″ O48.5235159.490981) befindet sich etwa 100 m östlich der anderen Quelle. Die Schüttung schwankt zwischen 200 bis 3.000 Liter pro Sekunde. Das Mundloch dieser Höhle wurde 1824/25 von Goldgräbern auf seine heutige Größe erweitert. Die Goldsuche war erfolglos.[1] An einem Hang neben der Wasserhöhle treten nach Starkregenereignissen noch zahlreiche weitere Quellen aus. Der Quellbach vereinigt sich nach einigen Metern in Schlattstall mit dem aus der Lauterquelle.

Die Quellen, das enge Tal und die kleine Siedlung sind ein beliebtes Wanderziel.

Forellenzucht[Bearbeiten]

Im sauberen, sauerstoffreichen Karstquellwasser werden Zuchtforellen gehalten. In die Fischteiche am Ostrand von Schlattstall gelangt das Wasser aller sechs Quellen.

Zuflüsse[Bearbeiten]

  • Seltenbach (links)

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Schwarze Lauter – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Höhlenführer Schwäbische Alb, H. Binder, H. Jantschke. 7. Auflage, Leinfelden-Echterdingen 2003