Scone (Gebäck)

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Scones mit Clotted Cream und Konfitüre

Ein Scone [skɒn] ist ein von den britischen Inseln stammendes Gebäck, das oft zur Tea Time gereicht wird.

Der Ausdruck wird im Englischen in der Regel im Plural (Scones) gebraucht, obwohl man ein einzelnes dieser Gebäckstücke auch als Scone bezeichnet. Das Wort scone wurde wohl aus dem Niederländischen schoonbrood „Schönbrot“ (Brot aus feinem Mehl) zunächst in das Scots entlehnt und fand von dort im 19. Jahrhundert den Weg in die englische Sprache.

Das ursprünglich eher flache Gebäck wird heute aus Weizen-, Gersten- oder Hafermehl und Backpulver als Triebmittel hergestellt. Vor der Erfindung des Backpulvers wurden Scones nicht im Backofen, sondern in einer Pfanne zubereitet und ähnelten eher Pfannkuchen.

Die besondere Konsistenz der Scones entsteht durch die Zugabe von Eiern und süßer Sahne und durch die vorsichtige Vermischung der Zutaten.

Die weichen, krustenlosen Scones werden in Großbritannien und Irland warm mit Butter, Konfitüre oder Honig gegessen, zum Tee aber vor allem mit Clotted cream. In Irland und Schottland gibt es auch potato scones, die aus Kartoffelbrei, Milch und Mehl zubereitet werden. In den USA hergestellte Scones enthalten oft auch Nüsse oder Preiselbeeren; ein ähnliches Gebäck ohne süße Zutaten wird dort als Biscuit bezeichnet.

Literatur[Bearbeiten]

  • Alan Davidson: The Oxford Companion to Food. 2nd edition, edited by Tom Jaine. Oxford University Press, Oxford u. a. 2006, ISBN 0-19-280681-5, S. 703: Scone.

Weblinks[Bearbeiten]