Serge Mangin

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Serge Mangin (2009)

Serge Mangin (* 1947 in Paris) ist ein französischer Bildhauer in München.

Leben[Bearbeiten]

Serge Mangin diente kurzzeitig in der Légion étrangère. Nach der Kulturrevolution vom Mai 1968 übersiedelte er 1971 von Frankreich in die Bundesrepublik Deutschland. In München studierte er Bildhauerei bei Anton Rückel, der sich besonders durch Christliche Kunst hervorgetan hat. Mangin ist Bildhauer, Aquarellist und Buchillustrator. Die Frau und die Landschaft des Mittelmeerraums sind bevorzugte Sujets. Internationale Anerkennung gewann er vor allem durch Büsten von George H. W. Bush, Michael Gorbatschow, Ernst Jünger, Helmut Kohl, Hans Küng, Henry Miller, Friedrich Nietzsche, Luciano Pavarotti und Arthur Schopenhauer. „Sie spiegeln den Geist der Aufklärung und verleihen der Idee Europas Tiefe und historische Authentizität.“ [1]

„Zu einer Zeit, in der wir verpflichtet sind, die Tiere, die Luft, die Pflanzen und das Wasser zu retten, sollten wir ein Menschenbild darstellen, das glaubwürdig ist.“

Serge Mangin

Der französische Botschafter François Scheer ernannte Mangin 1995 zum Chevalier des Ordre des Arts et des Lettres. 2012 veröffentlichte Mangin ein Pamphlet gegen die zum religiösen Dogma gewordene Ideologie des Geldes.[2]

Werke[Bearbeiten]

Schriften[Bearbeiten]

Plastiken[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Heimo Schwilk, Welt am Sonntag vom 28. April 2002
  2. S. Mangin: Das Lächeln des Kouros oder worauf wir in der postkapitalistischen Kloake nicht mehr warten sollten (Kulturvollzug München, 8. Februar 2012)

Literatur[Bearbeiten]

  • Serge Mangin. Katalog, FOTOART, München 2002.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Serge Mangin – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien