Seyla Benhabib

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Seyla Benhabib (* 1950 in Istanbul) ist eine Professorin für politische Theorie.

Sie studierte an der Yale University Philosophie, wo sie 1977 ihren Doktortitel erlangte. Von 1993 bis 2000 lehrte sie an der Harvard University. Zurzeit ist sie an der Yale University tätig.

Ihr Themengebiet ist die sozial-politische Ideengeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, feministische Theorie und die Frankfurter Schule im Besonderen.

Mit ihrer Analyse Hannah Arendt - Die melancholische Denkerin der Moderne gab sie den Anstoß zu einer Neubewertung des Werkes und Leben der Politikwissenschaftlerin.

2009 wurde Seyla Benhabib mit dem Ernst-Bloch-Preis ausgezeichnet.

[Bearbeiten] Werke

  • Critique, Norm and Utopia: A Study of the Foundations of Critical Theory. 1986
  • Kulturelle Vielfalt und demokratische Gleichheit. Politische Partizipation im Zeitalter der Globalisierung (Horkheimer Vorlesungen), Frankfurt a. M. 2000 [Rezensionen: Gerd Roellecke in FAZ, 2.6.1999; Odila Triebel in: Die Zeit, 16.9.1999]
  • The Reluctant Modernism of Hannah Arendt,.1996. Deutsch: Hannah Arendt, Die melancholische Denkerin der Moderne, Frankfurt/Main 1998, Neuausgabe 2005.
  • Feminist Contentions: A Philosophical Exchange. (zusammen mit Judith Butler, Nancy Fraser und Drucilla Cornell), 1996
  • Situating the Self. Gender, Community and Postmodernism in Contemporary Ethics. 1992
  • The Rights of Others. Aliens, Residents, and Citizens, Cambridge University Press, 2004
  • Another Cosmopolitanism, New York: Oxford University Press, 2007
Essays

[Bearbeiten] Weblinks

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