Smack My Bitch Up

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Smack My Bitch Up
The Prodigy
Veröffentlichung November 1997
Länge 4:45
Genre(s) Big Beat, Hardcore
Autor(en) Liam Howlett
Album The Fat of the Land
Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles
Smack My Bitch Up
  DE 51 01.12.1997 (1 Wo.) [1]
  UK 8 29.11.1997 (10 Wo.) [2]
  US 89 17.01.1998 (1 Wo.) [3]

Smack My Bitch Up ist die dreizehnte Singleveröffentlichung der britischen Big Beat-Gruppe The Prodigy. Der Song war die dritte und letzte Auskopplung aus ihrem Album The Fat of the Land.

Song[Bearbeiten]

Der Track basiert auf einem Breakbeat und enthält diverse Synthesizer-Loops sowie verschiedene Vocal-Samples, darunter die von Ultramagnetic MCs gesampleten Zeilen „Change My Pitch Up, Smack My Bitch Up“ (gerappt von Kool Keith) und eine an Arabesque-Musik erinnernde weibliche Stimme.

Weitere Elemente stammen aus folgenden Songs[4]:

Musikvideo[Bearbeiten]

Der Clip zeigt in Verwendung einer subjektiven Kameraperspektive einen exzessiven Nachttrip einer zunächst unerkannt bleibenden Person. Zu Beginn befindet sich diese im Badezimmer und zieht sich danach an, während sie bereits alkoholische Getränke sowie Kokain zu sich nimmt. Die Person begibt sich in der Folge ins Londoner Nachtleben, wo sie durch aggressives Verhalten gegenüber Frauen, Männern und DJs auffällig wird. Zwischenzeitlich übergibt sie sich mehrfach und nimmt Heroin zu sich (in der offiziellen Fernsehfassung herausgeschnitten). Durch den Einsatz visueller Verzerrungen wird die fortschreitende Wirkung der eingenommenen Drogen sichtbar. Hierauf begibt sie sich in einen Stripclub, in welchem sie sich einer der dort engagierten Tänzerinnen annähert und diese mit in ein soeben gestohlenes Auto nimmt. Sie fährt mit ihr in ihr Appartement, in dem sie Sex haben. Die Tänzerin hat ein Ameisen-Tattoo, das auf die Band The Prodigy hinweist. Zum Schluss des Videos zeigt die subjektive Kamera einen Blick in einen Spiegel, aus dem hervorgeht, dass es sich bei der zunächst als männlich wahrgenommenen Person um eine Frau handelt.[5]

Kontroversen[Bearbeiten]

Das Video wurde mit zwei MTV Video Music Awards ausgezeichnet. Regie führte Jonas Åkerlund, der auch eine Vielzahl anderer Musikvideos drehte. Schon während der Produktion sorgte das Video wegen der Gewaltszenen für Kontroversen. Die Band sprang sogar während des Drehs von der Produktion ab, so dass Åkerlund es "für sich" weiterdrehte, um eine Produktion für eine internationale Band in seinem Portfolio zu haben. Als es fertiggestellt war, bekannte sich The Prodigy doch zu dem Video und es kam in Rotation im Musikfernsehen. Heute gehört es zu den besten Musikvideos der Welt und gilt als Meilenstein des Genres [6][7][8].

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Smack My Bitch Up in den DE-Charts
  2. Smack My Bitch Up in den UK-Charts
  3. Smack My Bitch Up in den US-Charts
  4. Jim Pavloff - Making of "The Prodigy - Smack My Bitch Up" auf YouTube
  5. Musikvideo auf theprodigy.com
  6. http://www.arte.tv/de/visions-jonas-akerlund/392510,CmC=392526.html - abgerufen am 20. Februar 2013
  7. http://www.spiegel.de/fotostrecke/anzuegliche-musikvideos-fotostrecke-107277-7.html - abgerufen am 29. Juni 2014
  8. http://www.bittekunst.de/the-prodigy-smack-my-bitch-up/ - abgerufen am 20. Februar 2013

Weblinks[Bearbeiten]