Sprechakttheorie

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Die Sprechakttheorien oder Sprechhandlungstheorien thematisieren als Teilbereiche der linguistischen Pragmatik sprachliche Äußerungen, z. B. Reden, die nicht nur Sachverhalte beschreiben und Behauptungen aufstellen, sondern zugleich selbst Handlungen (Akte) vollziehen. Demnach sind Befehle, Namensgebungen, Eide, Versprechen, Warnungen, Beleidigungen u. ä. aktive Veränderungen der Realität. Die v. a. in den 1950er und 60er Jahren auf der Grundlage dieser Theorie publizierten Abhandlungen analysieren und klassifizieren solche sprachlichen Handlungen und deren Implikationen. Zu den wichtigsten Vertretern zählen John Langshaw Austin (How to Do Things with Words) und John Searle.

Einordnung [Bearbeiten]

Das semiotische Dreieck veranschaulicht, dass Wort (Zeichen) und Objekt (Gegenstand) nicht dyadisch, d.h. direkt miteinander verknüpft sind, sondern triadisch über die gedankliche Vorstellung: Die Bedeutung wird nicht zusammen mit dem Zeichen gesendet, sonst könnte man jede Sprache ohne Dekodierung verstehen. Die an dieser Dreiecksbeziehung beteiligten Faktoren und Sprachfunktionen werden in den Sprechhandlungstheorien und ihren Vorläufern differenziert.

Die Sprechhandlungstheorien werden der linguistischen Pragmatik zugerechnet, welche das sprachliche Handeln und die Sprachverwendung, d. h. die Beziehung von Zeichen zu ihren Benutzern, erforscht. Diese ist wiederum – wie die Semantik – ein Teilgebiet der Semiotik, die sich mit sprachlichen Zeichen beschäftigt. Im Zusammenhang mit dem Zeichenbegriff untersucht die (interne) Semantik prinzipielle Beziehungen zwischen sprachlichen Ausdrücken und Inhalten sowie entsprechende inhaltliche Relationen zwischen Ausdrücken und ihren Bedeutungen, allerdings – im Gegensatz zur Pragmatik – nicht durch eine situationsabhängige Beschreibung der Objekte und Sachverhalte der außersprachlichen Wirklichkeit. Die Generative Semantik nähert sich dieser Kontext- und Situationsebene, hat allerdings Schwierigkeiten, diese komplexen Zusammenhänge in ihren Modellen zu formalisieren. Die Referenzsemantik (als externe Semantik bezeichnet) wählt dagegen die Kommunikationssituation in ihrem Bezug zur Realität als Ausgangspunkt. In unscharfen Abgrenzungen befassen sich auch Soziolinguistik, Sprachpsychologie sowie Kommunikationswissenschaft mit dem Forschungsgebiet der Pragmatik.

Roman Jakobson hat Karl Bühlers Organon-Modell erweitert und einige in sprachlichen Mitteilungen beteiligte Faktoren und Sprachfunktionen ergänzt:
(1) Der Kontext (referent) als Situationsbezug ist der Rahmen für die referentielle Funktion der Kommunikation, nämlich Inhalte zu übersenden.
(2) Die Botschaft (Inhalt und Ziel) kann auch eine Reflexion sein (= auto-reflection).
(3) Der Sprecher (Sender) gibt mit seiner Mitteilung zugleich Auskunft über sich selbst, seine Emotionen und seine Einstellung (= Bühlers „Ausdrucksfunktion“).
(4) der Hörer (Empfänger) erhält zusammen mit dem Inhalt der Botschaft Auskunft über die beabsichtigte Wirkung der Nachricht (konative Funktion): eine Aufforderung zu einer Handlung, eine Bitte um Verständnis usw. (= Bühlers „Appellfunktion“).
(5) Die Übermittlung zum Empfänger geschieht – wie bei jeder Nachricht – mit Hilfe eines materiellen Kanals (z.B Schallwellen), über den – nach den Regeln einer Sprache gebildete – Äußerungen gesendet werden, also Zeichen, die Symbole für Gegenstände und Sachverhalte sind, aber die Bedeutung selbst nicht mittransportieren, sondern durch den Prozess (6) auslösen (= Bühlers „Darstellungsfunktion“).
(6) Der Code – die nicht materielle Verbindung – ist als Informationsspeicher sowohl beim Sprecher wie beim Hörer (das beiden gemeinsame Wissen) die Voraussetzung für das wechselseitige Verstehen, ausgelöst durch (5).

Die Vertreter der Sprechakttheorie berufen sich oft auf Autoritäten, die sich im 20. Jh. von der traditionellen Logik und Sprachphilosophie abgewandt haben und/oder eine Philosophie des Pragmatismus vertreten: v. a. Wittgenstein, Peirce, Mead und Morris. Deren wissenschaftliche Weltbilder und Erkenntnistheorien können durchaus unterschiedlich sein, prinzipielle Ähnlichkeiten ihrer Kommunikations- und Zeichenmodelle (mit Ausnahme Wittgensteins) mit den weiterentwickelten Systemen von Austin und Searle, welche nicht nur die Benennung einer sprachlichen Handlung, sondern deren Vollzug ausdrücken, sind jedoch offensichtlich.

Ebenso kann auf Karl Bühlers Organonmodell[1] verwiesen werden, das sowohl den Werkzeugcharakter der Sprache für die menschliche Handlungspraxis als auch den Bezug zur gemeinsam erfahrenen Realität als Referenzobjekt abbildet. In diesem Zusammenhang sind vor allem die Faktoren und Sprachfunktionen (1), (3) (4) und (6) der Darstellung (links) von Roman Jakobson[2] für den Vergleich mit den Sprechakttheorien von Bedeutung.

Ludwig Wittgensteins kontrovers interpretierte Philosophischen Untersuchungen (1953, postum) werden häufig als Bezugspunkt der Sprechakttheorien genannt, insofern als der Autor die dyadische Theorie der Bedeutung („Jedes Wort hat eine Bedeutung. [...] Sie ist der Gegenstand, für welchen das Wort steht.“ -PU 1) ablehnt. Dagegen sei „[d]ie Bedeutung eines Wortes [...] sein Gebrauch in der Sprache“, dessen Regeln dadurch bestimmt werde, dass sprachliche Äußerungen in der Kommunikation des Alltags in unterschiedlichen Situationen verschiedene Funktionen übernehmen (von Wittgenstein „Sprachspiel“ genannt). „Sieh den Satz als Instrument an, und seinen Sinn als seine Verwendung!“ (PU 421) – (Weiteres unter Die semantische Theorie in der Diskussion.)

Charles Peirce bezieht seine Vorstellungen der Semiose (d. h. Prozess der Wirkungsentfaltung eines Zeichens) als eigentlichem Gegenstand der Semiotik auf die Ontologie: auf allgemeine Kategorien der Wahrnehmung. Ihm geht es um erkenntnistheoretische Allgemeinheit und um metaphysische Universalität. Ausgangspunkt seiner Überlegung ist die Wirkung, die der Mensch in seiner Vorstellung dem Gegenstand eines Begriffes (Objekt) zuordnet und die den Begriffsinhalt bestimmt. Vor diesem Hintergrund entwickelte er in seiner pragmatischen Semiotik aus dem dyadischen Zeichenmodell (Das Zeichen – das Repräsentamen – hat direkten Bezug zum außersprachlichen Objekt) eine triadische Relation, indem er eine Zwischeninstanz, den Interpretanten, einsetzt, das bedeutet: Die individuell erkannte Bedeutung, welche durch Interpretation des Sprechers/Hörers in einem – kulturell vorgeprägten – Handlungszusammenhang entsteht. Da die jeweiligen Repräsentamen situationsabhängig unterschiedlich gedeutet werden, sind die Zeichenbeziehungen immer perspektivisch, d. h.: Es kann zu Missverständnissen und Täuschungen kommen und die Interpretation über das eigentliche Objekt (das dynamische Objekt) muss evtl. angepasst werden. Durch Verständigung erhalten die Zeichen eine intersubjektive Deutung, die als konventionell akzeptiert wird.

George H. Mead entwarf ebenfalls ein dynamisches Modell: In seiner Philosophie untersucht er die Funktion der Sprache im interpersonalen, gesellschaftlichen Kontext und bezieht neben der verbalen die nonverbale Kommunikation ein: Durch Worte, Gesten Mimik kann der Mensch bestimmte Reaktionen bei sich selbst und – in einem Interaktionismus – bei anderen auslösen, Hinweise auf sich selbst geben und so bei sich selbst und beim Anderen Reaktionen auslösen. Das Individuum nimmt in dieser Weise den gesellschaftlichen Kommunikationsprozess in sich auf und verarbeitet ihn. Für Mead ist dieser Vorgang bedeutsam für die Entwicklung der Identität durch Interaktion. Vor allem über die Zeichen der Sprache entstehen – durch die Kooperation von Subjekten – Rückkoppelungen, allerdings nicht in einem einfachen behavioristischen Reiz-Reaktion-Schema, sondern in einem komplexen Bewusstseinsprozess (Sozialbehaviorismus): Der Mensch registriert, wie sein Verhalten der Reiz für das Verhalten anderer ist. So vermag er sein Verhalten und das der anderen zu kontrollieren und zu korrigieren, so dass sich sprachliche Kooperationsprozesse optimieren lassen. Der Sprecher verbindet mit seinem Zeichen die Reaktion des Gegenübers – das Zeichen wird damit signifikant, d. h. ein Symbol.

Für Meads Schüler Charles W. Morris ist die Pragmatik als relation of signs to interpreters (Foundations of the Theory of Signs, 1938) zu verstehen. Er nimmt in seiner Kommunikationstheorie – ähnlich Peirce – für die Semiose (Zeichenprozess) eine Dreiteilung eines Zeichens vor, ein mittelbar-Notiz-Nehmen durch Vermittlung von etwas Drittem: Die Vermittler sind Zeichenträger; die Notiznahmen sind Interpretanten (an Stelle eines Begriffs oder Gedankens setzt er ein Verhalten: Die Interpretation wird als Verhaltensdisposition, als Handlung des mittelbar Notiznehmens aufgefasst); das, von dem Notiz genommen wird, sind Designate (Objekte). Später ergänzt er sein Modell um die Akteure in diesem Prozess: die Interpreten. Den Teil der Semiotik, der sich mit der Beziehung des Zeichenträgers zu dem Interpreten befasst, nennt Morris Pragmatik. Er vertritt in diesem Zusammenhang – im Unterschied zu Peirce – eine behavioristische Sichtweise, die deskriptiv-empirisch den Gebrauchs von Zeichen im sozialen Kontext beobachtet: Interpretant definiert er als Effekt, der in irgendeinem Rezipienten ausgelöst wird und durch den die betreffende Sache ihm als Zeichen erscheint“. „Der Interpretant eines Zeichens ist die Gewohnheit, kraft derer dem Zeichenträger die Designation bestimmter Gegenstandsarten oder Sachverhaltsarten zugeschrieben wird; ...“ (Grundlagen der Zeichentheorie, 1988).

Geschichte[Bearbeiten]

Als Geburtsjahr der Sprechakttheorie kann das Jahr 1955 betrachtet werden, in dem John Langshaw Austin an der Harvard-Universität eine Vorlesungsreihe mit dem Titel How to Do Things with Words hielt. Sie wurde postum im Jahre 1962 veröffentlicht; eine deutsche Übersetzung erschien 1972 unter dem Titel Zur Theorie der Sprechakte. Wesentlich verantwortlich für die Verbreitung sprechakttheoretischer Ideen ist das von John Searle, einem Schüler Austins, 1969 veröffentlichte Buch Speech Acts, in dem bestimmte Aspekte von Austins Gedanken stärker systematisiert, andere aber auch vernachlässigt oder verzeichnet werden. Insbesondere entwickelte Searle am Beispiel des Sprechakts des „Versprechens“ ein Modell zur Beschreibung einzelner Sprechakttypen.

Erste Überlegungen zu einer Theorie des Sprachhandelns und die Bezeichnung einer Aussage als „Akt“ finden sich bereits bei Charles S. Peirce. Dieser differenzierte zwischen dem Satz als solchem und der Aussage: „Unterscheiden wir zwischen dem Satz [proposition] und der Aussage [assertion] jenes Satzes. Wir gestehen gerne zu, daß der Satz selbst bloß ein Bild ist mit einem Etikett oder einem Zeiger, der ihm beigegeben ist. Aber jenen Satz aussagen heißt für ihn die Verantwortung zu übernehmen.“ (CP 5.343) Als Beispiel wählte Peirce hierzu die Handlung, einen Eid zu schwören: „Es ist kein bloßes Sagen, sondern ein Handeln. Das Gesetz nennt es einen Akt, glaube ich.“ (CP 5.346)[3]

In gewisser Weise als sprachphilosophischer Wegbereiter der Sprechakttheorie kann Ludwig Wittgenstein betrachtet werden („Worte sind Taten“). In den 1953 postum veröffentlichten Philosophischen Untersuchungen spricht er sich bereits explizit gegen die Theorie aus, dass Wörter generell nur der Benennung von Dingen dienten:

„Als ob mit dem Akt des Benennens schon das, was wir weiter tun, gegeben wäre. Als ob es nur Eines gäbe, was heißt:'von den Dingen reden.' Während wir doch das Verschiedenartigste mit unseren Sätzen tun.“ (PU[4] S. 28, §27) Der These von Sprache als „Benennung“ (und nichts als Benennung) stellt Wittgenstein bereits die Idee entgegen, dass „Sprechen“ auch „Handeln“ ist: „Das Wort ‚Sprachspiel‘ soll hier hervorheben, dass das Sprechen der Sprache ein Teil ist einer Tätigkeit, oder einer Lebensform“ (ebd.,[4] S. 26, §23) Als einige solcher „Sprachspiele“ nennt Wittgenstein z. T. auch später von Austin exemplarisch für Sprechakte verwendete Beispiele, wie Befehlen, Bitten oder Danken.

Diese Traditionslinie muss allerdings mit größter Vorsicht genommen werden, da die Erkenntnisinteressen Ludwig Wittgensteins und besonders John Searles, aber auch schon John Austins, sehr verschieden sind. Insbesondere der Versuch der weiteren Fundierung der Sprechakttheorie Searles in einer Theorie des menschlichen Geistes macht deutlich, dass die Leitfragen der Sprechakttheorie mit Wittgensteins Sprachspiel-Denken eher zu kritisieren sind. Die ungeprüfte Berufung auf Wittgenstein, dessen noch unsystematische Ideen Searle systematisiert habe, stimmt ideengeschichtlich nicht. Am Begriff Regel-Regelfolgen wird dies besonders deutlich, da die Sprechakttheorie – wie andere Grammatiktheorien auch (z. B. Noam Chomskys Generative Transformationsgrammatik) – über die Einführung eines technischen Regelbegriffs davon ausgehen muss, man könne Regeln folgen, ohne sie (in welcher Form auch immer!) ausdrücken zu können. Diese Idee findet in Wittgensteins Philosophischen Untersuchungen ihre schärfste Kritik (siehe Ohler, Matthias: Sprache und ihre Begründung).

Sprechakte[Bearbeiten]

Während Austin die Unterteilung eines Sprechaktes in drei Teilakte vornimmt, unterscheidet Searle vier solcher Teilakte.

Theorie von Austin[Bearbeiten]

Nach Austin lassen sich folgende Akte unterscheiden, die in einem alltäglichen Kommunikationsprozess simultan ablaufen:

1. Der lokutionäre bzw. lokutive Akt (von lateinisch locūtiō = „Sprache” bzw. loquor = „ich spreche”): die Handlung des 'Etwas Sagens' („saying something 'in the full normal sense'“, wie Austin sagt), bestehend aus drei Teilakten:

Phonetischer Akt (phonetic act)
das Hervorbringen von sprachlichen Lauten und Lautketten, die in phonetischer Schrift einer bestimmten Sprache aufgezeichnet werden können.
Phatischer Akt
das Hervorbringen von Äußerungen, die nach den Regeln der Grammatik einer bestimmten Sprache unter Verwendung der Wörter (Lexeme) und syntaktischer Strukturen gebildet sind.
Rhetischer Akt
das Hervorbringen von Äußerungen, die sowohl einen sinnvollen Bezug zu Gegenständen und Ereignissen der Welt ('reference') als auch Bedeutung ('sense') haben, indem sie Aussagen über die Referenzobjekte machen.

Ein Beispiel: Hannah sagt zu ihrem Freund: „Fahr vorsichtig, die Straße da vorn in der Kurve ist glatt.“ Sie bringt somit eine Lautkette hervor (phonetischer Akt), die eine grammatische Äußerung des Deutschen ist (phatischer Akt), und weist damit auf eine Stelle hin, ordnet ihr eine Eigenschaft zu und äußert sich über das Fahrverhalten ihres Freundes (rhetischer Akt).

2. Der illokutionäre bzw. illokutive Akt: der Vollzug einer konventionellen Sprechhandlung, wie beispielsweise einer Frage, Bitte, Warnung, Empfehlung, Drohung etc. („doing something in saying something“, wie Austin sagt).

Der illokutionäre Akt ist der zentrale Aspekt eines Sprechaktes und enthält die zwischenmenschliche Bestimmung. Aus einer sozialen Interaktion heraus wird eine Sprechhandlung – der Äußerungsakt – ausgeführt (das, was mitgeteilt werden soll), aus deren drittem Teilaspekt eventuell vom Hörer eine Folgerung gezogen wird. Das heißt für das vorausgegangene Beispiel: Hannah macht durch ihren Satz ihren Freund auf die Gefahrenstelle aufmerksam und spricht eine Warnung aus. An diesem Beispiel kann man Searles Kritik, dass illokutionärer und rhetischer Akt kaum zu trennen seien, nachvollziehen.

3. Der perlokutionäre bzw. perlokutive Akt: das Erzielen einer Wirkung, die über den illokutionären Akt hinausgeht, wie beispielsweise Überzeugen, Umstimmen, Verärgern, Verunsichern, Kränken, Trösten, etc. („doing something by saying something“, wie Austin sagt).

Beispiel: Hannah beabsichtigt mit ihrer Äußerung, durch Überzeugen Einfluss auf das Verhalten ihres Freundes zu nehmen. Versteht er die Sprechhandlung, hat dies Folgen (einen perlokutionären Effekt) für den weiteren Kommunikations- und Handlungsprozess (Reduzierung der Geschwindigkeit und/oder Fortsetzung des Gesprächs).

Nach Austin ist zwischen dem perlokutionären Akt und dem perlokutionären Effekt zu unterscheiden. Der perlokutionäre Effekt ist die Wirkung, die aufgrund eines perlokutionären Aktes eintritt. Der Sprecher kann bei einem Sprechakt z. B. beabsichtigt haben, dass der Hörer lacht. Der tatsächlich eingetretene Effekt ist aber, dass der Hörer sich ärgert. Der intendierte perlokutionäre Akt des Sprechers ist also gescheitert. Vom Vollzug eines perlokutionären Aktes kann man nur dann sprechen, wenn die vom Sprecher intendierte Absicht mit der tatsächlich eingetretenen Wirkung übereinstimmt.

Der perlokutionäre Akt ist mit dem illokutionären-Akt durch eine „dadurch, dass-Relation“ verbunden, d.h. kausal. Dementsprechend ist dieser die Folge einer Sprechhandlung. Dagegen ist der illokutionärer Akt mit dem lokutionären Akt durch eine „indem-Relation“ verbunden, d.h. inklusiv. Dementsprechend ist dieser das Ergebnis einer Sprechhandlung und fällt zeitlich mit deren Vollzug zusammen.

Beispiele:

  1. Ein Sprecher vollzieht den perlokutionären Akt des Kränkens des Hörers, dadurch dass er den illokutionären Akt des Behauptens vollzieht, indem er einen lokutionären Akt vollzieht, wie z. B. die Aussage „Du bist hässlich.“
  2. Ein Sprecher vollzieht den perlokutionären Akt des Verunsicherns des Hörers, dadurch dass er den illokutionären Akt der Frage vollzieht, indem er einen lokutionären Akt vollzieht, wie z. B. die Aussage: „Wann haben Sie das letzte Mal geduscht?“
  3. Ein Sprecher vollzieht den perlokutionären Akt des den Hörer-von-etwas-Abbringens, dadurch dass er den illokutionären Akt der Warnung vollzieht, indem er einen lokutionären Akt vollzieht, wie z. B. die Aussage: „Das ist zu gefährlich, was du da planst.“

Theorie von Searle[Bearbeiten]

Während Austin die Unterteilung eines Sprechaktes in drei Teilakte vornimmt, unterscheidet Searle vier solcher Teilakte.

  1. Äußerungsakt
  2. propositionaler Akt
  3. illokutionärer Akt
  4. perlokutionärer Akt (wie bei Austin)

Die von Searle vorgeschlagenen Änderungen an Austins Theorie betreffen hauptsächlich den rhetischen Akt. Da dieser vom illokutionären Akt nicht zu unterscheiden sei, ersetzt er ihn durch den propositionalen Akt und bestimmt ihn durch Differenzierung in Referenzakt und Prädikationsakt neu. Den phonetischen und den phatischen Akt fasst er unter dem Begriff des Äußerungsaktes zusammen.

Äußerungsakt
('utterance act'): Der Äußerungsakt fasst den phonetischen und den phatischen Akt bei Austin zusammen, d. h. er besteht aus dem Hervorbringen von Äußerungen nach den Regeln der Phonologie und Grammatik einer Sprache.
propositionaler Akt
('propositional act'): Der propositionale Akt besteht nach Searle wiederum aus zwei Teilakten, dem Referenzakt und dem Prädikationsakt. Mit dem Referenzakt bezieht sich der Sprecher auf bestimmte Objekte der Welt, z. B. mit dem Eigennamen „Peter“ auf die Person Peter. Mit dem Prädikationsakt ordnet der Sprecher dem Objekt, auf das er sich bezogen hat, eine Eigenschaft zu (z. B. „ist mutig“). Bei den folgenden Sprechakten vollzieht der Sprecher den gleichen propositionalen Akt: Peter ist mutig. Ist Peter mutig? Peter, sei mutig!. Man prädiziert und referiert also nicht nur bei Behauptungen, sondern auch bei anderen illokutionären Akten.
illokutionärer Akt
perlokutionärer Akt
wie bei Austin

Sprechakttheorie als Bedeutungstheorie[Bearbeiten]

Die Sprechakttheorie ist – gemäß einigen Theoretikern, nicht aber Austin! – nicht nur eine Theorie des sprachlichen Handelns, sondern auch eine Theorie der Satzbedeutung. Die Sprechakttheorie fordert damit eine Erweiterung des Begriffs der Bedeutung: die Explikation von „Bedeutung“ kann nicht wie in der einseitig an der Logik orientierten Sprachphilosophie ausschließlich unter Rekurs auf Wahrheitsbedingungen geschehen. Sprachliche Äußerungen bedürfen über die Beurteilung ihres Wahrheitswerts hinaus einer Bewertung unter weiteren Aspekten wie Erfolg oder Missglücken. Sprechakte sind komplexe Handlungen, deren Komponenten hierarchisch übereinander geschichtet sind. Diese Schichtung analysiert die Sprechakttheorie und zeigt dabei, wie man etwas bewirkt, indem man etwas tut, indem man etwas sagt, indem man etwas äußert.

Zur Satzbedeutung einer Äußerung wie (1) gehört die Bedeutungskomponente, dass (1) eine Frage ist, zur Bedeutung von (2), dass es sich um ein Verbot handelt.

  1. Wo ist denn hier der Bahnhof?
  2. Sie dürfen hier nicht rauchen!

In diesem Fall spricht man davon, dass die Äußerung eine bestimmte ‚illokutionäre Rolle‘ oder „Illokution“ hat. Sprecher vollziehen illokutionäre Akte, Äußerungen haben „illokutionäre Rollen“ oder „Illokutionen“. Die illokutionäre Rolle einer Äußerung erkennt man an den sog. Illokutionsindikatoren. Zu den Illokutionsindikatoren gehören:

Satzstellung
Peter raucht. vs. Raucht Peter?
Modalpartikeln
Kannst du schweigen? vs. Kannst du mal schweigen?
Sog. performative Verben
Ich bitte dich, mir zu helfen., Ich rate dir, den Job anzunehmen.
Intonation
Du kommst aus Braunschweig? (Satzstellung eines „Aussagesatzes“ mit ansteigender Intonation. Illokution: Frage.)

Klassifikation von Sprechakten (Searle)[Bearbeiten]

Zur Klassifikation der Illokutionen verwendet Searle zwölf Kriterien, drei davon sind:

Illokutionärer Witz
Mit dem illokutionären Witz bezeichnet er den Zweck eines Sprechaktes.
Ausrichtung
Damit ist angesprochen, wie sich reale Welt und Worte zueinander verhalten. Richten sich die Worte nach der realen Welt (wie bei einer Beschreibung) oder soll sich die Welt nach den Worten richten (wie z. B. bei einem Befehl oder einem Versprechen)?
Zum Ausdruck gebrachter psychischer Zustand
Auf welchem inneren Zustand basiert die Äußerung? Bei einer Beschreibung basiert sie z. B. darauf, dass der Sprecher glaubt, was er sagt.

Nach diesen drei Kriterien unterteilt Searle die Illokutionen weiter in fünf Klassen:

Repräsentativa/Assertiva Direktiva Kommissiva Expressiva Deklarativa
Zweck sagen, wie es sich verhält jemanden zu einer Handlung/Unterlassung bewegen sich selbst auf eine Handlung/Unterlassung festlegen Ausdruck der eigenen Gefühlslage mit dem Sagen die Welt entsprechend dem Gesagten verändern
Ausrichtung Wort auf Welt Welt auf Wort Welt auf Wort keine beide
psychischer Zustand Glaube Wunsch Absicht Zustand Verantwortung jemandens zu einer Tat
Beispiele behaupten, mitteilen, berichten bitten, befehlen, raten versprechen, vereinbaren, anbieten, drohen danken, grüßen, beglückwünschen, klagen ernennen, entlassen, taufen


Repräsentativa (auch Assertiva[5], Assertive[6] genannt) sind Sprechakte wie: feststellen, behaupten, berichten, aussagen, schließen usw. Gemeinsam ist diesen, dass der Sprecher durch sie „auf die Wahrheit oder Falschheit der in der Äußerung zum Ausdruck gebrachten Proposition festgelegt wird“.[7] Assertiva „verpflichten den Sprecher zur Wahrheit der ausgedrückten Proposition“[8].

Direktiva oder auch Direktive Sprechakte
ein Sprecher verpflichtet seinen Hörer auf die Ausführung einer Handlung. Direktive Sprechakte werden durch direktive Verben festgelegt: auffordern, bitten, befehlen, alle Verben im Imperativ.
Kommissiva oder auch Kommissive Sprechakte
ein Sprecher verpflichtet sich zur Ausführung einer zukünftigen Handlung. Kommissive Sprechakte werden durch kommissive Verben festgelegt: versprechen, geloben, schwören, drohen, etc.
Expressiva oder auch Expressive Sprechakte
in denen ein Sprecher seinen psychischen Zustand zum Ausdruck bringt und sich dabei gesellschaftlicher „Aufrichtigkeitsregeln“ bedient. Expressive Sprechakte werden durch expressive Verben festgelegt: danken, gratulieren, entschuldigen, kondolieren, etc.
Deklarativa oder auch Deklarative Sprechakte
bei denen, auf der Grundlage einer bestimmten sozialen Institution (z. B. Schule, Kirche, Ämter etc.) ein bestimmter Zustand hergestellt wird. Deklarative Sprechakte werden durch deklarative Verben festgelegt: taufen, ernennen, zurücktreten, etc. Beispiele typischer deklarativer Äußerungen sind:
  • „Hiermit erkläre ich meinen Rücktritt…“
  • „Im Namen von …“
  • „In meiner Funktion als … erkläre ich …“

Explizite und implizite, direkte sowie indirekte Sprechakte[Bearbeiten]

Explizite Sprechakte sind z. B. „Ich verspreche hiermit, X zu tun“ oder „Hiermit taufe ich dieses Schiff auf den Namen Y“. Man spricht von explizit performativen direkten Sprechakten. Explizit performativ deshalb, weil ein so genanntes performatives Verb verwendet wird, im ersten Beispiel also „versprechen”, im zweiten „taufen”. Man spricht von direkten Sprechakten, weil die Proposition („X zu tun”) genau dem illokutionären Witz, dem Ziel der Äußerung, entspricht.

Dagegen gibt es auch implizite (primäre), direkte Sprechakte. Diese sind wesentlich häufiger. Zum explizit performativen, direkten Sprechakt „Ich verspreche, X zu tun” lautet der implizit performative „Ich werde X tun”, das performative Verb wird also einfach weggelassen.

Zudem gibt es – zumindest gemäß Searle – auch noch indirekte Sprechakte. Hier ist das illokutionäre Ziel nicht aus der Proposition erkennbar. Indirekte Sprechakte beziehen sich auf Bedingungen, die für einen Sprechakt(-typ) vorliegen. Man kann z. B. sagen „Gib mir das Salz!“, aber genauso gut kann man sich dabei auch auf eine Einleitungsbedingung für diesen Sprechakt beziehen: „Der Hörer muss in der Lage sein, das Salz zu reichen“; dementsprechend kann man fragen „Kannst du mir mal das Salz reichen?“. Dies ist (wörtlich genommen) eine Frage nach dem Vermögen des Hörers, das Salz zu reichen. Der illokutionäre Akt, den der Sprecher damit vollziehen will, ist aber eine Bitte. Bei indirekten Sprechakten unterscheidet man primäre und sekundäre Illokution. Die sekundäre Illokution ist die wörtliche, also in unserem Beispiel die Frage nach dem Vermögen des Hörers, das Salz reichen zu können. Die primäre Illokution, das eigentliche Ziel der Äußerung, ist hier aber eine Bitte, die man auch durch die Äußerung „Gib mir bitte das Salz!“ vorbringen könnte. Man vollzieht dabei den primären Sprechakt, indem man den sekundären vollzieht. Nach Searles Konzeption der indirekten Sprechakte muss die primäre Illokution (Bitte) über eine komplizierte Abfolge von Schlussfolgerungen aus der sekundären erschlossen werden. Erst nach diesen Schlussfolgerungen erkennt der Hörer nach Searle, dass es sich nicht um eine Frage nach der Handlungsfähigkeit, sondern um eine Bitte handelt. Damit ein indirekter Sprechakt gelingt, der Hörer also einen weiteren propositionalen Gehalt über das Gesagte hinaus erkennt, muss für den Sprecher die Maxime gelten: Sei aufrichtig und relevant! Für den Hörer lautet die Maxime: Suche nach dem Sinn! Ebenfalls müssen beide über dasselbe (sprachliche wie außersprachliche) Hintergrundwissen verfügen. Diese Position ist in der Forschung jedoch nicht unumstritten. Gegner dieser Auffassung führen aus, dass die Äußerung „Kannst du mir das Salz reichen?“ im Deutschen konventionellerweise „Gib mir bitte das Salz!“ bedeutet. Die Hörer müssen das nicht erst mühsam erschließen.

Historische Sprechaktanalyse[Bearbeiten]

Seit kurzem kann man von der Existenz einer historischen Sprechaktanalyse sprechen. Andreas Jucker, der auch eine Bibliographie zur historischen Pragmatik verwaltet, und Irma Taavitsainen haben als zentrales Publikationsorgan das Journal of Historical Pragmatics gegründet. Die Frage, wie ein bestimmter Sprechakt im Laufe der Geschichte verwirklicht worden ist, fällt auch in den Bereich der Onomasiologie (so hat die von Joachim Grzega, Alfred Bammesberger und Marion Schöner herausgegebene Zeitschrift Onomasiology Online ebenfalls begonnen, Artikel aus diesem Bereich aufzunehmen).

Literatur[Bearbeiten]

Klassiker[Bearbeiten]

  • William Alston: Illocutionary Acts and Sentence Meaning. Ithaca / London 2000. (Versuch, eine Brücke zwischen Sprechakttheorie und Semantik zu schlagen; die Bedeutung eines Satz ist als dessen Potential für den Vollzug illokutionärer Akte zu verstehen)
  • John Langshaw Austin: How to Do Things with Words. Cambridge (Mass.) 1962 u.ö.; deutsch Zur Theorie der Sprechakte. Stuttgart 1972 u.ö. ISBN 3-15-009396-1
  • George Herbert Mead: Mind, Self, and Society. Chicago 1943, 1970.
  • Charles W. Morris: Foundations of the Theory of Sign. Chacago 1938.
  • Charles Sanders Peirce: Schriften II, Vom Pragmatismus zum Pragmatizismus. Suhrkamp Verlag Frankfurt/M. 1970.
  • John R. Searle: Speech Acts. Cambridge 1969; deutsch Sprechakte. Frankfurt 1983 u.ö. ISBN 3-518-28058-9
  • John R. Searle: Expression and Meaning. Cambridge 1979; deutsch Ausdruck und Bedeutung. Frankfurt 1982 u.ö. ISBN 3-518-27949-1 (Verschiedene Untersuchungen zu speziellen Problemen der Sprechakttheorie, u. a. zur Klassifikation von Sprechakten und zu fiktionaler Rede)
  • Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. Frankfurt a.M. 2003.

Einführungen[Bearbeiten]

  • Klaus Baumgärtner u. Hugo Steger(Hrsg.): Funkkolleg Sprache. Eine Einführung in die moderne Linguistik. Beltz Weinheim 1972.
  • Friedrich Christoph Doerge: Illocutionary Acts – Austin’s Account and What Searle Made Out of It. Tübingen 2006. [1] (affirmative Rekonstruktion von Austins Sprechakttheorie, umfassende Kritik derjenigen von Searle)
  • Götz Hindelang: Einführung in die Sprechakttheorie. Sprechakte, Äußerungsformen, Sprechaktsequenzen. 5., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. de Gruyter, Berlin /New York 2010. ISBN 978-3-11-023147-2.
  • S. C. Levinson: Pragmatics. Cambridge 1983; deutsche Übersetzung: Pragmatik. Tübingen 1990 u.ö. ISBN 3-484-22039-2.
  • Sven Staffeldt: Einführung in die Sprechakttheorie. Ein Leitfaden für den akademischen Unterricht. Stauffenburg, Tübingen 2008. ISBN 978-3-86057-292-4.
  • Claus Ehrhardt; Hans Jürgen Heringer: Pragmatik. Fink, Paderborn 2011 (UTB; 3480), S. 57 ff.

Weiterführende Literatur[Bearbeiten]

  • Jacques Derrida, Limited Inc, Northwestern University Press 1988, ISBN 0-8101-0788-0 (Scharfe Kritik an Searle)
  • Dirk Greimann / Geo Siegwart (Hrsg.): Truth and Speech Acts: Studies in the philosophy of language. New York 2007. ISBN 978-0-415-40651-2
  • Götz Hindelang / Young Sook Yang: Sprechakttheoretische Dialoganalyse. In: Sven Staffeldt / Jörg Hagemann (Hrsg.): Pragmatiktheorien. Analysen im Vergleich. Tübingen 2014, S. 149-182.
  • Frank Liedtke: Grammatik der Illokution: über Sprechhandlungen und ihre Realisierungsformen im Deutschen. Tübingen: Narr 1998.
  • Anthonie W.M. Meijers: Speech Acts, Communication and Collective Intentionality beyond Searle's Individualism, Utrecht 1994.
  • H. Parret / J. Verschueren (Hrsg.): (On) Searle on Conversation. Amsterdam 1992. (Sammelband zum Verhältnis von einzelnen Sprechakten und Gesprächen)
  • Eckard Rolf: Illokutionäre Kräfte. Grundbegriffe der Illokutionslogik.Opladen 1997. (Gibt eine Beschreibung einer großen Zahl von Illokutionen auf der Basis von Searle / Vanderveken (1985))
  • Eckard Rolf: Der andere Austin. Zur Rekonstruktion / Dekonstruktion performativer Äußerungen - von Searle über Derrida zu Cavell und darüber hinaus. Bielefeld 2009.
  • Thorsten Sander: Redesequenzen. Untersuchungen zur Grammatik von Diskursen und Texten. Paderborn 2002. ISBN 3-89785-062-1 (Untersucht das Verhältnis von Sprechakten und Gesprächen bzw. Texten)
  • Hans Julius Schneider: Phantasie und Kalkül. Frankfurt 1992 u.ö. ISBN 3-518-58114-7
  • Stephen Schiffer: Meaning, Oxford University Press, Oxford 1972.
  • John R. Searle / Daniel Vanderveken: Foundations of Illocutionary Logic. Cambridge 1985.(Formal anspruchsvoll)
  • Maria Ulkan: Zur Klassifikation von Sprechakten. Eine grundlagentheoretische Fallstudie. Tübingen 1993.
  • Dieter Wunderlich: Studien zur Sprechakttheorie. Suhrkamp, Frankfurt 1976. ISBN 3-518-07772-4

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Wiktionary: Sprechakt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wiktionary: Sprechhandlung – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

Quellen[Bearbeiten]

  1. Karl Bühler: Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache. Ullstein, Frankfurt/ Berlin/ Wien 1978 (Erstausgabe 1934), S. 24ff. Das Organon-Modell der Sprache.
  2. Roman Jakobson: Aufsätze zur Linguistik und Poetik. München 1974.
  3. beide Peirce-Zitate in Ekkehart Martens: Einleitung zu ders. (Hrsg.): Pragmatismus. Ausgewählte Texte von Ch.S. Peirce, W. James, F.C.S. Schiller, J. Dewey, Reclam, Stuttgart 1975, 8
  4. a b Ludwig Wittgenstein: Philosophische Untersuchungen. Auf der Grundlage der kritisch-genetischen Edition neu herausgegeben von Joachim Schulte. Frankfurt a. M., 2003.
  5. Ulrich, Linguistische Grundbegriffe, 5. Aufl. (2002)/Sprechaktklassifikation
  6. Fries, Assertive, in: Metzler-Lexikon Sprache, 3. Aufl. (2005); Ulrich, Linguistische Grundbegriffe, 5. Aufl. (2002)/Sprechaktklassifikation; Fischer Kolleg Abiturwissen, Deutsch (2002), S. 69
  7. Fries, Assertive, in: Metzler-Lexikon Sprache, 3. Aufl. (2005)
  8. Ernst, Pragmalinguistik (2002), S. 102