Stadtwerke Düren

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Stadtwerke Düren GmbH
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Unternehmensform Gesellschaft mit beschränkter Haftung
Gründung 1939
Unternehmenssitz Düren
Unternehmensleitung

Dipl.-Ing. Heinrich Klocke

Mitarbeiter

264 (2006)

Umsatz

€ 155,4 Mio. (2007)

Branche Energieversorgung
Website

www.Stadtwerke-Dueren.de

Die Stadtwerke Düren GmbH ist ein Energieversorger im Kreis Düren, Nordrhein-Westfalen.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Organisation

Die Gesellschafter der Stadtwerke Düren GmbH (SWD) sind mit 50,1 % das RWE, 24,85% SIG, Stadtwerke Investitionsgesellschaft mbH und mit 25,1 % die Stadt Düren. Die Bilanzsumme betrug 2006 insgesamt 71,1 Mio. Euro. Das Unternehmen beschäftigt 264 Mitarbeiter, davon 14 im Hallenbad. Versorgt werden 101.400 Haushalte in und um Düren mit Gas, Strom, Wasser und vereinzelt auch mit Wärme. Die Energiemarke des Unternehmens, evivo, benennt einerseits Energieprodukte der SWD, ist aber auch Namensgeber von evivo Düren, dem Volleyball-Vizemeister der Jahre 2005 bis 2007.


Das Hauptwasserwerk befindet sich unterhalb des Stausees Obermaubach an der Rur in der Gemeinde Kreuzau. Von dort wird das Wasser nach Bilstein in einen unterirdischen Hochbehälter gepumpt und schießt mit natürlichem Gefälle in das Leitungsnetz der Stadt Düren hinein. Das Abwasser der Stadt, aber auch der umliegenden Gemeinden, fließt unterirdisch zur Großkläranlage „Merkener Busch“, die direkt an der A4 zwischen Birkesdorf und Merken liegt. Für die Stadtentwässerung ist der Wasserverband Eifel-Rur (WVER) zuständig.[1]

[Bearbeiten] Geschichte

Die Geschichte der Stadtwerke reicht bis in die Mitte des 19. Jahrhunderts zurück und vereinigt heute mehrere Versorgungseinrichtungen. 1858 nahm die Gasanstalt, die zunächst zur Straßenbeleuchtung benutzt wurde, ihren Betrieb auf. In den 1880er sorgten zentrale Leitungen erstmals für sauberes Wasser und 1901 begann das Elektrizitätswerk mit der Stromproduktion.[2] 1909 wurde der im heutigen Friedrich-Ebert-Platz stehende Wasserturm eingeweiht. Er wurde 1944 zerstört. 1911 wurede das Gas-, Wasser- und Elektritzitätswerk miteinander vereinigt. Ab 1931 wurde Ferngas geliefert.

Zum 1. April 1939 wurden Gas-, Wasser- und Elektrizitätswerk zu den Stadtwerken Düren zusammengefasst. Standort war Düren-Nord auf dem Gelände des jetzigen Hauses der Stadt. Genau ein Jahr später übernahmen die Stadtwerke, die nur im alten Stadtgebiet von Düren tätig waren, das Wasserleitungsnetz von Rölsdorf. 1958 baute die Stadt das erste Hallenbad in Düren, das Citybad (abgerissen 1998). Die Bewirtschaftung übernahmen die Stadtwerke. 1968 siedelten die Stadtwerke in einen Neubau an der Arnoldsweilerstraße um. Im gleichen jahr wurde auf Erdgas umgtestellt. Zum heutigen Versorgungsgebiet zählt das Stadtgebiet Düren, sowie die angrenzende Gemeinde Merzenich, die mit Gas und Wasser versorgt wird. Im April 2007 eröffneten die Stadtwerke (SWD) ihr neues Kundencenter mitten im Herzen von Düren und können auf eine Publikumsfrequenz von rund 2.500 Besuchern im Monat verweisen.

Die Stadtwerke haben im Laufe der letzten Jahre ihr Angebot deutlich ausgeweitet und sich nach und nach vom Energieversorger zum Energiedienstleister entwickelt. Das Unternehmen bietet neben Energieprodukte z.B. Infrarotaufnahmen von Wohngebäuden, Energieberatung vor Ort, Wärme-Contractingmodelle und vieles mehr an. Zu den jüngsten regenerativen Projekten der SWD zählen die Biogasanlage beim Unternehmen Schoellershammer sowie das gemeinsam mit der Dürener Kreisbahn errichtete Solarkraftwerk auf den Hallendächern der Kreisbahn.

Das einzige Dürener Hallenbad Jesuitenhof wird heute ebenfalls von den Stadtwerken Düren betrieben und bietet insbesondere für sportlich ambitionierte Besucher ein vielseitiges Angebot.

[Bearbeiten] Auszeichnung

2008 und 2009 wurden die Stadtwerke Düren vom Energieverbraucherportal als Toplokalversorger ausgezeichnet. Das Umweltmanagementsystem der SWD entspricht der international geltenden Umweltnorm DIN EN ISO 14001, zertifiziert durch den TÜV Nord.

[Bearbeiten] Versorgungsgebiet

Versorgt werden folgende Orte:

Aus der Gemeinde Merzenich

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Stadtentwässerung Düren. Stadt Düren. Abgerufen am 7. Oktober 2008.
  2. Stadtwerke Düren - Geschichte der kommunalen Versorgung, Stadtwerke Düren 1968

[Bearbeiten] Weblinks

50.8105996.487362Koordinaten: 50° 48′ 38″ N, 6° 29′ 15″ O

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