Steve Keen

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Steve Keen ist außerordentlicher Professor für Volkswirtschaftslehre an der University of Western Sydney. Er ist ein Kritiker der neoklassischen Theorie, aber auch des Marxismus. Beiden Gesellschaftstheorien wirft er Inkonsistenz, unwissenschaftliches Verhalten und das Festhalten an empirisch widerlegten Behauptungen vor. Seine wichtigsten Einflüsse sind der Amerikaner Hyman Minsky, der italienische Wirtschaftswissenschaftler Piero Sraffa und der österreichische Ökonom Joseph Schumpeter.

Keen übt Kritik an der Neoklassik, indem er die mathematische Ungültigkeit des Indikators Grenzkosten = Grenzerträge als maßgebliches Merkmal effizienter Märkte zu beweisen versucht. Als Stütze von Keens Kritik an der Neoklassik werden verschiedene empirische Resultate angeführt; zum Beispiel Eiteman & Guthrie (1952), die in ihrem Aufsatz zum Ergebnis kommen, dass 89 % der untersuchten realen Unternehmen sich keinesfalls gemäß der neoklassischen Sichtweise verhielten. Kritiker werfen ihm ein Unverständnis der Wirtschaftstheorie vor.

[Bearbeiten] Literatur

  • Debunking Economics: The Naked Emperor of the Social Sciences (2001, Pluto Press Australia), ISBN 1864030704
  • Mit-Herausgeber von: Commerce, Complexity and Evolution: Topics in Economics, Finance, Marketing, and Management: Proceedings of the Twelfth International Symposium in Economic Theory and Econometrics. New York: Cambridge University Press. ISBN 0521620309.

[Bearbeiten] Weblinks

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